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Ein Ratgeber rund um die verschiedenen Leuchtmittel

In der Vergangenheit drehte man einfach eine Glühbirne mit der gewünschten Wattzahl in eine Lampe und schon hatte man Licht im entsprechenden Raum. Mittlerweile ist das aber gar nicht mehr so einfach, weil es auf der einen Seite fast keine normalen Glühbirnen mehr gibt und auf der anderen Seite die Auswahl an unterschiedlichsten Leuchtmitteln riesig groß geworden ist.

Da kann es natürlich ganz schnell passieren, dass man die Übersicht verliert. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass man weiß, welche Möglichkeiten es grundsätzlich gibt. So ist es zum Beispiel möglich wohnlich, günstig, drinnen, draußen in weiß oder auch in anderen Farben zu beleuchten.

Leuchtmittel-Ratgeber

In unserem Leuchtmittel Ratgeber zeigen wir, welche Leuchtmittel besonders gut für welchen Zweck geeignet sind. Und welche Eigenschaften die unterschiedlichen Leuchtmittel auszeichnen. | Foto: NatashaFedorova / Depositphotos.com

Was für Leuchtmittel gibt es generell?

Gehen wir erst einmal auf die Frage ein, welche Leuchtmittel generell zur Verfügung stehen. Auch heute noch ist die klassische Glühbirne das bekannteste Leuchtmittel, wenn man verschiedene Leute diesbezüglich befragt. Dabei wurde die Glühbirne in ihrer ursprünglichen Form bereits zu Beginn dieses Jahrtausends durch staatliche Gesetzgebung aus dem Markt genommen.

Der Hauptgrund hierfür war, dass die alte Glühbirne nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Das bedeutet anders ausgedrückt, dass diese nicht mehr ökologisch ist und auch die verlangte Effizienz bei der Glühbirne nicht mehr gegeben ist. Viel besser sieht es in diesen Bereichen bei den neuen Leuchtmitteln wie zum Beispiel den LEDs aus.

  • Die LEDs: Die LED-Leuchtmittel haben sich quasi in allen Bereichen etabliert. Diese werden unter anderem auch in vielen Elektrogeräten beispielsweise als Anzeigelampe eingesetzt. Die LEDs können aber auch hervorragend als Lichtquelle benutzt werden. Die LEDs entsprechen im normalen Betrieb komplett den Anforderungen bezüglich der aktuellen Einsparziele beim Energieverbrauch (was man mit einem Energiekostenmessgerät einzeln überprüfen kann). Schließlich verbrauchen die LED-Leuchtmittel ganz wenig Strom und sind außerdem auch noch viel haltbarer als es etwa die klassischen Glühlampen waren.
  • Die Energiesparlampen: Die Energiesparlampen arbeiten sehr energieeffizient. Das ist der entscheidende Vorteil bei den Energiesparlampen, die in Kurzform auch als ESL bezeichnet werden. Die arbeiten nach dem Leuchtstoffprinzip, verbrauchen hierbei aber sehr wenig Strom und bieten trotzdem eine gute Leistung. Diese Leuchtmittel waren die ersten Entwicklungen der Hersteller, um den verschärften Bedingungen durch den Gesetzgeber bezüglich der Glühbirnen gerecht zu werden. Noch heute sind diese ESL ein hervorragender Kompromiss für Leute, die Energie einsparen wollen, ohne dabei auf eine große Menge helles Licht zu verzichten.
  • Die Halogenleuchtmittel: Die Halogenlampen arbeiten mit einem ähnlich ineffizienten Prinzip, wie das bei den Glühlampen der Fall war. Aus diesem Grund werden die Halogenleuchtmittel wahrscheinlich ebenfalls in absehbarer Zukunft aus dem Markt verschwinden. Aktuell erfreuen sich die Halogenleuchtmittel aber weiterhin einer enormen Beliebtheit. Das hängt in erster Linie mit dem warmen Licht dieses Leuchtmittels zusammen. Vor allem in Halogenstrahlern, Deckenleuchten und auch Einbauleuchten beispielsweise im Badezimmerbereich kommen die Leuchtmittel weiterhin oft zum Einsatz.
  • Die Leuchtstoffröhren:Bei den Leuchtstoffröhren geht es nicht um wohnliches oder angenehmes Licht. Vielmehr sollen Leuchtstoffröhren einzig und allein möglichst viel Helligkeit produzieren. Durch den Einsatz von Gas wird in den Leuchtstoffröhren im Normallfall ein sehr helles und weißes Licht erzeugt, welches sich hervorragende zur Ausleuchtung eines entsprechenden Raumes eignet. Bei diesen Räumen handelt es sich aber nur ganz selten um Wohnräume, denn hier wird ein deutlich wärmeres Licht bevorzugt und als angenehm empfunden. Eingesetzt werden diese Leuchtstoffröhren häufig im gewerblichen Bereich in großen Räumen, Hallen oder auch in Büroräumen. Im privaten Bereich findet man dieser Leuchtmittel insgesamt eher selten und wenn dann am ehesten in Kellerräumen.

