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Rasenvertikutierer

Im Jahre 1955 entwickelte der US-Amerikaner Thomas Mascaro das Verfahren des sogenannten Vertikutierens des Rasens. Er ließ sich hierbei von einer weitaus älteren Prozedur inspirieren, welche als Aerifizieren des Rasens bekannt geworden war.

Der Begriff des Vertikutierens leitet sich dabei vom Lateinischen her und steht für den Vorgang, bei dem die Rasenfläche längs, also vertikal, durch geeignete Instrumente aufgeschlitzt wird. Heute wird das Anritzen oder Vertikutieren einer Grasnarbe oder Rasenfläche bereits im großen Stil praktiziert, denn es hat sich als überaus sinnvoll und nützlich erwiesen.

Sowohl im landwirtschaftlichen, wie auch im privaten Maßstab, wird das Vertikutieren der Grasnarbe heute angewendet, was für die Grasflächen, die dergestalt behandelt werden, einen bedeutenden Gewinn beinhaltet.

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  • 2-in1 Kombigerät mit kraftvollem Reihenschlussmotor mit 1.600 Watt und zentrale 4-fache Arbeitstiefeneinstellung bis 12 mm für die fachgerechte Rasenpflege
  • Höhenverstellbarer und platzsparend einklappbarer Führungsholm mit ergonomisch geformtem Führungsgriff
  • Müheloses Entfernen von Moos und Unkraut samt Wurzeln durch kugelgelagerte Messerwalze mit 20 Edelstahl-Messern
  • Schnelle und gründliche Belüftung des Rasens durch kugelgelagerte Lüfterwalze mit 30 Krallen aus Edelstahl
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Warum wird der Rasenvertikutierer überhaupt angewendet?

Mit dem Einsatz des modernen Rasenvertikutierers verfolgt der Land- und Forstwirt oder auch der hobbymäßige Gärtner diverse unterschiedliche Intentionen und Zielstellungen.

Das Anritzen der Grasnarbe mit dem Rasenvertikutierer dient dabei nicht nur der Entfernung von Moos, von altem Schnittgut und vertrocknetem Mulch, sondern vor allem auch der deutlichen Verbesserung der Belüftung des Bodens.

Vertikutiert werden soll heute vor allem jeweils zu Beginn der Vegetationsperiode. Also in den Wochen zwischen Anfang April und Ende Mai. Das Vertikutieren mit dem Rasenvertikutierer ist hier besonders sinnvoll, da sich die Grasnarbe zu dieser frühen Zeit im Jahresverlauf als überaus regenerationsfähig und daher geeignet für diese Maßnahmen erweist.

Ist die Grasnarbe allerdings noch im gefrorenem Boden befindlich, so sollte tunlichst vom Einsatz des Rasenvertikutierers Abstand genommen werden.

Ausgehend von einem ersten Einsatz des Rasenvertikutierers im April oder im Mai, also zu Beginn der jahreszeitlichen Vegetationsperiode, kann das Gerät dann zielstrebig bis zu deren Ende im Herbst immer wieder mit entsprechenden Ruhepausen dazwischen eingesetzt werden. Hierbei ist es jedoch wichtig, die Grasnarbe mit dem Rasenvertikutierer nur anzukratzen und sie nicht zu zerstören. Ist die Grasnarbe lückig, so kann nach dem Einsatz des Rasenvertikutierers eine Nachsaat erfolgen.

Auf den Einsatz des Rasenvertikutierers sollte die Grasnarbe entsprechend vorbereitet werden. Um einen möglichst guten Effekt zu erzielen, ist es sinnvoll, den Rasen zunächst erst einmal zu mähen, ehe schließlich der Rasenvertikutierer auf ihm zum Einsatz kommen kann.

Ist ein Sommer besonders regenreich, so empfiehlt es sich, den Rasenvertikutierer besonders noch einmal im Spätsommer einzusetzen, also idealerweise innerhalb der Monate August bis September.

Dieses spätsommerliche Rasenvertikutieren in regenreichen Sommern sollte dann allerdings stets weniger intensiv und stattdessen äußerst behutsam erfolgen.

Der Sinn des Einsatzes des modernen Rasenvertikutierers besteht vor allem jedoch darin, die Grasnarbe anzuritzen, sie dadurch optimal zu belüften und zu besonders intensivem Wachstum anzuregen.

Begleitende Maßnahmen

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass der Einsatz vom modernen Rasenvertikutierer kein Allheilmittel darstellt. Schon gar nicht bei einer besonders stark vernachlässigten Rasenfläche. Soll der Einsatz vom Rasenvertikutierer daher stets den gewünschten optimalen Effekt für den dergestalt behandelten Rasen erzielen, so sind begleitende Pflegemaßnahmen unerlässlich.

Hierzu zählen beispielsweise das regelmäßige Mähen der Grasnarbe ebenso, wie ihre ausreichende Bewässerung und vor allem auch ihre jahreszeitlich angepasste Düngung, beispielsweise im Frühjahr, im Sommer und schließlich auch noch einmal im Herbst, zur optimalen Vorbereitung auf die Zeit der Vegetationsruhe und Regeneration in Frost und winterlicher Nässe.

Der Rasenvertikutierer

Zwar ist es grundsätzlich möglich, die Grasnarbe einer Rasenfläche beispielsweise auch mit einer entsprechend scharfen Harke aus Metall anzuritzen und zu vertikutieren, doch erzielt man die besten Effekte nur mit dem eigens dazu entwickelten Gerät, nämlich mit dem modernen Rasenvertikutierer.

Erste Rasenvertikutierer wurden bereits in den späten 1940er und in den frühen 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelt und durch die dortigen Gärtner und Landschaftsgestalter mit großem Erfolg genutzt.

