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Handbagger

Der Handbagger wurde vor allem im militärischen Kontext verwendet. Als Handbagger wird nämlich in der Soldatensprache der allgemein in der Truppe gebräuchliche Klappspaten bezeichnet. Heutzutage wird der Handbagger, auch Lochspaten genannt, für vielfältige Einsatzgebiete im Garten verwendet.

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Wozu wird der Handbagger heute genutzt?

Auch heute hat der Handbagger oder Lochspaten nichts von seiner Flexibilität verloren, denn er wird nach wie vor für vielfältige und unterschiedlichste Arten von Erdarbeiten genutzt.

So kommt der Handbagger heutzutage nicht nur auf der privaten Baustelle, sondern beispielsweise auch im heimischen Garten regelmäßig und mit großem Erfolg zum Einsatz.

Aber auch im freien Gelände erfreut er sich letztendlich großer Beliebtheit. Wenn es beispielsweise konkret darum geht, Erdlöcher für Montagen auszuheben oder entsprechende Bepflanzungen in Gestalt von Pflanz- und Wurzellöchern vorzubereiten.

Die Vorteile des Handbaggers bestehen jedoch keineswegs nur in seiner universellen Einsetzbarkeit und kompakten Bauweise. Er bietet dem Handwerker oder Gartenfreund letztendlich auch stets die Gewähr dafür, dass ein entsprechend sauberes und auch optisch ansprechendes Ergebnis im Freien erzielt werden kann, denn der Lochspaten oder Handbagger ist ein recht präzises Instrument. Ähnlich wie mit dem Handerdbohrer ist es auch mit dem Handbagger möglich, Löcher mit exakt begrenzten Rändern ins Erdreich einzubringen.

Diese zeichnen sich nicht nur durch optische Akkuratesse aus, sondern erweisen sich auch als standfester, als die mühsam mit dem normalen Spaten ins Erdreich eingebrachten Löcher.

Die Anwendung garantiert dem Gartenfreund daher nicht nur höchste Präzision, sondern ermöglicht im Unterschied zur Verwendung des konventionellen Spatens vor allem auch die Einsparung von Kraft und Arbeitszeit.

Pflanzarbeiten, aber auch Punktfundamente, so beispielsweise für Zaunpfähle, stellen nach wie vor die klassische Domäne unter den Einsatzmöglichkeiten des modernen Lochspatens oder Handbaggers dar.

Seine besondere Domäne findet der Handbagger jedoch in Böden, die sich aus Sand, aus Kies oder auch aus leichtem Ton zusammensetzen. Hier gelangt der Gartenfreund mit dem Handbagger vergleichsweise schnell in die jeweils gewünschte Tiefe und kann ein Loch mit sauberen und stehenden Rändern erzielen.

Der moderne Handbagger stellt also eine sinnvolle Investition dar, die sich nicht nur bei Gartenbesitzern, sondern auch bei den Betreibern von Viehkoppeln und bei Jagdpächtern, schnell bezahlt machen wird. Wer beispielsweise regelmäßig Zaunpfähle im Boden verankern muss, der wird die saubere und vor allem zeitsparende Verwendung dieses nützlichen Gerätes schon recht bald nicht mehr missen wollen.

Besonders beim Setzen von Zaunpfählen ist der moderne Handbagger oder Lochspaten unentbehrlich. Hier ist seine Effizienz und Sauberkeit auch heute unerreicht.

Die Geschichte

Der Handbagger, Klappspaten oder auch Feldspaten ist dabei als wichtigster Bestandteil des sogenannten Pionierschanzzeugs die kurze Variante des traditionellen Spatens, wie sie von den Soldaten der Pioniertruppen und auch der Infanterie zum Ausheben unterschiedlichster Arten von Erdbefestigungen verwendet wird, wozu beispielsweise die Schützenmulde und auch der Kampfstand gehören.

Grundsätzlich besteht der militärisch genutzte Handbagger aus einem feststehenden Blatt oder er kann auch mit einem klappbaren Spatenblatt ausgeführt sein.

Von den Soldaten der während der letzten beiden Weltkriege in Europa kämpfenden Armeen und militärischen Verbände wurde der Handbagger beinahe unisono im Felde geführt und intensiv genutzt.

Die Verwendungsbreite des Handbaggers erstreckte sich hierbei von der Anwendung im Kontext des Schanzzeuges bis hin zur Verwendung als Nahkampfwaffe im Grabenkrieg oder auch im Nahkampf Mann gegen Mann.

