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Japansäge

Die Japansäge oder Nokogiri ist die japanische Ausführung der auch in Mitteleuropa und in den Teilen der übrigen Welt weit verbreiteten Feinsäge oder Fuchsschwanz-Säge.

Aktuelle Japansägen Bestseller

Bestseller Nr. 1
Japansäge Ryoba Komane 240
76 Bewertungen
Japansäge Ryoba Komane 240
  • Blattlänge: 240 mm
  • Gesamtlänge: 580 mm
  • Klingenstärke: 0,45 mm
  • Schränkung: 0,65/0,65 mm
Bestseller Nr. 2
Augusta Ryoba 240 mm 44021 240 AMA
47 Bewertungen
Augusta Ryoba 240 mm 44021 240 AMA
  • Ryoba - Traditionelle Japansäge mit flexiblem Sägeblatt
  • für tiefe bündige Schnitte (z.B. wandbündige Schnitte in Leisten und Türzargen oder Kürzen von Holzdübeln)
  • doppelseitig gezahntes Sägeblatt mit unterschiedlicher Zahnung für für Schnitte längs und quer zur Faser
  • 240 mm Blattlänge
  • langer Bastgriff
SaleBestseller Nr. 3
Augusta Japansäge Kataba 270 mm traditionelle Form für tiefe bündige Schnitte, 44020 270 AMA
24 Bewertungen
Augusta Japansäge Kataba 270 mm traditionelle Form für tiefe bündige Schnitte, 44020 270 AMA
  • Kataba - Traditionelle Japansäge mit verkürztem Stahlrücken
  • für Feinschnitte und tiefe wandbündige Schnitte in Leisten und Türzargen aus Holz und Kunststoff
  • sehr feine dreiseitig geschliffene Zugzahnung
  • 270 mm Blattlänge
  • langer Bastgriff
SaleBestseller Nr. 4
MURENA Japanische Säge MODERNISIERT 300mm mit 2 BLÄTTERN Handsäge Zugsäge Gartensäge für Grob- und Feinschnitt. GELD-ZURÜCK-Garantie 90 Tagen!
22 Bewertungen
MURENA Japanische Säge MODERNISIERT 300mm mit 2 BLÄTTERN Handsäge Zugsäge Gartensäge für Grob- und Feinschnitt. GELD-ZURÜCK-Garantie 90 Tagen!
  • MODERNISIERT- Metallbefestigung; Länge: 630 mm SÄGEBLATT: 300 mm GEWICHT: 204 Gr.; Japansäge, die leichte und scharfe Zugsäge Handsäge MURENA ist flexibel einsetzbar
  • 2 AUSWECHSELBARE Sägeblätter mit 8 und 13 Zähne pro Zoll für Grob- und Feinschnitt mit IMPULSGEHÄRTETER Präzisionszahnung mit einen 3-Dimensionalen-Schliff je Zahn zum Sägen von Hartholz, Sperrholz, Kanthölzer, Dachlatten, Hartschaumstoff, PVC, ABS
  • Sägeblatt aus speziellem Werkzeugstahl, verchromte und klarlackierte Oberfläche für präzise, saubere, besonders gerade und genaue Schnitte mit ZUG-SCHNITT-SYSTEM; Minimale Schnittverluste und ausrißfreie Schnittflächen
  • FEINSÄGE ohne Rücken, feine, tiefe Schnitte, durch flexibles Blatt an schwer zugänglichen Stellen
  • GELD-ZURÜCK-Garantie 90 Tagen
Bestseller Nr. 5
CON:P Japan-Zugsäge, 265 mm B25320
27 Bewertungen
CON:P Japan-Zugsäge, 265 mm B25320
  • Hohe Schnittpräzision und lange Lebensdauer
  • Spezialzahnung, induktiv gehärtet, 14 ZpZ
  • Für Präzisionsschnitte in allen Holzarten und Kunststoff

Die Japansäge arbeitet nur auf Zug hin

Die entscheidende Besonderheit der Japansäge besteht jedoch nicht in ihrem Äußeren, sondern vielmehr in ihrer praktisch einzigartigen Art und Weise der Handhabung. Normale und in Mitteleuropa in Gebrauch befindliche Sägen arbeiten grundsätzlich auf Druck und Schub. Das bedeutet, dass sowohl bei der schiebenden Vorwärts- und auch bei der ziehenden Rückwärtsbewegung des jeweiligen Benutzers dieser Sägen durch deren Zähne Späne vom Material abgehoben werden. Nicht jedoch bei der Japansäge. Diese ist bautechnisch nämlich so konzipiert, dass der eigentliche spanabhebende Sägevorgang nur beim Zurückziehen der Säge erfolgen kann.

Diese bauartbedingte Eigenheit hat dann jedoch weitere bedeutsame Konsequenzen für die Dicke des jeweils verbauten Sägeblattes. Normale Sägen, die auf Zug und auf Druck hin sägen, benötigen ein relativ breit und stabil ausgeführtes Sägeblatt, welches dann auch entsprechend schwer ist. Nicht so jedoch die ausschließlich auf Zug hin arbeitende feine Japansäge. Da sie nur beim Zurückziehen des Werkzeugs ihren spanabhebenden Arbeitsgang ausführen muss, kann das verwendete Sägeblatt dementsprechend fein und leicht ausgeführt werden. Während klassische Zimmermannssägen normaler Bauart meist Sägeblätter nutzen, deren Dicke sich um die 1 mm bewegt, sind die feinen und dünnen Sägeblätter der Japansäge lediglich zwischen 3 mm und maximal 6 mm breit.