Seither haben sich die Geräte deutlich weiter entwickelt und sind heute in unterschiedlichster Form, motorisiert oder für den Handbetrieb ausgelegt, beispielsweise auch als sogenannter Rasenbelüfter, im einschlägigen Fachhandel, im Baumarkt oder auch im Internet erhältlich.

Grundsätzlich handelt es sich beim modernen Rasenvertikutierer um ein Gerät, bei dem scharfe Messer oder Zinken aus Federstahl verwendet werden, um mit ihnen die Grasnarbe einer Rasenfläche entsprechend vertikal zu verletzen und zu ritzen.

Auf diese Art und Weise kann der Erdboden angekratzt und gut durchlüftet werden, ohne dass die Wurzeln der Gräser dabei durchtrennt werden.

Der moderne Rasenvertikutierer besitzt entweder eine rotierende und mit scharfen Federstahlmessern bestückte Walze oder senkrecht in den Boden einschneidende Federmesser. Für private Gärten oder für kleine Flächen empfiehlt sich dabei der unmotorisierte einfache und zugleich leise Handvertikutierer, welcher praktisch überall und zu jeder Zeit eingesetzt werden kann.

Für größere Flächen oder für Parks, ist der Rasenvertikutierer auch in der motorisierten Form erhältlich. Hierbei verfügt er entweder über einen Elektromotor, in einer extrem leistungsstarken Ausführung jedoch auch bereits über einen Benzinmotor.

Der Rasenvertikutierer schneidet senkrecht in die Grasnarbe ein, wobei das sogenannte Vertikutiergut (Moose, Flechten, abgestorbene Gräser, alter Mulch etc.) jeweils hinter den Federmessern abgelegt oder aber auch in einem entsprechenden Fangsack gesammelt wird, welcher regelmäßig durch den Benutzer entleert werden muss, soll die Funktionsfähigkeit des Rasenvertikutierers nicht beeinträchtigt werden.

Die Welle, auf welcher die Federstahlmesser sitzen und die im Betrieb unablässig rotieren muss, wird beim Handvertikutierer durch die schiere Muskelkraft des Bedieners, bei größeren und leistungsfähigeren Geräten optional jedoch entweder durch einen Elektro- oder durch einen Benzinmotor angetrieben.

Hierbei kann die jeweils gewünschte Schnitttiefe entweder über die Höhe des Rades oder über Veränderungen an der Messerwelle des Rasenvertikutierers je nach Wunsch und Bedarf durch den Bediener verändert werden. Empfehlenswert ist es jedoch grundsätzlich, am modernen Rasenvertikutierer eine Schnitttiefe einzustellen, welche zwischen 2 mm und 4 mm liegt.

Die Schnitttiefe ist dabei davon abhängig, wie stark die Rasenfläche jeweils verfilzt ist und wie dick die Moosschicht dimensioniert ist, die sich im Rasen gebildet hat.

Bei modernen Rasenvertikutierern gibt es große Preis- und Qualitätsunterschiede, die sich dann auch im praktischen Gebrauch der Geräte deutlich genug zeigen. Der Gartenfreund sollte daher möglichst in einen etwas teureren Rasenvertikutierer investieren, welcher ihm die Gewähr bietet, dass er über einen entsprechend langen Zeitraum hinweg genutzt werden kann.

Fazit

Der moderne Rasenvertikutierer gehört heute zu den unersetzlichen Instrumenten, wenn es um die Pflege von Grasflächen geht.

Besonders stark beanspruchte Grasflächen sollten kontinuierlich vertikutiert werden, um auf diese Art eine entsprechende Optik der Fläche zu erzielen.

Letzte Aktualisierung am 26.06.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Kommentare

Marion 16. Mai 2017 um 7:14

Der Artikel ist sehr gut gelungen und hat mir bei der Kaufentscheidung weitergeholfen. Ich habe mir den guten Rasen Vertikutierer Bosch organisiert. Und der ist, in meinen Augen, sehr empfehlenswert. Die Anwendung hat sehr gut geklappt und ich bin mehr als zufrieden. Dem Rasen hat es sehr gutgetan.

Antworten

Enrico Speix 9. Juni 2017 um 21:34

Ist der Rasen Vertikutierer Hand gut? Oder ist der Rasen Vertikutierer Akku die bessere Wahl?

Antworten

Thommi M. 10. Juni 2017 um 15:29

Es kommt darauf an, welche Rasenfläche du zu bearbeiten hast. Bei kleinen Flächen kann es auch ein Rasen Vertikutierer ohne Strom sein. Doch das ganze Unterfangen kann unter Umständen auch sehr mühselig werden. Besser sind da schon die Rasen Vertikutierer mit Akku. Es gibt auch aber den Rasen Vertikutierer mit Benzinmotor oder den Rasen Vertikutierer Elektro. Diese haben mehr Power. Bei dem Elektromodell ist dann eben wieder das Kabelproblem. Bei besonders großen Flächen müsste da eben auch eine entsprechend lange Verlängerungsschnur zur Verfügung stehen.

Antworten

Marius Weber 14. Juni 2017 um 11:00

Ich bin nicht so der Gartenmensch, bin nun aber unfreiwillig zum Garten gekommen. Dieser muss nun erst einmal gründlich in Schuss gebracht werden. Daher habe ich ein paar Fragen zum Rasenvertikutierer. Wann ist denn die beste Zeit zum Vertikutieren? Hier im Artikel stehen zwar schon viele Hinweise. Aber kann mir jemand Erfahrungen zum Rasen vertikutieren im Sommer und zum Rasen vertikutieren im Herbst mitteilen? Wie gesagt, ich bin noch ein kompletter Neuling und möchte da lieber mehrere Meinungen hören.

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