Die als Klappspaten bekannt gewordene Version des Handbaggers verfügt dabei über ein bewegliches Scharnier. Dieses verbindet den Spatenstiel mit dem Spatenblatt.

Das Scharnier ermöglicht dem Soldaten das Zusammenklappen des Handbaggers, so dass dieser weniger Platz im Sturmgepäck und in der Ausrüstung des Soldaten beansprucht.

Der traditionelle Klappspaten oder Handbagger der deutschen Wehrmacht besaß einen Stiel in der Länge von jeweils 50 cm sowie ein rechteckiges Blatt.

Die militärische Geschichte des Handbaggers

Das Gerät wurde als Klappspaten im Jahre 1938 bei der deutschen Wehrmacht offiziell eingeführt. Er ersetzte den bis dato in Gebrauch befindlichen veralteten Handbagger, welcher unter der allgemein üblichen Bezeichnung als „Kleines Schanzzeug“ von den Soldaten im Felde mitgeführt wurde.

Ziel der Einführung des moderneren Handbaggers war es jedoch, den Soldaten mit einem moderneren Handbagger mit längerem Stiel auszustatten, ohne dadurch die Verstaulänge des Geräts zu erhöhen.

Der moderne Handbagger, welcher im Jahre 1938 an die Soldaten ausgegeben wurde, wies im aufgeklappten Zustand eine Länge von annähernd 70 cm auf, während er eingeklappt lediglich 50 cm maß.

Das Blatt dieses moderneren Handbaggers konnte gleichzeitig im abgewickelten Zustand als Hacke eingestellt und genutzt werden. Das Scharnier des Klappsystems konnte bei diesem Handbagger am Blatt in Stielrichtung außerdem auch senkrecht zum Stiel fixiert werden.

Aktuelle Handbagger besitzen darüber hinaus sogar zwei Scharniere. Eines davon befindet sich am Blatt, während das zweite Scharnier am Handgriff des Handbaggers platziert worden ist.

Auf diese Art und Weise lassen sich moderne Handbagger bei der Truppe auf etwa ein Drittel ihrer vollen Gebrauchsgröße reduzieren und dadurch ganz bequem auf dem Marsch mitführen.

Das Blatt des modernen Handbaggers im Truppendienst erinnert heute an ein einfaches Rechteck mit einem aufgesetzten Dreieck. Ein Schenkel dieses aufgesetzten Dreiecks ist jeweils angeschliffen, während der andere Schenkel in Gestalt einer Säge ausgeführt ist.

Bei der US-Army wurde der erste Handbagger als M1943 eingeführt. Diese ursprüngliche Version des US-amerikanischen Gerätes wurde im Jahre 1951 zum sogenannten Intrenching tool weiter entwickelt.

Das Intrenching tool verfügte eigens über eine spezielle zusätzliche Hackenspitze. Im Jahre 1967 wurde das Intrenching tool dann in das zweifach zu klappende Lightweight intrenching tool weiter entwickelt. Dieses wird noch heute durch die deutsche Bundeswehr genutzt.

Der Handbagger als Bestandteil des Schanzzeuges

Unter Schanzzeug versteht man im militärischen Sprachgebrauch im Allgemeinen sämtliche Arten von Werkzeug, wie sie der Soldat im Truppendienst zur Ausführung einfacher Erd- und auch Holzarbeiten im Felde mit sich führen muss.

Das Schanzzeug, zu dem traditionell auch der Handbagger gehört, kann dabei vom Soldaten entweder in speziellen Futteralen direkt am Körper getragen und mitgeführt werden oder es wird in sogenannten Schanzzeugwagen transportiert.

Der Bagger dient als Bestandteil des Schanzzeuges zur Beseitigung von Verhauen und außerdem jedoch auch zum Bau von Schützengräben und von Kampfunterständen unterschiedlichster Art.

Zur ursprünglichen Ausstattung im Rahmen des Schanzzeugs, wie sie an jede Infanterie- und vor allem auch Pioniergruppe ausgegeben wurde, gehörten dabei im Regelfall der Langspaten, die Kreuzhacke, die Säge, das Beil, die Drahtschere und der Hammer. Der Handbagger in Gestalt des Klappspatens wurde ursprünglich nur als Notbehelf verstanden.

Letzte Aktualisierung am 12.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API