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Gaskamin ohne Schornstein

Ein Gaskamin kann heutzutage durchaus auch ohne Schornstein betrieben werden.Tatsächlich gilt der Grundsatz, dass bei jeder Art von offenem Feuer letztendlich auch Rauch entsteht. Dieser Rauch muss dann allerdings auch ins Freie abgeführt werden.

Angesichts dieser fundamentalen Erkenntnis kann man sich natürlich fragen, wie ein Gaskamin ohne Schornstein überhaupt ohne Erstickungsgefahr und Vergiftungsmöglichkeiten für den jeweiligen Nutzer gefahrlos betrieben werden kann. Tatsächlich ist dies aber möglich, wie nun aufgezeigt werden wird.

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Gaskamine ohne Schornstein bedürfen einer besonderen Art der Verbrennung

Tatsächlich gibt es sie bereits in der Praxis, die Gaskamine, die ganz und gar ohne den sonst stets obligatorischen Schornstein auskommen können. Allerdings weisen sie hierzu eine Besonderheit auf, welche die Entbehrlichkeit des Schornsteins erst möglich macht. Es muss dazu nämlich ein ganz charakteristischer Verbrennungsvorgang gegeben sein, welcher wiederum ein sehr spezielles Gas erforderlich macht.

Wer einen Gaskamin ohne Schornstein betrieben möchte, der benötigt dazu ein Gas, welches praktisch ohne jedwede Art von Rückständen und damit im Prinzip auch vollständig verbrennt. Bleiben bei der Verfeuerung dieses Gases im Kamin keinerlei Rückstände nach dem Prozess zurück, so muss daher auch letztendlich nichts mehr durch einen Kamin abgeführt werden.

Gaskamine der Klassen A und AS kommen ohne Schornstein aus

Es sind grundsätzlich nur die Gaskamine der sogenannten Klassen A und AS, die derzeit das spezielle Gas so vollständig verbrennen können, dass sie imstande sind, praktisch ohne jedwede Art von Abgasanschluss in Gestalt eines Schornsteins auszukommen und betrieben werden zu können.

Die TRGI, die spezielle allgemein verbindliche technische Regel zur Gasinstallation, ist es, welche festlegt, welche Arten von Kaminen im Einzelnen den beiden begehrten Klassen A und AS zugerechnet werden müssen und daher ganz und gar ohne Schornstein betrieben werden dürfen.

In die Klasse A lassen sich beispielsweise all jene Öfen und auch Kamine eingliedern, die über signifikant geringe Belastungsgrenzen verfügen. Hier wäre dann zum Beispiel auch der simple Küchenherd zu finden. Die Kohlendioxid-Belastung dieser speziellen Geräte ist dann logischer Weise aufgrund ihrer niedrigen Belastungsgrenze auch dementsprechend gering, was sie als relativ gefahrlos in Bezug auf eine mögliche Vergiftung ihrer Nutzer charakterisiert.

Die Gaskamine der Klasse AS besitzen dann jedoch eine weitaus höhere Belastungsgrenze. Allerdings weisen sämtliche dieser hochwertigen Geräte eine technische Besonderheit auf, die zum Schutz ihrer Nutzer vor einer möglichen Vergiftung dient. Die Gaskamine der sogenannten Klasse AS besitzen nämlich samt und sonders den Kohlendioxid-Stopp. Diese Apparatur oder spezielle technische Einrichtung am Kamin verhindert zuverlässig, dass beim Verbrennungsvorgang des Gases zu viel an Kohlendioxid durch das Gerät frei gesetzt erden könnte.

Achtung: Stets den Schornsteinfeger fragen!

Grundsätzlich gilt jedoch, dass nicht automatisch jeder beliebige Gaskamin, auch dann, wenn er bereits eindeutig den beiden explizit ausgewiesenen Geräteklassen A und AS zugeordnet werden kann, ganz ohne Abgasanschluss und ohne Schornstein betrieben werden darf und kann. Auch nach dem Erwerb eines solchen Gaskamins der beiden technischen Geräteklassen A oder AS ist es stets zwingend erforderlich, zunächst erst einmal den jeweils zuständigen Bezirksschornsteinfeger-Meister um Rat zu fragen und sich von ihm ganz explizit die Freigabe zum Betrieb des betreffenden Gaskamins der Geräteklasse A oder AS zum Betrieb ganz ohne Abgasanschluss und ohne Schornstein einzuholen.

