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Holz leimen wie die Profis!

Holz leimen: Holz gilt als einer der ältesten und zugleich auch als einer, der am vielfältigsten anwendbaren und einsetzbaren Arten von Werkstoffen in der Menschheitsgeschichte. Das Holz lässt sich dabei auch in ganz unterschiedlicher Art und Weise ver- und bearbeiten und letztendlich auch zusammen fügen.

So kann Holz zum Beispiel genagelt, geschraubt und bei entsprechendem Bedarf dann auch gedübelt werden. Doch damit nicht genug. Auch ohne solche metallischen oder hölzernen Arten von Hilfsmitteln, in Gestalt von Nägeln, von Schrauben und von entsprechenden Holzstiften, lassen sich unterschiedlichste Bauteile und Komponenten aus Holz, zusammen fügen und dauerhaft und fest miteinander verbinden.

Hierbei spielt es dann am Ende auch keine Rolle, ob es sich bei den jeweils miteinander zu verbindenden Bauteilen und Komponenten, um ganz verschiedene Holzsorten handelt oder um gleichartige Stücke.

Holz leimen, das ist eine Möglichkeit und Form der Verbindung von Bauteilen aus diesem Werkstoff, die schon seit alters her bekannt und entsprechend im Gebrauch befindlich ist. Wird das Holz leimen mit dem richtigen Leim und unter Einhaltung des perfekten Anpressdrucks und dann vor allem auch der korrekten Anpresszeit, realisiert und vorgenommen, so sind damit sehr gute Ergebnisse und Haltbarkeiten, in Bezug auf die zu erzielende Verbindung zu erwarten und zu prognostizieren.

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Was meint man eigentlich mit Holz leimen?

Das hier vorzustellende und zu präsentierende Leimen von Holz oder von hölzernen Bauteilen, ist ein sogenanntes stoffschlüssiges Verfahren, mit dem entsprechende Arten von Komponenten dauerhaft und fest miteinander verbunden werden können.

Das Holz leimen, ist damit als sogenanntes stoffschlüssiges Fügeverfahren oder auch Fertigungsverfahren, bei dem es letztendlich dann in der Praxis ganz entscheidend auf die Präsenz des Leims ankommen wird, damit gleichrangig in diejenigen Gruppen von Fertigungsverfahren der Technik einzuordnen und entsprechend einzugliedern, in der sich auch das Schweißen und das Löten von entsprechenden Metallen befinden.

Das Holz leimen gehört in der Menschheitsgeschichte zu den vermutlich aller ältesten Arten und Möglichkeiten, um entsprechende Hölzer oder auch holzartige Werkstoffe, miteinander fest und dauerhaft und ohne Nägel, ohne Schrauben oder Stifte und Dübel, kombinieren und verbinden zu können.

Adhäsion und auch Kohäsion, bilden letztendlich in der Praxis, wie auch beim traditionsreichen Kleben, die physikalische und technische Grundlage vom hier zu beschreibenden und zu klassifizierenden Holz leimen. Beide Prozesse sorgen dafür, dass entsprechende Stoffe unter ganz bestimmten Bedingungen und Umwelteinflüssen, fest aneinander anhaften können. Gleichzeitig ist die Kohäsion dann aber letztendlich dafür verantwortlich, dass sich der flüssige Leim zwischen den auf diese Art und Weise dauerhaft miteinander zu verbindenden Holzbauteilen, verfestigen und zu einer eigenständigen harten Struktur werden kann.

Nötige Werkzeuge, Geräte und Materialien

Um das Holz leimen mit dem entsprechend gewünschtem Erfolg durchführen und entsprechend realisieren zu können, um dadurch dann letztendlich aber auch eine haltbare, belastbare und dauerhaft feste Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Bauteilen aus Holz zu generieren und zu erzeugen, bedarf es eines optimal für den konkreten Zweck geeigneten Leims oder Klebstoffs

Die jeweils fest und dauerhaft miteinander zu verbindenden und zu kombinierenden Werkstoffe und Komponenten aus Holz, müssen gemäß den Anforderungen, die sich meist auf dem Leimbehältnis und in dessen Beschreibung nachlesen lassen, beschaffen sein.

In der Regel ist es dazu erforderlich, dass die jeweiligen und miteinander mit dem Leim zu verbinden Oberflächen aus Holz, sauber, trocken und auch entsprechend fettfrei zu sein haben. Je nach Art des Leims, kann auch ein Pinsel zum Auftragen erforderlich werden.

Heute ist es jedoch meist auch schon üblich und gebräuchlich, dass der jeweils zu nutzende und zu verwendete Holzleim, dann aus einer Tube einfach ausgepresst und auf die miteinander zu verklebenden Holzoberflächen in s-förmigen Linien aufgetragen werden kann.

Auch heute noch, ist es für den nachhaltigen und dann möglichst letztendlich auch lang anhaltenden Erfolg des stoffschlüssigen Verfahrens des Holz leimens, erforderlich, die jeweils miteinander zu verbindenden Holzteile fest aneinander anzupressen, nachdem der Leim aufgetragen worden ist.

Hierzu hat es sich als nützlich und als ungemein zweckmäßig erwiesen, die Holzbauteile nach dem Auftragen vom Leim, mittels einer sogenannten Zwinge oder auch in einem Schraubstock oder in einer entsprechenden Werkbank, aneinander zu fixieren, bis der Leim ausgehärtet und fest geworden ist.

Diese sogenannte Anpresszeit, die beim Holz leimen wichtig und wesentlich ist, wird meist auf der Packungsbeilage vom jeweiligen Holzleim ausgewiesen. Für den optimalen Arbeitserfolg, sollte die Zwinge also zumindest für die gesamte Anpresszeit, an Ort und Stelle bleiben können.

Holz, ein geeigneter Leim, unter Umständen dann auch ein Pinsel und ein geeignetes Instrument zur Applikation, beziehungsweise zum Auftragen des Leims auf die miteinander zu verbindenden Holzoberflächen, eine Schraubzwinge, ein Schraubstock oder eine Werkbank zur Fixierung der hölzernen Bauteile während der Anpresszeit, repräsentieren also in jedem Falle die unbedingt notwendigen und erforderlichen Werkzeuge, Hilfsmittel und auch Gerätschaften, die beim Holz leimen genutzt werden müssen.

Vom werkzeugseitigen Aufwand und vom Fundus und Sortiment an benötigten Hilfsstoffen her, erweist sich das Holz leimen demnach als recht einfach und sehr wenig aufwändig. Metallische Hilfsmittel, wie Schrauben, Nägel oder Stifte und auch hölzerne Splinte, Bolzen oder Dübel, werden generell hierbei nicht erforderlich.

Das Holz leimen, erweist sich dann in der Praxis als recht sauber. Die miteinander jeweils fest und dauerhaft zu verbindenden Holzkomponenten, werden nicht durch Schrauben oder durch Nägel in ihrer Oberflächenstruktur verunstaltet oder beeinträchtigt.

Heimwerker beim Holz-Leimen

Heimwerker beim Holz-Leimen | Foto: StudioaMagica / Depositphotos.com

Beim Holz leimen bleibt daher letztendlich stets auch eine absolut makellose Oberfläche bei den beiden, jeweils miteinander zu verbindenden Hölzern, nach dem Leimen zurück. Dies mag dann wohl auch der Grund dafür sein, weshalb das Holz leimen vorrangig in der Möbelindustrie als stoffschlüssiges Fügeverfahren, zu finden ist und für gewöhnlich zur Anwendung gebracht wird.

Hier sind nämlich meist makellose Holzoberflächen durch die interessierten Kundinnen und Kunden verlangt und gefordert. Auch Furniere und sogar eindrucksvolle und imposante Arten von sogenannten künstlerischen Intarsien, wie sie in historischer Zeit, so zum Beispiel im Barock, in hochwertigen und entsprechend teuren Arten von Holzmöbeln für den Adel zu finden gewesen sind, lassen sich über das stoffschlüssige Verfahren des Holz leimens, welches hier zu seiner Blüte gebracht worden ist, erzielen und herstellen.

Mit einem vergleichbar geringem werkzeugseitigem Aufwand, lassen sich beim Holz leimen demzufolge, allerdings mit enormem handwerklichem Geschick, recht eindrucksvolle und durchaus auch künstlerisch ganz enorm anspruchsvolle Arten von Arbeitsergebnissen, herstellen und erzeugen.

Den richtigen Kleber auswählen

Wie bereits eingangs auch schon mehrfach angeführt und beschrieben worden ist, so hängt der Erfolg einer solchen stoffschlüssigen Art der Verbindung, wie sie letztendlich beim Holz leimen regelmäßig erzeugt und generiert werden kann, dann nicht zuletzt auch von der Auswahl des richtigen und des optimal geeigneten Klebers ab.

Holz kann man grundsätzlich nicht nur leimen, sondern man kann es dann in der Praxis durchaus auch kleben. Traditionell wurde der Holzleim oft aus den Knochen von Tieren gekocht. Jedoch eignen sich heute zum Beispiel auch der berühmte Sekundenkleber und der Heißklebstoff aus der (Akku-)Pistole dazu, um Holz und hölzerne Bauteile dauerhaft und fest miteinander verbinden zu können.

Auch Montagekleber darf heute dazu genutzt und verwendet werden, um Holz miteinander verkleben zu können. Doch damit ist es noch lange nicht genug! Denn der traditionsreiche und vor dem Hintergrund der Menschheitsgeschichte mit Fug und Recht als uralt zu bezeichnende Werkstoff Holz, kann heute unter anderem dann auch mit solchen von Materialien geklebt und dauerhaft miteinander verbunden werden, wie sie zum Beispiel auch das Silikon darstellt und repräsentiert.

Nach wie vor, erweist sich nämlich auch die jeweilige Umgebungstemperatur, als für den Klebeerfolg beim hier vorzustellenden und zu präsentierenden Holz leimen, als ganz enorm wichtig und entscheidend.

Bei der Vielzahl der heute allgemein handelsüblichen Arten vom modernen Holzleim, die es sowohl im Baumarkt, im Spezialgeschäft und dann natürlich auch schon in den berühmten digitalen Weiten vom modernen Internet zu kaufen oder zur Lieferung bis nach Hause zu bestellen gibt, muss sich der Handwerker dabei stets zu aller erst die wichtige und ganz entscheidende Frage stellen, ob das Holz leimen nun jeweils konkret im Innenbereich oder dann alternativ auch im Außenbereich von entsprechenden Gebäuden, erfolgen und vorgenommen werden soll.

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Den richtigen Kleber zum Holz leimen auswählen, dies beginnt also regelmäßig damit, die Entscheidung zu treffen, ob man nun jeweils einen Leim oder Kleber für drinnen oder dann auch alternativ für draußen, benötigt und beschaffen muss.

Es macht nämlich einen ganz erheblichen Unterschied in der praktischen Anwendung und Durchführung vom hier zu beschreibenden und zu klassifizierendem Holz leimen, ob die Prozedur nun jeweils drinnen oder dann auch draußen, durchgeführt und vorgenommen werden soll.

Umwelteinflüsse, wie sie heute nämlich unter anderem stets auch die jeweilige Umgebungstemperatur, die Luftfeuchtigkeit und vieles anderes mehr, darstellen und repräsentieren können, beeinflussen und limitieren nämlich dann am Ende in ganz herausragender Art und Weise die Stabilität und Dauerhaftigkeit einer solchen, beim Holz leimen, zu erzielenden und zu generierenden sogenannten stoffschlüssigen Verbindung.

Es ist vor diesem Hintergrund dann also letztendlich zwingend nötig und erforderlich, dass die Eigenschaften und die Parameter des jeweils zu nutzenden und zu verwendeten Leims oder Klebers, geradezu in optimaler Art und Weise, auf die unmittelbar herrschenden und dominierenden Umgebungsvariablen und konstituierenden Bedingungen vor Ort (Umgebungstemperatur, herrschende Luftfeuchtigkeit und vieles anderes mehr) abgestimmt werden müssen.

Tipp: die Luftfeuchtigkeit kann man mit einem Hygrometer messen.

Der jeweils zu nutzende Leim oder Holzkleber, der zum Holz leimen verwendet werden muss, muss also zwingend zu den herrschenden Umgebungsvariablen passen, um seine Klebekraft unter diesen konkreten Bedingungen dann am Ende auch erfolgreich entfalten und sie über einen entsprechend langen Zeitraum dann auch aufrecht erhalten können.

Holz leimen und schrauben

Das Holz leimen und das Holz schrauben, sind keine gänzlich voneinander zu trennenden und zu unterscheidenden Arten von Fügeprozessen bei diesem uralten und so traditionsreichen Werkstoff. Oft wurde und wird dann letztendlich auch heute noch in der Praxis, eine entsprechende Kombination von beiden Fügeverfahren genutzt und entsprechend eingesetzt.

Das Holz leimen, wird meist in Kombination mit dem Holz schrauben dazu genutzt, eingesetzt und verwendet, um den Fügevorgang des Schraubens auch noch zusätzlich durch das Leimen zu unterstützen und wirksam ergänzen zu können.

Holz leimen ohne Zwingen, beziehungsweise ohne Schraubzwinge und ohne Druck

Auch an den heute handelsüblichen Arten von modernem Holzleim, ist die Entwicklung von Wissenschaft und von Technik nicht spurlos vorüber gegangen. Wird zum Beispiel mit sogenanntem Epoxidharz oder auch mit PU-Leim geklebt, geleimt und gearbeitet, so wird die sogenannte Anpresskraft dieses Bindemittels und Werkstoffs, innerhalb nur von wenigen Sekundenbruchteilen frei gesetzt und entsprechend wirksam.

Dieser Zeitraum ist dann letztendlich so kurz, dass keine zusätzliche Anpresskraft, zum Beispiel via Schraubstock oder Schraubzwinge, mehr vonnöten ist, um entsprechend stoffschlüssige und auch über einen langen Zeitraum haltbare Verbindungen zwischen Holz und Holz, damit erzeugen und generieren zu können. Zudem hinterlässt der Abdruck einer Schraubzwinge stets unschöne Flecken und auch Verfärbungen auf dem Holz.

Sie kommen als stoffschlüssige Fügeverfahren, daher unter anderem auch im modernen Bootsbau regelmäßig zur Anwendung.

Holz leimen ohne Zwinger

Holz leimen ohne Zwinger | Foto: Johann / Depositphotos.com

Im Außenbereich

Wie eingangs auch schon mehrfach dargestellt und aufgeführt worden ist, so eignet sich die hier vorzustellende und zu präsentiere Prozedur vom Holz leimen auch gut für entsprechende Arten von Anwendungen und von Arbeitsgängen, wie sie im Außenbereich von Gebäuden und somit dann praktisch unter freiem Himmel, zum Einsatz und zur Anwendung gebracht werden können. Wer Holz im Außenbereich kleben oder leimen möchte, der sollte sich allerdings im Vorfeld ganz explizit nach einem Leim oder Kleber erkundigen, der den ganz spezifischen Arten von Bedingungen und von Umgebungsvariablen, wie sie dort zum Beispiel auch hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen können, umfassend gerecht zu werden vermag.

Trockenzeit, beziehungsweise Presszeit beachten

Die Beachtung und Einhaltung, der jeweils im Manual oder auf der Flasche oder Tube aufgedruckten sogenannten Anpresszeit oder auch Trockenzeit, ist und bleibt ein ganz wesentlicher Faktor für den Arbeitserfolg.

Diese Trockenzeit oder Presszeit, ist und bleibt stets spezifisch abhängig vom jeweiligen Klebstoff oder vom Leim. Sie kann von nur 30 Sekunden, bis hin zu mehreren Stunden, betragen.

Tipps und Tricks

Tipps und Tricks zum Holz leimen oder auch zum Kleben von Holz und von hölzernen Arten von unterschiedlichen Werkstoffen, gibt es traditionell recht zahlreich. So sollten die zu verklebenden und miteinander zu verleimenden hölzernen Flächen zunächst erst einmal sehr gründlich gesäubert und getrocknet werden, ehe dann anschließend der Kleber oder der Leim aufgetragen werden kann.

Auch sollte die Arbeitsfläche mit einem feuchten Lappen abgewischt, beziehungsweise ganz explizit mit Aceton gereinigt werden, ehe es dann an das Verleimen, beziehungsweise auch an das Verkleben, vom Holz, gehen kann.

Abschließend sollte man dann die Arbeitsflächen mit einem trockenen Tuch behandeln und sie vollkommen abtrocknen lassen.

Video-Anleitung auf YouTube

Auch auf YouTube kursieren diverse Arten von Anleitungen zum Holz leimen. So zum Beispiel auch hier:

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Kommentare

Toni Krause 18. Juli 2019 um 11:17

Mein Onkel möchte sich selbstständig machen. Er wird viel mit Holz arbeiten und hat deshalb bereits einen Kantenanleimmaschine bestellt. Danke für den Tipp, stets auf einen saubere und trockene Arbeitsfläche zu achten.

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