LEDs – Der Alleskönner

Bei den Anwendungsgebieten sind die LEDs der absolute Spitzenreiter. Das liegt daran, dass die LED-Leuchtmittel inzwischen fast überall eingesetzt werden können. Zu Beginn wurden die LEDS aufgrund ihres kalten Lichts ungern in Wohnräumen eingesetzt. Aber inzwischen gibt es auch LED-Leuchtmittel, die mit warmweißen Licht für eine angenehme Atmosphäre etwa im Wohnzimmer sorgen können.

Ein weiterer Vorteil von LEDs ist die geringe Größe, denn dadurch können sie auch in kleinen Leuchten oder auch Leuchtschläuchen oder LED-Bändern eingesetzt werden. Dabei können LEDs auch in unterschiedlichen Farben leuchten, und sogar während des Betriebes auf Wunsch die Farbe wechseln.

LED

Bei den Anwendungsgebieten sind die LEDs der absolute Spitzenreiter. | Foto: magneticmcc / Depositphotos.com

Das Lichtspektrum wird in Kelvin angegeben

Die Leuchtmittel werden generell durch zwei entscheidende Werte charakterisiert. Hierbei handelt es sich um die Helligkeit und auch um die Lichtfarbe.

Gerade bei der Lichtfarbe gibt es deutliche Unterschiede, die wiederum direkten Einfluss auf das Einsatzgebiet der Leuchtmittel haben und mit der Wahrnehmung des Lichts untrennbar verbunden sind. Daher sollte man beim Kauf von entsprechenden Leuchtmitteln etwa bei gluehbirne.de unbedingt auf die Farbtemperatur achten, welche in Kelvin angegeben ist:

  • Hat ein Leuchtmittel weniger als 3.000 Kelvin, dann sorgt es für ein warmweißes Licht. Diese Lichtart wird beispielsweise von manchen Halogenleuchtmitteln, Glühlampen und Kerzen erzeugt.
  • Bei 3.000 bis 5.300 Kelvin handelt es sich um ein Leuchtmittel mit neutralweißem Licht. Dieses Licht kennt man beispielsweise vom Mondlicht oder auch von den Leuchtstofflampen.
  • Bei mehr als 5.300 Kelvin handelt es sich um ein besonders helles Tageslichtweiß. Dieses ganz helle Licht wird in erster Linie in Räumen eingesetzt, in denen viel gearbeitet wird, wie das zum Beispiel in der Küche der Fall ist.

FAQ zum Thema Leuchtmittel

Wie viel Lumen sollte ein Leuchtmittel haben?

Die Helligkeit bei einem Leuchtmittel wird in Lumen angegeben. Für eine bessere Orientierung kann man sich Folgendes merken. Eine normale Glühlampe mit 100 Watt erreicht ungefähr 14 Lumen, während eine 30 Watt Leuchtstofflampe bereits mit 46 Lumen strahlt. Abhängig von der gewünschten Helligkeit im jeweiligen Raum sollte also ein Leuchtmittel mit einer höheren Lumenzahl ausgewählt werden.

Wo eignen sich welche Leuchtmittel?

