Skip to main content

✩ Unabhängiges Verbraucherportal ✩

Flüssigtapete

Der Begriff Tapete kommt aus dem Lateinischen und steht im Deutschen für Decke oder für Teppich. Gemeint ist damit stets eine traditionell weltweit verbreitete Wandverkleidung, welche zur Zierde eines Zimmers gereicht und die aus den unterschiedlichsten Arten von Materialien hergestellt sein kann.

Traditionelle Materialien für die Tapete sind Papier, Karton, Leder. Aber auch Leinwand, Kunststoff und Glasgewebe fanden Verwendung, indem sie als Wandverkleidung auf Decken oder auch auf Wände geklebt worden sind.

Aktuelle Flüssigtapeten Bestseller

Bestseller Nr. 2
Baufan Flüssige Raufaser Rauhfaser 10l
35 Bewertungen
SaleBestseller Nr. 3
Pufas Rauhfaser Reparatur Struktur-Spachtel 0,330 KG
111 Bewertungen
Pufas Rauhfaser Reparatur Struktur-Spachtel 0,330 KG
  • gebrauchsfertig
  • passt sich optimal der Rauhfaserkörnung an
  • lösungsmittelfrei
  • schnelltrocknend
  • berstreichbar
Bestseller Nr. 4
NEU!!! SILK PLASTER East 952 Dekorputz Flüssigtapete Rauhfaser-Alternative Tapete Baumwollputz
  • - Zusammensetzung: Textilfasern, Zellulosefasern, mineralische und dekorative Zusatzstoffe, Bindemittel
  • - Verpakungseinheit: 1 Paket
  • - Ergiebigkeit eines Pakets: ca. 3,5-4 m²
  • - Farbe: hölzerne Farbe Struktur: fein
Bestseller Nr. 5
Glättkelle / Traufel durchsichtig - u.a. hervorragend geeignet zum Auftragen von Baumwollputz / Flüssigtapete
1 Bewertungen

Was genau ist eine Flüssigtapete

Die Flüssigtapete ist eine neuere Form des traditionellen Wohnraumschmucks. Der Begriff der Flüssigtapete wird dabei zumeist synonym verwendet für den sogenannten Baumwollputz. Fälschlicher Weise wird die Flüssigtapete daher auch oft als flüssiger Rauputz deklariert und bezeichnet.

Die Flüssigtapete besteht heute überwiegend aus Baumwollfasern. Diese sind jedoch in der Praxis meist aus dekorativen Gründen und auch aus Gründen der Konsistenz heraus mit unterschiedlichsten Arten von Textil- und von Pflanzenfasern und schließlich auch mit sogenannten Effekten vermischt worden. Da diese inhomogene Zusammensetzung in der Regel eines Bindemittels bedarf, fungiert heute meist Zellulose oder auch ein Naturharz als Bindemittel bei der Flüssigtapete.

Eine andere Bezeichnung, unter welcher die Flüssigtapete im Handel weit verbreitet ist, lautet auch Nahtlostapete. Dieser Terminus rührt daher, dass es bei der Flüssigtapete grundsätzlich keinerlei Stöße gibt, wie sie bei der konventionellen Tapete in ihrer traditionellen Herstellungsart stets zwischen den einzelnen Stößen an der Wand nach dem Vorgang des Tapezierens entstehen.

Anwendung und Spezifik der Flüssigtapete

Die Flüssigtapete empfiehlt sich heute jedoch nicht nur allein als willkommene Alternative zur herkömmlichen Form der Tapete, die mit Tapetenkleister auf Wände und auf Decken aufgebracht werden muss. Die Flüssigtapete oder Nahtlostapete gilt auch als willkommene Alternative zu den bekannten Arten der mineralischen Innenputze.

Sie darf jedoch ausschließlich nur im Innenbereich von Gebäuden eingesetzt und aufgebracht werden. Während die Baumwollfasern und die Bindemittel, ob nun Zellulose oder alternativ auch Naturharze, einem rein funktionalen Zweck bei der Flüssigtapete dienen, werden die sogenannten Effektmaterialien ausschließlich aus optischen und dekorativen Erwägungen heraus beigemengt und verarbeitet.

Aufgetragen werden muss die Flüssigtapete im Innenbereich von Gebäuden grundsätzlich entweder mit der Trichter-Spritzpistole oder alternativ auch mit der sogenannten Kunststoffglättkelle.

Die Entwicklung der Flüssigtapete

Bekannt ist die Flüssigtapete schon seit mehreren Jahrhunderten. Ihre Herkunft ist aus dem alten Japan belegt und überliefert. Hier fand sie nämlich erwiesener Maßen schon im Jahre 1700 und davor ausgiebig Verwendung. Dabei wurde jedoch noch nicht auf den profanen Zuschlagsstoff Baumwolle, sondern stattdessen auf die weitaus teurere und exquisitere Seide zurück gegriffen, die sich im Kaiserreich Japan besonders hoher Wertschätzung als edler Werkstoff erfreuen durfte. Erst im 18. Jahrhundert ging man schließlich in Japan dazu über, Wolle in flockiger Form auf die Flüssigtapete aufzubringen und sie mit dieser in dekorativer Absicht gezielt zu verarbeiten.

