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Blumentöpfe und Pflanzenbehälter: Welche eignen sich für den Innenbereich?

Ohne Blumen und Pflanzen kommt kaum ein Haushalt aus. Wer sich dafür entscheidet, seinen Wohnraum mit Grün- und Blühpflanzen zu teilen, benötigt selbstverständlich auch geeignete Behälter. Blumenkästen, Pflanzenkübel und Übertöpfe stehen in vielfacher Ausführung bereit und unterscheiden sich teils deutlich in Größe, Material, Farbe und Form.

Nicht jeder Blumenbehälter ist aber bedenkenlos für den Einsatz in Innenräumen geeignet – dies gilt besonders dann, wenn Kinder und Haustiere im Haushalt leben.

Blumentöpfe und Pflanzenbehälter

Blumentöpfe und Pflanzenbehälter: Welche eignen sich für den Innenbereich? | Foto: brebca / Depositphotos.com

Blumenkästen und Töpfe: Wie sieht es mit dem Gewicht aus?

Pflanzenbehälter werden aus ganz unterschiedlichen Materialen gefertigt. Zu den Klassikern gehören beispielsweise Ausführungen aus Ton oder Terrakotta. Besonders letzteres Material ist bei vielen Hausbewohnern sehr beliebt, da es sich durch eine natürliche Optik auszeichnet und außerdem als sehr langlebig und robust gilt. Auch im Wohn- und Schlafzimmer kommen entsprechenden Behältnisse für Pflanzen jeglicher Art häufig zum Einsatz.

Verbraucher sollten aber bedenken, dass Ton- und Terrakotta-Töpfe bereits unbefüllt ein hohes Eigengewicht aufweisen. Befinden sich zudem die jeweiligen Pflanzen und die Blumenerde darin, kann ein Bewegen der Behälter zum Problem werden.

Terrakotta-Töpfe

Terrakotta-Töpfe sind auch ohne Inhalt relativ schwer… | Foto: wollertz / Depositphotos.com

Auch zugunsten der Sicherheit von kleinen Kindern oder Haustieren sollte beim Aufstellen derart schwerer Töpfe und Kübel unbedingt auf einen festen Stand geachtet werden. Zudem kann es erforderlich sein, die Behälter zu befestigen und so ein versehentliches Umstürzen zu verhindern. Vor allem Kleinkinder halten sich gerne beim Aufstehen an allem fest, was sich in ihrer Umgebung befindet. Stürzt ein schwerer Blumenkübel dabei um, sind Verletzungen vorprogrammiert.

Welche Rolle spielen Farbe und Form bei Blumenbehältern?

Im Innenbereich wie im Außenbereich gilt: Der persönliche Geschmack der Bewohner ist ausschlaggebend für den gewählten Stil. In diesen lassen sich auch die jeweiligen Pflanzkübel nahtlos integrieren, denn diese stehen in vielen Farben und Formen bereit. Für die Pflanzen selbst spielt es keine Rolle, ob ihr Topf schwarz, rot oder blau ist, und auch die Form nimmt keinerlei Einfluss auf das Pflanzenwachstum.

Hier ist lediglich die Größe ausschlaggebend, die immer so gewählt werden sollte, dass auch der Wurzelballen darin ausreichend Platz findet. Alles andere ist den individuellen Vorlieben der Hausbewohner überlassen und hängt nicht zuletzt auch vom zur Verfügung stehenden Platz in den Wohnräumen ab.

Moderne, klassische oder natürliche Varianten sind im Handel erhältlich und fügen sich harmonisch in zahlreiche Einrichtungsstile ein.

Farben und Lacke sorgen für Akzente – aber Vorsicht bei der Wahl

Natürlich lassen sich Blumenbehälter auch individuell an die eigenen Vorstellungen anpassen. Sie können so beispielsweise gestrichen oder lackiert werden, um ihnen das gewisse Etwas zu verleihen. Nicht nur Kindern macht es Freude, Pflanzentöpfe zu bemalen und zu gestalten.

Bei der Wahl der verwendeten Farben und Lacke sollte aber immer unbedingt darauf geachtet werden, möglichst schonende Produkte zu verwenden, die frei von Giftstoffen und Lösungsmitteln sind. Nicht nur kleine Kinder, sondern auch Haustiere lecken und kauen gerne an allen möglichen Gegenständen – schnell kommt es bei falsch gewählten Farben dann zu Vergiftungserscheinungen, die schlimmstenfalls lebensbedrohlich ausfallen können.

Auch im Sinne der Umwelt und der eigenen Gesundheit sowie einer allgemein gesunden Wohnatmosphäre ist es ratsam, beim Kauf von Farben und Lacken für den Innenbereich auf schadstofffreie Produkte zurückzugreifen.

FAQ

✅ Können alle Pflanztöpfe für den Außenbereich auch in Innenräumen verwendet werden?

Während nicht alle Töpfe für Pflanzen im Außenbereich zum Einsatz kommen können, sondern nur solche, die ein Ablaufloch haben, können im Innenraum alle erdenklichen Pflanzgefäße eingesetzt werden. Wichtig sind jedoch ein paar Dinge: Ist es ein Topf mit Überlaufloch, muss ein Übertopf oder ein Untersetzer zum Einsatz kommen, da man sonst beim Gießen eine Überschwemmung riskiert. Außerdem müssen die teilweise großen und schweren Gefäße, die im Garten oder auf der Terrasse bepflanzt werden, im Inneren des Hauses gut gesichert stehen. Sie können sonst durch Umkippen zu einer Gefahr für Kinder und Haustiere werden. Für die bessere Bewältigung – auch beim Saubermachen – stehen sie gut auf sogenannten Pflanzenrollern.

✅ Worauf sollte man achten, wenn Töpfe in der Wohnung aufgestellt werden?

Bei Töpfen im Innenbereich stehen ebenso viele Materialien zur Verfügung wie für außen. Doch wer nicht auf die leichten Kunststoffgefäße setzen will, sondern lieber Keramik, Terrakotta oder dergleichen benutzt, sollte daran denken, dass diese ein sehr hohes Eigengewicht aufweisen. Daher müssen sie einen sicheren Stand haben, um keinesfalls ein Umkippen zu riskieren. Denn dies ist nicht nur für Kinder und Haustiere eine Gefahr, sondern kann auch dazu führen, dass Möbel beschädigt werden, Parkett-und Laminatböden und vieles mehr.

✅ Wie können sie verschönert werden?

Besonders einfache Terrakotta-Pflanztöpfe sind sehr beliebt, da die natürliche Farbe in viele Einrichtungen passt. Allerdings kann man sie auch verschönern und gestalten, da sich das Material gut streichen bzw. anmalen lässt. Dies ist auch eine tolle Beschäftigung mit Kindern. Solche Töpfe sollen dann natürlich nicht in einem Übertopf verschwinden, sondern sollten nur mit einem Untersetzer bestückt werden, um überschüssiges Wasser aufzunehmen. Wer möchte, kann dafür auch Servietten-Technik benutzen oder andere Klebearbeiten ausprobieren. Dann empfiehlt es sich, das Kunstwerk am Ende mit einem klaren Lack zu überziehen, der ausgehärtet nicht wieder wasserlöslich ist. Das gleiche gilt, wenn Kinder mit Wasserfarben gemalt haben. Auch dann wäre das Gemälde schnell beschädigt, wenn es feucht wird. Ein Klarlack, den es auch auf Wasserbasis gibt, ist hier eine gute Maßnahme (Acryllack). Man braucht sich bei Acryl-Klarlack nicht wundern, dass er weiß aussieht. Beim Streichen bzw. Aushärten wird er transparent.

✅ Welche Farben verwendet man am besten?

Für das Anmalen mit Kindern sollten vor allem gesundheitsverträgliche Farben benutzt werden, wie etwa die erwähnten Wasserfarben. Aber auch für Erwachsene kann es durchaus hilfreich sein, wenn keine Lacke mit Lösungsmittel in der Wohnung verwendet werden, wenngleich deren Benutzung bei entsprechender Lüftung kein Problem sind. Allerdings gibt es immer mehr Farben – auch in Baumärkten -, die explizit für Kinderspielzeug und Möbel gedacht sind, und somit keine schädlichen Substanzen aufweisen. Sie sind für solche Arbeiten genau das Richtige. Ansonsten können auch die Wasserfarben benutzt werden, wie schon für Kinder erwähnt. Damit sie sich beim Überlackieren nicht verwischen, ist ein transparenter Sprühlack ideal. Überhaupt können auch Sprühlacke Verwendung finden, mit denen sich interessante Effekte erzielen lassen. Sie sind allerdings lösungsmittelhaltig und sollten daher, und auch wegen des Sprühnebels, nur an der frischen Luft benutzt werden. In Innenräumen sind sie zur Benutzung nicht geeignet, aber ausgehärtet nicht schädlich.


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