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Handerdbohrer

Grundsätzlich stellt der Handerdbohrer ein überaus beliebtes und erprobtes Werkzeug dar, um damit Erdlöcher ausheben zu können. Er ist aufgrund seiner Präzision und Genauigkeit eine vielfach geschätzte Alternative zum konventionellen Spaten.

Der Handerdbohrer bohrt nämlich zuverlässig und zudem auch noch verhältnismäßig kräftesparend runde Löcher, wie sie beispielsweise beim Setzen von Masten oder auch von Zaunpfählen erforderlich werden.

Insbesondere ist der Erdbohrer jedoch dann zur Anwendung zu empfehlen, sofern mit ihm Löcher ohne Grubenneigung ins Erdreich eingebracht werden sollen.

Aktuelle Handerdbohrer Bestseller

SaleBestseller Nr. 1
Fiskars QuikDrill™ Handerdbohrer, 200 mm Durchmesser, Silber
123 Bewertungen
Fiskars QuikDrill™ Handerdbohrer, 200 mm Durchmesser, Silber
  • Benutzung in aufrechter Körperhaltung möglich
  • Zum Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern sowie zum Setzen von Zaunpfählen
  • Für Erdlöcher bis Ø 200 mm
  • Stiel ist aus einem qualitativ hochwertigem Stahl
  • Griff der aus glasfaserverstärktem Kunststoff
Bestseller Nr. 2
Spear & Jackson PHD-WH Erdlochausheber mit Holzgriff, beige
28 Bewertungen
Spear & Jackson PHD-WH Erdlochausheber mit Holzgriff, beige
  • Konzipiert für das Ausheben von tiefen, schmalen, senkrechten Erdlöchern, mit geringerem Verfüllungsbedarf. Ein ideales Werkzeug für die Errichtung von Zäunen.
  • Kopfstück mit ovalförmigen Schaufelblättern für eine schnelle und effiziente Aushebung
  • Gehärtete Stahlblätter für maximale Haltbarkeit
  • Witterungsbeständige Griffe aus Eschenholz für eine längere Produktlebensdauer und Anwendung in allen Wetterlagen
  • Abmessungen Schaufelblatt: 230 mm (9") x 123 mm (5")
Bestseller Nr. 3
90 mm Plunscher oder Holzzange oder Zubehör ---- * Hier * z.B. (90mm Plunscher)
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  • "Qualität gibt es nur beim Fachmann" siehe Bilder
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Erdbohrer Erdlochbohrer 300 mm Pflanzbohrer Pfahlbohrer Handbohrer
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Erdbohrer Erdlochbohrer 300 mm Pflanzbohrer Pfahlbohrer Handbohrer
  • Beschreibungen und genauere Informationen finden Sie unter dem obigen Link "siehe Details" bei (Voraussichtliche Lieferung) im unteren Bereich.
  • Diese Bohrer sind handgefertigte Schlosserarbeit, in Kleinserie werden diese in Deutschland Hergestellt.
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Der Aufbau des Erdbohrers

Der eigentliche Erdbohrer, welcher heute nicht nur von Hand, sondern beispielsweise auch maschinell, so durch die Zapfwelle eines Traktors oder eines Schleppers, betrieben werden kann, ist grundsätzlich bei allen seinen unterschiedlichen Varianten und Versionen stets gleichartig.

So ist der eigentliche Erdbohrer immer an einem senkrechten Gestänge angebracht. Ganz vorn am Gestänge befindet sich dabei der sogenannte Vorbohrer. Über diesem gibt es dann den sogenannten Bohrkopf, welcher nach dem bekannten Prinzip der sogenannten archimedischen Schnecke ausgestaltet worden ist.

Dieser Bohrkopf wirkt dann, einmal eingebracht ins Erdreich und kontinuierlich um seine eigene Achse gedreht, wie eine Förderanlage für die auszuhebenden Erdmassen.

Vom Aufbau her erinnert der Bohrkopf bei jedem Handerdbohrer an eine Spirale, welche um eine Längsstange herum angebracht wurde.

Der schneckenförmige Bohrer dreht sich, eingebracht in das Erdreich, kontinuierlich um seine stählerne Längsachse, nämlich um das Gestänge. Durch die stählernen Schnecken des Bohrkopfes werden dabei jeweils entsprechende Kammern gebildet, in denen das ausgehobene Erdreich im wahrsten Sinne des Wortes bis nach oben an die Erdoberfläche hinauf geschraubt wird.

Die stählernen Kammern des Erdbohrers sind oben und unten jeweils durch einen Blattabschnitt ihrer Spirale begrenzt. Durch die durch den Bediener initiierte Rotation des Erdbohrers bewegen sich dann sämtliche mit ausgehobenem Erdreich angefüllte Kammern des Erdbohrers nach dem Ende der Spirale hin, nämlich hin zur Erdoberfläche.

Am Schneckenende rinnt das ausgehobene Erdreich dann aus dem Schneckenende des Erdbohrers heraus, während sich tief unten im Erdreich, an der Spitze des Gerätes, jeweils eine neue freie Kammer bildet, welche wieder frisches Erdreich in sich aufnehmen kann.

Antrieb und Arbeitsweise

Der moderne Handerdbohrer kann heute per Hand oder optional auch maschinell angetrieben werden. Eine Traktorzapfwelle oder ein anderes hydraulisches System bilden dabei unterschiedliche Optionen, um den Erdbohrer in die Erde zu befördern und eine entsprechende Menge an Erdreich durch dessen kontinuierliche Rotation um die eigene Achse auszuheben. Der Handerdbohrer stellt dabei die einfachste und zugleich auch preisgünstigste Variante des Gerätes dar, wie sie beispielsweise im privaten Rahmen zum Ausheben der Löcher für Zaunpfähle zum Einsatz kommen kann.

Beim Einsatz vom Handerdbohrer ist es ganz enorm wichtig, das Gerät durch Druck von oben und durch eine entsprechende Drehbewegung zugleich hinein in das Erdreich zu treiben.

Dieser Druck von oben und auch die Drehbewegung in Rotationsrichtung um die eigene Achse des Handerdbohrers herum müssen durch den Bediener jeweils kontinuierlich fortgesetzt werden. Und zwar so lange, bis der Erdbohrer vollständig mit Erdreich bedeckt ist.

Der Vorbohrer lockert dabei kontinuierlich das Erdreich auf, in welches das Gerät eindringt. Dadurch fällt es dem Bediener immer leichter, mit dem Handerdbohrer in den Untergrund einzudringen.

Erweist sich der Handerdbohrer jedoch am Ende als zu kurz, um damit die jeweils gewünschte Tiefe im Erdreich erreichen zu können, so kann unter Umständen das Bohrgestänge vom Handerdbohrer durch den Bediener verlängert werden.

Anwendungsgebiete und Spezifika vom Handerdbohrer

Der Handerdbohrer wird oft und gern auch als sogenannter Pfahlbohrer bezeichnet. Seine Spezifik besteht darin, dass es sich um ein langes vertikales Gewinde handelt, welches unter Anwendung großer Muskelkraft streckenweise bis zu insgesamt 1 m tief ins Erdreich eingedreht werden kann.

Der Handerdbohrer hat sich für kleinere Einsätze und für Erdlöcher von einer maximal möglichen Tiefe von bis zu 1 m durchaus gut bewährt, obschon seine Bedienung im Allgemeinen recht große Muskelkraft erforderlich macht.

Zur Ausbringung vieler Erdlöcher oder auch für entsprechend tiefere Erdbohrungen sollte jedoch aus Gründen er Zeit- und Kraftersparnis möglichst ein hydraulischer oder per Motor angetriebener Erdbohrer verwendet und genutzt werden.

Auch zum Bohren eines entsprechend tiefen Brunnens ist einem maschinell betriebenen Erdbohrer gegenüber dem Handerdbohrer letztendlich der Vorzug zu geben.

Hersteller moderner Handerdbohrers

Obwohl sie große Muskelkraft erfordern und ihr Einsatz oft mit Mühsal verbunden ist, erfreuen sich moderne Handerdbohrer großer Beliebtheit. Viele Hersteller haben sich daher auf die Produktion und die weltweite Vermarktung dieser bei Gärtnern, bei Viehzüchtern und Jägern sowie bei Land- und bei Forstwirten äußerst beliebten Gerätschaft spezialisiert.

Wer sich heute einen modernen Handerdbohrer zulegen möchte, dem stehen zum Erwerb des Gartengerätes gleich mehrere unterschiedliche Bezugsquellen offen.

So kann der Handerdbohrer beispielsweise im einschlägigen Spezialgeschäft für Eisenwerkzeuge, im gut sortierten Baumarkt oder aber auch in den entsprechende Online-Shops im Internet eingekauft werden.

Hersteller sind heute zum Beispiel:

  • Fiskars
  • Silverline
  • Güde
  • Berger + Schröter
  • Fundwerk
  • Polar
  • Romulus.

Worauf ist beim Kauf vom Handerdbohrer zu achten?

Da ein Handerdbohrer ein Produkt ist, welches regelmäßig enormen mechanischen Belastungen und Beanspruchungen ausgesetzt wird, ist beim Kauf zu einem Markengerät zu raten, welches letztendlich aufgrund seiner signifikant hohen Verarbeitungsqualität die entsprechende Gewähr für eine ausreichende Lebensdauer bietet.

Ebenfalls ist es wichtig, auf die ausreichende Länge des Bohrgestänges zu achten. Es sind nämlich in der Rege Handerdbohrer im Handel erhältlich deren Bohrgestänge recht unterschiedliche Längen aufweist, die sich von 50 mm bis hin zu 200 m erstrecken können.

Soll mit dem Erdbohrer bis in eine besonders große Tiefe gebohrt werden, so sollte man sich ein Gerät mit einer ausreichenden Verlängerungsmöglichkeit zulegen. Hier kann es beispielsweise durchaus lohnenswert sein, dann explizit nach einem Handerdbohrer zum Brunnenbohren zu fragen.

Aus Gründen der Haltbarkeit und der höheren Lebensdauer ist es außerdem sinnvoll, einen Erdbohrer mit verzinktem Gestänge und mit verzinkter Schnecke zu kaufen. Hier wird die Gefahr des Rostens erheblich minimiert.

Pflegetipps für den Erdbohrer

Wie jedes moderne Gartengerät, so bedarf auch der Handerdbohrer bestimmter minimaler Pflegemaßnahmen, um eine Gebrauchsfähigkeit und hohe Lebensdauer zu garantieren.

Nach jedem Einsatz sollte der Handerdbohrer von anhaftendem Erdreich gründlich gesäubert werden. Es empfiehlt sich, Rost vom Gestänge und von der Schnecke zu entfernen und diese Metallteile nach jedem Gebrauch gründlich einzufetten.

Auch sollte ein Handerdbohrer stets trocken gelagert werden. Die Schnecke kann geschärft werden.

Letzte Aktualisierung am 26.06.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API