Auch Wollstaub wurde bereits im Japan des 18. Jahrhunderts genutzt und auf das jeweilige Trägermaterial der Flüssigtapete aufgebracht. Systematisch wurde die Flüssigtapete im alten Japan immer weiter entwickelt und gezielt verbessert und verfeinert, bis aus ihr schließlich der hochwertige und extrem dekorative Wand- und Deckenbelag entstehen konnte, so, wie wir ihn heute kennen.

Baumwolle, Seite, Textilfasern und diverse Bindemittel bilden auch heute noch die grundlegenden und zugleich auch die wichtigsten Bestandteile der Flüssigtapete. Sie wird jedoch vor der Verarbeitung stets auch noch mit reichlich Wasser vermischt und kann dann auch noch in individueller Art und Weise verfeinert und gestaltet werden.

Struktur und Eigenschaften der Flüssigtapete

Die moderne Flüssigtapete ist heute in den unterschiedlichsten Dekoren, Mustern und Strukturen im einschlägigen Fachhandel für Interessenten erhältlich. Es gibt die Flüssigtapeten heute in den traditionellen und stets eher dezenten Naturtönen zu kaufen. Ebenso kann dieses hoch dekorative Produkt jedoch auch in extrem leuchtenden Farben, vermischt und durchsetzt mit extrem glänzenden Fasern oder auch mit dem berühmten Glitzereffekt im Handel eingekauft und bezogen werden.

Verantwortlich für die zentralen Eigenschaften der modernen Flüssigtapete ist und bleibt stets einer ihrer Hauptbestandteile, nämlich die Baumwollfaser. Diese erweist sich in der Praxis als reißfest und letztendlich damit dann auch als geradezu extrem strapazierfähig.

Baumwolle ist dazu in der Lage, fast die Hälfte ihres jeweiligen Gewichtes in Form von Feuchtigkeit und Wasser in sich aufzunehmen, um es dann anschließend auch wieder an die Umgebung abzugeben. Nicht zuletzt durch ihren charakteristischen hohen Gehalt an Baumwolle erweist sich die moderne Flüssigtapete an jeder Wand nicht nur als ganz enorm dekorativ. Sie besitzt auch solche funktionalen Eigenschaften, die sie zusätzlich interessant und wertvoll machen. Moderne Flüssigtapete präsentiert sich an der Wand und an der Decke nämlich auch als enorm atmungsaktiv und zudem dann auch noch als schallabsorbierend.

Der charakteristische hohe Wärmewiderstand des Bestandteils Baumwolle, der die funktionalen Eigenschaften dieses Produktes ganz entscheidend mit bestimmt und prägt, ist dann letztendlich auch dafür verantwortlich, dass sich jede Art von mit Flüssigtapete verkleidete Wand prinzipiell stets angenehm warm anfühlen kann.

Die Flüssigtapete gilt unter Experten wie Malern und Innenarchitekten als ganz besonders leicht und einfach zu verarbeiten. Befinden sich in den jeweils mit Flüssigtapete zu überkleidenden Decken und Wänden hässliche Risse, so eignet sich die Flüssigtapete ganz besonders gut auch dazu, um diese Risse ungemein wirksam auszufüllen und optisch nahezu perfekt zu verdecken und auszukleiden.

Ein weiterer charakteristischer Vorteil der modernen Flüssigtapeten besteht wiederum darin, dass sie sich sowohl bei der Neuerstellung von Gebäuden ebenso gut und erfolgreich verarbeiten und verwenden lassen, wie beispielsweise auch bei der professionellen Sanierung von Altbauten und von historischen Gebäuden.

Besonders jedoch bei der Sanierung historischer Immobilien und beim Auftragen auf architektonische Elemente, wie zum Beispiel auf Säulen, auf Fensternischen, auf Gewölbedecken, gerade Decken und auf Fensterstürze, zeigt die moderne Flüssigtapete dann wiederum ihre ganz charakteristischen Stärken und Vorteile für den jeweiligen Anwender.

Diese architektonischen Elemente lassen sich dann nämlich nicht nur mit der Flüssigtapete gänzlich problemlos beschichten und verkleiden. Die Flüssigtapete weist an diesen Elementen auch nicht die bei der konventionellen Form der Tapete oftmals so störend empfundenen und wahrgenommenen Nähte und Stöße auf.

Im Unterschied zur Tapete konventioneller Machart und zum mineralischen Putz, erweist sich die moderne Flüssigtapete dann jedoch als ein populäres sogenanntes Do-it-Yourself-Produkt zur Wandverkleidung und zum Verputzen von Decken. Auch handwerkliche Laien kommen mit der Verarbeitung, dem Anmischen und schließlich dem Auftragen der Flüssigtapete sehr gut zurecht.

Letzte Aktualisierung am 9.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *