Mauk Sandfilterpumpe / Sandfilteranlage
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Mauk ist ein Handelsunternehmen, das neben Werkzeug und Gartengeräten auch Poolzubehör vertreibt. Im Sortiment steht eine kompakte Sandfilteranlage mit der Modellnummer 749, ein Komplettpaket aus Pumpe, Kessel und Ventil für Aufstellpools. Wer sie kauft, sollte die Angaben zur Poolgröße mit Vorsicht lesen – sie gehen je nach Quelle weit auseinander, und die Rechnung dahinter ist schnell selbst gemacht.
Was im Paket steckt
Die Anlage kommt in Einzelteilen und wird vor dem ersten Einsatz zusammengesetzt. Zum Lieferumfang gehören laut Hersteller der Filterkessel, eine selbstansaugende Pumpe mit Vorfilter, ein 4-Wege-Ventil, ein Verschlussflansch, eine Bodenplatte und ein Anschlusspaket für die Schläuche. Je nach Set ist ein Chlorverteiler dabei. Ein Manometer oben am Ventil zeigt den Druck im Kessel an.
Die technischen Daten
| Filterleistung | bis 7,5 m³/h laut Hersteller |
| Motorleistung | 250 W |
| Sandmenge | bis 19 kg Filterquarzsand |
| Körnung | 0,4–0,8 mm |
| Ventil | 4 Wege: Filtern, Rückspülen, Nachspülen, Überwintern |
| Wassertemperatur | 4–35 °C |
| Gewicht | etwa 9 kg ohne Sand |
In älteren Beschreibungen tauchen für dasselbe Modell auch 4 m³/h und eine Eignung für Pools bis 18 m³ auf, an anderer Stelle bis 60 m³. Beides zusammen kann nicht stimmen. Vermutlich wurden verschiedene Ausführungen oder Generationen vermischt. Maßgeblich ist das Typenschild und die Anleitung des Geräts, das Sie tatsächlich kaufen.
Welche Poolgröße realistisch ist
Die Faustregel für Aufstellpools: Der gesamte Beckeninhalt sollte mindestens zweimal am Tag durch den Filter laufen, bei viel Badebetrieb und Hitze dreimal. Die Laufzeit liegt meist bei 8 bis 12 Stunden am Tag.
Die angegebene Filterleistung erreicht eine Pumpe nur ohne Gegendruck. Mit Schläuchen, Sand und Ventil kommen im Betrieb eher zwei Drittel an, bei einer Anlage mit 7,5 m³/h also etwa 5 m³/h. Bei 10 Stunden Laufzeit sind das 50 m³ am Tag – genug für ein Becken von rund 25 m³ bei zweimaliger Umwälzung. Ein typischer Stahlwandpool mit 4,6 m Durchmesser und 1,2 m Tiefe fasst knapp 20 m³ und liegt damit im passenden Bereich. Für deutlich größere Becken wird die Laufzeit unbequem lang.
Der richtige Filtersand
Die Anlage braucht Quarzsand mit 0,4 bis 0,8 mm Körnung. Zu feiner Sand wird durch die Filterkerzen gespült und landet im Pool, zu grober lässt Schmutz durch. Spielsand, Bausand oder Fugensand gehören nicht in den Kessel. Einzelheiten zu Sorten und Wechselintervall stehen unter Quarzsand als Filtersand. Wer lieber mit weniger Gewicht arbeitet, kann auch Filterbälle einsetzen; sie filtern etwas gröber und müssen gewaschen statt rückgespült werden.
Befüllt wird bei aufgesetztem Schutzdeckel auf dem Mittelrohr, damit kein Sand ins Rohr fällt. Vorher etwas Wasser in den Kessel geben, damit die Filterkerzen am Boden nicht vom herabfallenden Sand beschädigt werden.
Aufstellen und anschließen
- Ebener, fester Untergrund. Die Bodenplatte gehört auf Platten oder eine verdichtete Fläche, nicht auf den Rasen.
- Unterhalb des Wasserspiegels. Die Pumpe saugt zwar selbst an, arbeitet aber zuverlässiger, wenn das Wasser zuläuft.
- Abstand zum Becken. Aus Sicherheitsgründen mindestens 2 m zum Pool, Anschluss an eine Steckdose mit FI-Schutzschalter.
- Schläuche richtig herum. Vom Skimmer zur Pumpe, von der Pumpe durch den Kessel zurück zur Einlaufdüse.
- Schellen fest. Jede undichte Stelle auf der Saugseite zieht Luft, und dann sinkt die Leistung.
Eine ausführliche Anleitung für die Verschlauchung bietet Sandfilteranlage und Sandfilterpumpe anschließen.
Das Manometer lesen
Nach dem Befüllen mit frischem Sand notieren Sie den Druck im Normalbetrieb. Steigt er um etwa 0,3 bis 0,5 bar über diesen Ausgangswert, ist der Sand zugesetzt und muss rückgespült werden. Bei einem Druck unter dem Ausgangswert stimmt etwas auf der Saugseite nicht: verstopfter Skimmerkorb, Vorfilter voll, Luft in der Leitung.
Rückspülen und Nachspülen
Beim Rückspülen läuft das Wasser umgekehrt durch den Sand und nimmt den Schmutz mit in den Abfluss. Wichtig: Pumpe ausschalten, bevor das Ventil umgestellt wird. Sonst beschädigt der Wasserdruck die Dichtungen im Ventil. Rückgespült wird, bis das Wasser im Schauglas oder Ablaufschlauch klar ist, meist 2 bis 3 Minuten. Danach einige Sekunden nachspülen, damit sich das Sandbett setzt. Wie oft und worauf es ankommt, steht bei Sandfilteranlage richtig spülen.
Einwintern
Frost sprengt Pumpengehäuse und Kessel. Vor dem Winter die Anlage entleeren, den Ablassstopfen am Kessel öffnen, das Ventil auf die Winterstellung drehen und die Pumpe frostfrei lagern. Der Sand kann im Kessel bleiben, solange er trocken und das Wasser abgelassen ist.
Häufige Fragen
Für wen eignet sich die Mauk 749?
Für Besitzer von Aufstell- und Stahlwandpools bis etwa 20 bis 25 m³, die eine einfache Komplettanlage suchen. Für größere, eingegrabene Becken sind leistungsstärkere Anlagen sinnvoller, siehe Sandfilteranlage für den Pool.
Was kostet sie?
Anlagen dieser Klasse liegen meist bei 100 bis 200 Euro. Der Filtersand kommt extra dazu, etwa 10 bis 20 Euro.
Wie oft muss der Sand gewechselt werden?
Bei normaler Nutzung alle zwei bis drei Jahre. Riecht das Wasser nach dem Rückspülen muffig oder wird es trotz Laufzeit nicht klar, ist der Sand verklumpt oder verkeimt.



