Springbrunnenpumpe
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Eine Springbrunnenpumpe ist eine kleine Tauchpumpe, die Wasser durch eine Düse nach oben drückt und so eine Fontäne, eine Glocke oder einen sprudelnden Quellstein erzeugt. Sie ist Dekoration und bringt nebenbei Sauerstoff ins Wasser. Entscheidend für die Auswahl sind zwei Werte: die Förderhöhe, die zur gewünschten Fontäne passen muss, und die Spannung, die über die Sicherheit am Teich entscheidet.
Wo sie eingesetzt wird
- Gartenteich: Fontäne oder Wasserglocke in der Teichmitte, oft in Kombination mit Filter.
- Wasserspiel und Quellstein: Die Pumpe steht in einem verdeckten Becken, das Wasser läuft über einen Stein oder eine Schale zurück.
- Vogelbad und Miniteich auf dem Balkon, gern mit Solarpumpe.
- Zimmerbrunnen: Sehr kleine Pumpen mit wenigen Watt für Tischbrunnen in Wohnung und Büro.
Die Leistungswerte verstehen
| Fördermenge | In l/h, gilt ohne Höhe und ohne Düse. Mit Düse und Schlauch kommt deutlich weniger an. |
| Förderhöhe | Maximale Höhe, bis zu der die Pumpe das Wasser drücken kann. Die tatsächliche Fontäne ist niedriger. |
| Leistungsaufnahme | Kleine Zimmerbrunnenpumpen 2 bis 10 W, Teichpumpen für Wasserspiele 20 bis 150 W. |
| Düsensatz | Aufsätze für unterschiedliche Wasserbilder, bei vielen Pumpen im Lieferumfang. |
Faustregel: Die Förderhöhe der Pumpe sollte mindestens ein Drittel über der gewünschten Fontänenhöhe liegen. Soll die Fontäne 1 m hoch sein, wählen Sie eine Pumpe mit mindestens 1,5 m Förderhöhe. Bei Wasserspielen mit Schlauch zu einem höher liegenden Auslauf zählen Höhe und Schlauchlänge mit.
Die Düsenarten
- Einzelstrahl: Klar und hoch, windempfindlich.
- Mehrstrahl oder Tulpe: Mehrere Strahlen in Fächerform.
- Glocke: Ein geschlossener, glänzender Wasserschirm; braucht wenig Höhe, aber gleichmäßigen Druck.
- Schaumsprudler: Mischt Luft ein, wirkt weiß und kräftig, besonders sauerstoffreich.
- Vulkan oder Quelle: Niedriger, sprudelnder Austritt für Quellsteine.
Wie hoch darf die Fontäne sein
Als Richtwert sollte die Fontäne nicht höher sein als der halbe Abstand zum Teichrand. Sonst weht der Wind das Wasser über den Rand, der Teich verliert Wasser, und das nasse Ufer wird zur Algenfläche. Seerosen mögen es ruhig; wo sie wachsen, besser eine flache Glocke oder einen Sprudler als eine hohe Fontäne.
12 Volt, 230 Volt oder Solar
230-V-Pumpen sind leistungsstark und für große Wasserspiele üblich. Sie müssen über einen Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA betrieben werden, das Kabel muss ausdrücklich für den Unterwasserbetrieb geeignet sein. Kabelverbindungen gehören nicht ins Wasser.
12- oder 24-V-Pumpen laufen über einen Trafo, der trocken steht. Sie sind sicherer, gerade wenn Kinder oder Haustiere am Teich spielen, und reichen für die meisten Wasserspiele aus.
Solarpumpen brauchen keinen Anschluss, laufen aber nur bei Sonne, oder mit Akku eine Zeit lang weiter. Für Vogelbad und Miniteich gut, für größere Fontänen zu schwach. Mehr dazu unter Solarpumpe.
Aufstellen und anschließen
- Pumpe auf einen erhöhten Stein oder Sockel stellen, nicht in den Bodenschlamm. So saugt sie weniger Schmutz an.
- Die Düse knapp über die Wasseroberfläche setzen, per Teleskoprohr einstellbar.
- Kabel sauber zum Ufer führen und dort in einer wasserdichten Außensteckdose oder einem Anschlusskasten enden lassen.
- Filterkorb oder Vorfilter nicht vergessen. Für die Wasserqualität im Teich sorgt aber ein eigener Teichfilter, nicht die Springbrunnenpumpe.
Viele Pumpen haben einen Durchflussregler, mit dem Sie die Höhe der Fontäne einstellen. Es gibt auch Kombigeräte mit Filter und LED-Beleuchtung.
Pflege und Überwinterung
Den Filterkorb je nach Verschmutzung alle ein bis vier Wochen reinigen, das Laufrad bei nachlassender Leistung ausbauen und entkalken. Vor dem ersten Frost kommt die Pumpe aus dem Teich. Reinigen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern; viele Hersteller empfehlen, sie in einem Eimer mit Wasser aufzubewahren, damit Dichtungen nicht austrocknen. Eine Fontäne im Winter kann das Wasser stark abkühlen und die Winterruhe der Fische stören; für Fische ist eher ein Teichbelüfter sinnvoll.
Zimmerbrunnen
Kleine Pumpen für Zimmerbrunnen verbrauchen nur wenige Watt, laufen aber oft rund um die Uhr. Das Wasser verdunstet schnell und muss regelmäßig nachgefüllt werden – läuft die Pumpe trocken, ist sie meist hinüber. Mit kalkarmem oder destilliertem Wasser bleiben Pumpe und Steine länger sauber. Wer das Wasser wöchentlich wechselt, vermeidet Algen und Gerüche.
Häufige Fragen
Was kostet eine Springbrunnenpumpe?
Zimmerbrunnenpumpen ab etwa 10 Euro, Teichpumpen mit Düsensatz 40 bis 150 Euro, leistungsstarke Wasserspielpumpen mit Beleuchtung und Regelung auch mehr.
Warum wird die Fontäne niedriger?
Fast immer ist der Filterkorb zugesetzt oder das Laufrad verkalkt. Reinigen hilft in den meisten Fällen.
Darf die Pumpe Tag und Nacht laufen?
Die meisten sind für Dauerbetrieb ausgelegt. Eine Zeitschaltuhr spart Strom und reduziert Wasserverlust durch Verdunstung.
Brauche ich eine Springbrunnenpumpe für die Fische?
Nicht zwingend. Sie bringt Sauerstoff ins Wasser, besonders im Sommer. Wichtiger für Fische ist eine gute Filterung.