Die Schnittführung

Die charakteristischen dünnen Sägeblätter der Japansäge ziehen dann natürlich auch weitere Konsequenzen für den Anwendungsbereich und die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis nach sich. Es sind grundsätzlich mit einer Japansäge besonders feine und zarte Schnittführungen im zu sägenden Material möglich. Außerdem ermöglicht es das besonders dünn ausgeformte Sägeblatt dem jeweiligen Benutzer, die Japansäge nur mit einem erstaunlich geringen Kraftaufwand bedienen und einsetzen zu können. Hieraus resultiert letztendlich auch die überaus große Beliebtheit der Japansäge, die sich längst nicht mehr nur auf den Einsatzraum Japans beschränkt. Die Japansäge ist heute aufgrund ihrer feinen Schnittführung und ihrer leichten Bedienbarkeit in der ganzen Welt beliebt und weit verbreitet. Sie wird besonders oft und gern zum Beispiel bei Zimmerleuten und auch in der modernen Baumpflege eingesetzt.

Die Varianten und Typen der Japansäge

Im Verlaufe der Zeit haben sich auch bei der Japansäge unterschiedlichste Typen und Bauformen heraus gebildet, die heute in den verschiedensten Einsatzbereichen der Holzbearbeitung und der Baumpflege weltweit verbreitet sind und recht intensiv genutzt werden. Dazu gehören im Allgemeinen:

  • die Dozuki
  • die Kataba
  • die Kobiki
  • die Kugihiki
  • die Ryoba.

Die Dozuki gilt als Säge mit Rumpf oder als einseitig verzahnte Rückensäge. Rein äußerlich entspricht die Dozuki weitestgehend der auch in Mitteleuropa weit verbreiteten Feinsäge. Die Dozuki wird jedoch traditionell in der Holzbearbeitung zur Realisierung ganz besonders feiner Schnitte eingesetzt.

Die Kataba wird als einseitig verzahnte Zähne ohne Rücken beschrieben. Große und tiefe Schnitte können besonders präzise und auch effektiv mit einer Kataba ausgeführt werden. Demzufolge ist dieses Werkzeug auch in der europäischen Zimmermanskunst ein hoch geschätztes Utensil und effektives Hilfsmittel.

Die Kobiki ist eine klassische Holzsäge, die vor allem beim Obstbaumschnitt ihre Verwendung findet. Hier, in der Baumpflege, kommt jedoch vor allem die Ausführung der Kobiki mit ungeschränkten Zähnen erfolgreich zum Einsatz. Ansonsten wird dieses ungemein beliebte Werkzeug auch oft und gern zum Auftrennen von Brettern eingesetzt, wobei sich ein besonders schmal gearbeiteter Rücken stets als vorteilhaft erweist.

Die Kugihiki war in Japan als sogenannte Holz-Nagelsäge bekannt und weit verbreitet. Eingesetzt wird sie heutzutage in der Zimmerei zum Beispiel zum sauberen und bündigen Absägen von Holzdübeln. Grundsätzlich sind die Zähne bei der Kugihiki nicht geschränkt, was das möglichst flache Aufsetzen auf einen aus dem Holz hervorstehenden Dübel und das letztendlich auch bündige Absägen des Materials garantiert.

Die Ryoba ist hingegen für ihre Doppelzähne bekannt. Diese Japansäge ist beidseitig verzahnt, so dass mit den unterschiedlichen Verzahnungsarten der beiden Seiten jeweils auch unterschiedliche arten von Schnitten in hölzernen Materialien und Werkstoffen durch den Benutzer der Ryoba ausgeführt werden können. Längsschnitte, aber auch Quer- und Trapezschnitte können so mit den beiden Seiten der Ryoba ausgeführt werden.

Die Verzahnungsarten bei der Japansäge

Je nach Ausführung und konkreter Gestaltung der Verzahnung gibt es bei der Japansäge unterschiedlichste Arten der Verzahnung, die dann auch differenzierte Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten dieses Werkzeugs nach sich ziehen können.

Hierbei wären zu nennen:

  • die Trapezverzahnung
  • die Dreiecksverzahnung
  • die Universalverzahnung.

Die Trapezverzahnung empfiehlt die damit jeweils ausgestattete Japansäge grundsätzlich für alle Arten von Schnittführungen, die quer zur Faser des Werkstückes verlaufen müssen. Die Zähne weisen einen wechselseitigen Anschliff und je drei Schneidfasen auf. Mit der Präzision eines Rasiermessers kann damit letztendlich eine zu bearbeitende Holzfaser sauber aufgetrennt werden. Die Schnittflächen, die von Japansägen mit Trapezverzahnung erzeugt werden, erweisen sich überdies auch stets als ganz besonders sauber.

Die Dreiecksverzahnung wird bei Schnitten bevorzugt, welche ausschließlich längs zur Holzfaser gesetzt und durchgeführt werden sollen. Die Zahnteilung wird auf der gesamten Länge differenziert umgesetzt. Dies soll dem Benutzer die Durchführung des jeweiligen Anschnitts erleichtern und auch Wirkung und Effizienz von Japansägen deutlich erhöhen, welche mit der Dreiecksverzahnung werksseitig ausgerüstet worden sind.

Die Universalverzahnung gilt als Mischtyp von Trapezverzahnung und Dreiecksverzahnung. Sie ermöglicht es dem Benutzer, das Werkzeug wahlweise für Schnitte einzusetzen, die sowohl längs, wie aber auch quer zur Faser des zu durchtrennenden Holzes verlaufen können.

Letzte Aktualisierung am 23.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API