Wie man bei der Vorstellung der jeweiligen Leuchtmittel teilweise schon erkennen konnte, gibt es für die einzelnen Lichtquellen durchaus typische Einsatzgebiete. Die Leuchtstoffröhren punkten mit praktischen Vorteilen und bieten durch ihre enorme Helligkeit in Werkstätten, Krankenhäusern, Büroräumen, Kellern und auch für die Außenbeleuchtung an.

In eine ähnliche Richtung zielten auch viele Energiesparlampen ab, die aber auch gute Einsatzmöglichkeiten im privaten Bereich haben. So kann man eine Energiesparlampe beispielsweise auch gut in einer Tischlampe im Arbeitszimmer einsetzen.

Sehr beliebt sind in Wohnräumen aufgrund der warmen Farbtemperaturen die Halogenleuchtmittel. Diese bewegen sich beim Lichtspektrum im gelben und orangenen Bereich, den das menschliche Auge als gemütlich und äußerst angenehm wahrnimmt. Aus diesem Grund werden Halogenleuchtmittel oft in Wohnzimmern, Kinderzimmern oder auch im Bad eingesetzt.

Welche Leuchtmittel sind dimmbar?

Als sogenannte Dimmbarkeit, wird eine ganz bestimmte Eigenschaft, beziehungsweise Charakteristik, von modernen und heute allgemein handelsüblichen Leuchtmitteln beschrieben und entsprechend klassifiziert, wie es sie heute im Handel zu kaufen oder dann alternativ auch im Internet, zu bestellen gibt.

Grundsätzlich muss jedoch, um die erwünschte Dimmbarkeit, also das grell oder auch eher dunkle Einstellen des jeweiligen Leuchtmittels, ermöglichen und realisieren zu können, eine ganz bestimmte Art von technischer Voraussetzungen am Leuchtmittel vorhanden und gegeben sein.

Hierbei handelt es sich, rein technisch gesehen, um eine Art von Schalter. Nämlich um den sogenannten Thyristosteller oder auch Triacsteller, mit dem das Verändern der spezifischen Art von Helligkeit, welches das Dimmen letztendlich darstellt und repräsentiert, erst möglich gemacht wird.

Alle bekannten Arten von modernen Leuchtmitteln, die demzufolge über den hier beschriebenen und vorgestellten Thyristosteller oder auch Triacsteller verfügen, sind somit für ihren Benutzer dann in der Praxis stets auch dimmbar.

Hierbei handelt es sich heute dann meist um solche Arten der modernen Leuchtmittel, wie zum Beispiel um Glühlampen, um Theaterscheinwerfer, um Leuchten oder dann aber auch um die Trafos der sogenannten Niedervolt-Halogenglühlampen.

Mit dimmbaren Leuchtmitteln lässt sich Energie sparen.

Mit dimmbaren Leuchtmitteln lässt sich Energie sparen. | Foto: DmitryPoch / Depositphotos.com

Was bedeutet „Leuchtmittel nicht austauschbar“?

An vielen, der heute modernen und allgemein handelsüblichen Arten der modernen Leuchtmittel, vor allem jedoch, an den als extrem sparsam geltenden LED-Leuchten oder LED-Lampen, findet sich oft der Hinweis des jeweiligen Herstellers und Produzenten „Leuchtmittel nicht austauschbar“.

Der klassische Verbraucher, der über Jahre und Jahrzehnte hinweg, daran gewöhnt worden ist, dass er sein übliches Leuchtmittel, meist in Gestalt einer ganz traditionellen Glühlampe, bei entsprechendem Bedarf oder auch Defekt, ganz nach Gusto wechseln und austauschen kann, wird natürlich durch einen solchen Hinweis in hohem Maße verunsichert und sensibilisiert.

Heute werden diese, sogenannten retrofiten Arten der Leuchtmittel, bei denen ein defektes Leuchtmittel stets noch ersetzt und ausgetauscht werden konnte, zumeist durch LED-Leuchten mit fest verbauten Leuchtmittel ersetzt. Hier sind die Leuchtmittel, wie beschrieben, nämlich fest verbaut worden und damit dann am Ende nicht mehr durch den Verbraucher austauschbar oder zu wechseln.