Dennoch ist eine spezielle Form der Belüftung enthalten

Aus Sicherheitsgründen weisen jedoch auch alle Gaskamine der beiden berühmten Geräteklassen A und AS eine spezielle Belüftungsführung auf, denn ganz und gar ohne zusätzliche Belüftung geht es auch bei diesen als High-Tech zu bezeichnenden Gerätschaften nicht ab und das entfachte Gasfeuer würde in ihnen alsbald ersticken.

Ebenso verfügen die meisten der modernen Gaskamine der Geräteklassen A oder AS über das berühmte vollständig abgeschlossene System. Die bedeutet dann in der Praxis, dass das Gasfeuer hinter der Glasscheibe vollständig und perfekt gegen das betreffende Zimmer hin abgeschirmt worden ist. Entstehende Abluft wird auch ohne Schornstein über spezielle Belüftungseinrichtungen nach draußen abgeführt. Gefahren oder gar gesundheitliche Beeinträchtigungen der Nutzer und Betreiber eines solchen Gaskamins ohne Schornstein können dabei keinesfalls je auftreten.

Die Emissionswerte von Gaskaminen der Geräteklassen A oder AS sind stets signifikant niedrig. Die Feinstaubbelastung ist stets kaum wahrnehmbar, da bei der Verbrennung dieser speziellen Art von Gas kaum Feinstoffanteile entstehen können. Die Abluftführung erfolgt hierbei in der sogenannten alternativen Art und Weise. Es bedarf zum Betrieb der Kamine eines kombinierten Kanals für die Zuluft und für die Abluft, der ganz einfach als Alternative zu einem herkömmlichen Schornstein durch die Wand des Zimmers oder des Gebäudes hindurch geführt werden muss.

So ist die Aufstellung dieser ganz speziellen und bei den Konsumenten überaus begehrten und populären Art von Feuerstätte aus der Sicht des bundesdeutschen Gesetzgebers dann auch in jenen Räumlichkeiten oder Gebäuden vollkommen legitim und letztendlich auch zulässig, welche über keinerlei eigenen Schornstein verfügen.

Ein weiterer Pluspunkt dieser revolutionären und modernen Heizsysteme, die erwiesenermaßen ganz und gar ohne den klassischen Schornstein auskommen können, liegt außerdem auch in ihrem außergewöhnlich hohen Wirkungsgrad. Dieser kann bei den genannten und aufgeführten Gaskaminen der Geräteklassen A und AS durchaus bis zu insgesamt 70 % betragen, was einen eindrucksvollen Wert repräsentiert.

Diese Geräte sind heute in unterschiedlichsten Größen für diverse Dimensionierungen von Räumen im Handel zu bekommen. Sie sind dazu in der Lage, hier in ihrer Betriebsphase durchaus auch eindrucksvoll Nennleistungen realisieren zu können. Diese liegen im Einzelfall zwischen jeweils 3 Kilowatt und maximal bis zu 8 Kilowatt.

Wann lohnt sich ein Gaskamin?

Der Verbraucher sollte bei aller Bewunderung für den hier vorgestellten modernen Gaskamin ganz ohne Schornstein der beiden Geräteklassen A und AS jedoch auch stets wissen, dass dieser im Vergleich zu einem konventionellen Feuerholzkamin mit Schornstein stets die wesentlich teurere Version darstellt. Es ist heute zumeist auch üblich, den Gaskamin ohne Schornstein mit einer eigenen Flüssiggas-Patrone zu betreiben.

Auch ist es in der Praxis möglich, einen solchen modernen Gaskamin ohne Schornstein mit Erdgas zu betreiben. Hierzu ist es dann allerdings stets auch Voraussetzung, dass das betreffende Gebäude, in welchem der Kamin aufgestellt und betrieben werden soll, über einen eigenen Erdgasanschluss verfügen muss.

Eine Flüssiggaspatrone mit einer Füllkapazität von jeweils insgesamt 11 kg an Gas gewährleistet ihrem Benutzer dann eine Betriebszeit des Gaskamins ohne Schornstein von maximal bis zu insgesamt 25 Stunden. Danach wird ein erneutes Auffüllen der durch den exzessiven Betrieb völlig entleerten Gaspatrone erforderlich.

Letzte Aktualisierung am 17.07.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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