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Die Einsatzgebiete von Multitools

Als sogenannte Multitools werden heute eine Vielzahl kleiner und handlicher Werkzeuge bezeichnet, die bei Bedarf zum Teil sogar mit unterschiedlichsten Aufsätzen ausgestattet und damit der jeweiligen Arbeitssituation und dem zu bearbeitenden Werkstück ideal angepasst werden können. Die Multitools werden gern auch als Feinwerkzeuge bezeichnet und umfassen dabei beispielsweise Gerätschaften wie die moderne Multifunktionssäge oder Oszillationssäge.

Das Werkzeug für die Hosentasche

© simazoran/bigstock.com

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Bei modernen Multitools, wie der Multifunktionssäge oder der Oszillatorsäge, denkt der Heimwerker meist an das berühmte Schweizer Offiziersmesser, welches mit einer wahren Vielzahl an unterschiedlichsten Werkzeugen für diverse Einsatzzwecke ausgestattet worden ist.

Die Multitools beschränkten sich zu Beginn ihrer Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte zunächst erst einmal auf verschiedene Arten kleinerer Zangenwerkzeuge, welche jeweils eingeklappt werden konnten. Noch heute bilden solche Zangenwerkzeuge vielfach das zentrale Element moderner Feinwerkzeuge, um welches dann verschiedene weitere Tools, wie die Multifunktionssäge, die Oszillationssäge, Bohrer, Feilen, Pinzetten oder auch Messer und Schraubendreher, herum gruppiert wurden.

Viele Multitools verfügen auch noch heute über ihren charakteristischen Klappmechanismus, welcher letztendlich dazu führt, dass diese Feinwerkzeuge praktisch in jede Werkzeugtasche relativ problemlos hinein passen und sich dadurch ganz hervorragend für ihren flexiblen und mobilen Einsatz qualifizieren.

Die Feinwerkzeuge beschränken sich heute jedoch längst schon nicht mehr auf das konventionelle Werkzeugrepertoire, meist bestehend aus Zange, aus Messer, Multifunktionssäge und Schraubendreher, sondern weisen teilweise diverse Spezialwerkzeuge auf, wie zum Beispiel das vielfach unentbehrliche Bit.

Feinwerkzeuge müssen leicht sein und wiegen lediglich meist nur 200 g bis maximal 300 g. Um ihre Handlichkeit zu garantieren, sind moderne Feinwerkzeuge meist auch recht kompakt gebaut. Sie lassen sich oft zusammen falten oder auch zusammen klappen und erreichen damit vielfach eine Länge, die sich auf maximal 10 cm bis höchstens 12 cm beschränkt.

Grundsätzlich bestehen moderne Feinwerkzeuge aus hochwertigen Metallen. Messer und Klingen von modernen Feinwerkzeugen sind meist im Wellenschliff ausgeführt. Sägeblätter bei der Multifunktionssäge oder auch bei der Oszillationssäge sind selbstverständlich austauschbar.

Feinwerkzeug plus Motor

Moderne Feinwerkzeuge sind jedoch bereits überwiegend mechanisiert. Hierzu verfügen sie in der Regel über einen mehr oder minder leistungsfähigen Elektromotor, welcher mit unterschiedlichsten Aufsätzen von Feinwerkzeugen gekoppelt werden kann.

Oft wird dieser Motor außerdem über einen leistungsfähigen Akku gespeist, welcher sich durchaus auch im Griffstück eines solchen hoch modernen Feinwerkzeugs befinden kann. Mit dieser Ausführung erreichen Anwendbarkeit und Flexibilität des Feinwerkzeugs als handliches, universell einsetzbares und dabei stets extrem präzises Tool letztendlich ihren Höhepunkt.

Moderne Feinwerkzeuge werden heute nicht nur durch Handwerker wie beispielsweise Optiker, Juweliere oder Uhrmacher eingesetzt und verwendet. Auch und gerade beim hobbymäßigen Heimwerker erfreuen sie sich stets wachsender Beliebtheit. Ersetzen sie doch in der Regel ein weitaus umfangreicher dimensioniertes Werkzeugsortiment und machen den Einsatz teurer Spezialwerkzeuge vielfach überflüssig.

Feinwerkzeuge für Fahrzeuge

Gerade auch viele Fahrräder empfehlen sich heute geradezu für den Einsatz unterschiedlichster Feinwerkzeuge als Bestandteile des unerlässlichen Bordwerkzeugs. Viele Feinwerkzeuge wurden nämlich eigens für den Einsatz für unterwegs entwickelt und auf diese besonderen Verwendungsmöglichkeiten hin konzeptionell ausgerichtet.

Wie bei den konventionellen Feinwerkzeugen zum stationären Gebrauch, wurde auch bei den Feinwerkzeugen als Teil des Sortiments an Bordwerkzeugen stets ein ganz besonders großes Augenmerk auf die erforderliche Gewichtseinsparung und natürlich auch auf die Handlichkeit und Usability des betreffenden Tools gelegt.

Das wohl bekannteste und zugleich auch beliebteste Feinwerkzeug, welches sich dieser Kategorie zuordnen lässt, ist vermutlich der in keiner Sattentasche eines Fahrrads fehlen dürfende Knochen. Vielfach wurde dieser jedoch noch um weitere Tools erweitert und ergänzt, zu denen oft Maul- oder Ringschlüssel in unterschiedlichsten Ausführungen ebenso gehören, wie Nippelspanner, Kettennieter, Reifenheber und anderes mehr.

Fazit

Die Feinwerkzeuge haben sich aus bescheidenen Anfängen, die durch handliche und zusammen klappbare Zangen markiert wurden, zu einem beliebten Sortiment für Heimwerker und Profis weiter entwickelt.

Sie werden heute nicht nur durch Spezialisten wie beispielsweise Juweliere, Optiker oder auch Uhrmacher genutzt, sondern erfreuen sich auch im Hausgebrauch einer anhaltend großen Beliebtheit.

Durch Feinwerkzeuge wird es heute möglich, unterschiedlichste handwerkliche Arbeiten in guter Qualität auch außerhalb einer Werkstatt verrichten zu können.

Sie machen dadurch nicht nur den Werkstattbesuch, sondern vor allem auch den Einsatz entsprechend teurer Spezialwerkzeuge entbehrlich.

 


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