Bei fest verbauten Leuchtmitteln, wie zum Beispiel LEDs, lassen sich die einzelnen Komponenten stets ganz besonders klein halten und sich dann auch praktisch ganz nach Belieben anordnen. Somit wird ein geradezu extrem flexibles und kompaktes Design der Leuchte und des jeweiligen Leuchtmittels ermöglicht und garantiert, welches dann wiederum auch die Gewähr für eine ganz besonders lange Lebens- und auch Nutzungsdauer bieten soll.

Nachteilig bleiben dann die Tatsachen, dass bei einem Defekt des Leuchtmitels, stets die gesamte Lampe oder Leuchte neu angeschafft werden muss und sich keine Anpassung des jeweils verbauten Leuchtmittels mehr, an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers und Verwenders, im Nachhinein, erzielen lassen kann.

Welche Leuchtmittel sind am sparsamsten?

In den modernen Zeiten der signifikant hohen und immer weiter ansteigenden Energiepreise, die, so die offizielle Diktion, vom Umstieg auf nachhaltige, saubere und erneuerbare Energiequellen getragen und bestimmt werden, beginnen das Sparen und der gezielte und bewußte Umgang mit der jeweils zur Verfügung stehenden begrenzten Energie, letztendlich stets auch schon bei der initialen Auswahl und beim Einkauf des dann später genutzten und zu Hause verwendeten Leuchtmittels.

Die Frage, welche Leuchtmittel dabei letztendlich jedoch am sparsamsten sind, gewinnt dabei dann auch an Bedeutung für das disponible Haushaltseinkommen, welches am Ende des Monats, nach Begleichung aller Kosten und Nebenkosten, insgesamt noch zur Verfügung steht.

Als sparsamste bekannte Leuchtmittel an sich, gelten nach der Meinung und nach der Auffassung vieler Verbraucherschutzorganisationen und auch Agenturen, die sich eine professionelle Energieberatung ihrer Klientel auf die Fahne geschrieben haben, die LED und die berühmte Energiesparlampe.
Einschlägige Testberichte, finden sich in großer Zahl in den internetbasierten modernen und schnellen Medien dabei ebenso, wie auch in den ganz klassischen und traditionellen Arten von bekannten Printmedien.

Was ist die Farbtemperatur?

Als sogenannte Farbtemperatur, bezeichnet man die Möglichkeit und die Option, bestimmten Lichtquellen und Lichteindrücken, die ja letztendlich am Ende stets auch ganz unterschiedliche Farben repräsentieren, ganz individuelle und charakteristische Temperaturwerte zuweisen und zuordnen zu können.

Die Wissenschaft definiert die sogenannte Farbtemperatur dabei stets auch als die Temperatur des Schwarzen Körpers oder des sogenannten Planckschen Strahlers. Hierbei handelt es sich in der Praxis dann jedoch stets um ein idealisiertes Modell.

Warmweiß wird zum Beispiel in diesem Modell eine solche Art und Weise der Farbtemperatur zugewiesen und entsprechend zugeordnet, die sich unter 3.300 Kelvin befindet. Neutralweiß hingegen, liegt in Bezug auf seine ganz individuelle und spezifische Farbtemperatur, dann schon in einem Temperaturfenster zwischen jeweils mindestens 3.300 Kelvin und maximal bis zu 5.300 Kelvin.

Welche Farbtemperatur hat Tageslicht?

Auch dem ganz normalen Tageslicht, welches uns üblicherweise für einen großen Teil des Alltags umgibt und wie es von uns auch ganz elementar benötigt wird, um uns zu orientieren und um ganz bestimmte Arten von Professionen und von Aufgaben in der Welt, ausüben und realisieren zu können, lässt sich eine ganz typische und spezifische Art der Farbtemperatur zuordnen und zuschreiben.

Das Tageslicht besitzt demnach die Farbtemperatur von mehr als 5.300 Kelvin. Es wird auch als Kaltweiß oder als sogenanntes Tageslichtweiß, beschrieben und charakterisiert.


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