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Fuchsschwanzsäge

Die Fuchsschwanzsäge ist eine der beliebtesten und universell einsetzbaren handgeführten Formen der Säge. Um das gefürchtete Verkanten der Fuchsschwanzsäge im zu sägenden Werkstoff zu vermeiden und eine für das Arbeiten generell ausreichende Steifigkeit und Torsionsbeständigkeit des Sägeblattes gewährleisten zu können, muss dieses grundsätzlich aus einem hochfesten Werkstoff bestehen und überdies auch nicht eine ausreichende Dicke besitzen. Nur so kann ein effektives Arbeiten mit der Fuchsschwanzsäge überhaupt gewährleistet werden, die über unterstützende und die Steifigkeit des Sägeblattes befördernde technisch Bauteile, wie sie zum Beispiel bei der Bügelsäge oder bei der Laubsäge vorhanden sind, nicht verfügt.

Auch ein eigens verdickter Rücken des jeweils verbauten Sägeblattes, wie er zum Beispiel grundsätzlich bei der modernen Feinsäge zu finden ist, ist bei der Fuchsschwanzsäge nicht vorhanden.

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Ausführungen und Leistungsvermögen der Fuchsschwanzsäge

Die Fuchsschwanzsäge gehört traditionell zur Ausstattung jedes gut sortierten Werkzeugkoffers, den es heute im Handel zu kaufen gibt. Sie kommt gleichermaßen erfolgreich auf einer professionell und gewerbsmäßig geführten Baustelle, wie aber auch im privaten Umfeld eines Hobbyhandwerkers oder eines Heimwerkers zum Einsatz. Die Fuchsschwanzsäge wird dabei als handgeführtes Werkzeug ausschließlich mit der Muskelkraft des Handwerkers betrieben und gleicht der sogenannten Japansäge. Ihr motorisierte Form ist hingegen die zumeist durch einen modernen Elektromotor angetriebene Säbelsäge, bei welcher die rotierende Bewegung des verbauten Elektromotors über einen Exzenter umgelenkt wird, was eine ausschließlich horizontale Bewegung des Sägeblattes ermöglicht.

Heute im Werkzeughandel, im Baumarkt direkt vor Ort oder aber alternativ auch im Internet erhältliche Fuchsschwanzsägen weisen im Allgemeinen eine Länge des jeweils verbauten Sägeblattes auf, die sich zwischen minimal 400 mm und maximal bis zu höchstens 600 mm bewegen kann. Im Unterschied zur Japansäge sägt die Fuchsschwanzsäge jeweils auf zwei unterschiedliche Arten, je nach Bauform und Ausführung.

Sie sägt nämlich entweder nur ausschließlich auf Stoß oder aber alternativ auch auf Stoß und auf Zug des bedienenden Handwerkers hin. Durch diese unterschiedlichen Ausführungen sind Charakteristika des Arbeitens und Agierens mit der Fuchsschwanzsäge möglich, die sich durch ihre Kraft und durch ihre Schnelligkeit auszeichnen. Mit einer solchen Fuchsschwanzsäge, ob nun ausschließlich auf Stoß oder auch auf Zug und Stoß hin agierend, ist es demzufolge grundsätzlich möglich, bei vergleichsweise geringem Kraft- und Arbeitsaufwand auch dicker Werkstücke in kurzer Zeit komplett durchsägen zu können.

Das Material für das Sägeblatt der Fuchsschwanzsäge

Da die Fuchsschwanzsäge über keinerlei das Blatt spannende, fixierende und versteifende technische Vorrichtungen, wie zum Beispiel einen Bügel, verfügt, kommt dem Material des Sägeblattes eine ganz entscheidend wichtige Bedeutung für die Sicherheit und vor allem auch für die Effizienz dieses Werkzeugs zu.

Auf diesen Umstand wurde bereits schon eingangs hin gewiesen. Demzufolge ist einfacher Stahl auch nicht mehr als ausreichend zu erachten, um die Steifigkeit des Sägeblatts der Fuchsschwanzsäge zu gewährleisten und ihr lange Lebensdauer sicher stellen zu können.

Der Körper und letztendlich dann auch die Zähne des Sägeblattes einer modernen Fuchsschwanzssäge werden demzufolge heute durchweg aus hoch belastbarem und zähem Werkzeugstahl angefertigt und hergestellt. Werkzeugstahl wird in der Technik mit dem Kürzel WS charakterisiert und weist spezifische Eigenschaften auf, die ihn als Grundlage für Körper und Zähne des Sägeblattes einer solchen Fuchsschwanzsäge geradezu prädestinieren.

Die herausragenden und bestimmenden Eigenschaften von Werkzeugstahl sind nämlich seine enorme Zugfestigkeit, das sogenannte E-Modul oder Elastizitäts-Modul, seine erstaunliche maximale Arbeitshärte, seine Kerbschlagzähigkeit, seine Korrosionsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit und seine ganz hervorragenden Werkstoffeigenschaften, die sich Werkzeugstahl selbst noch bei aller höchster Oberflächentemperatur zu bewahren versteht.

Es ist demzufolge also heute längst kein Wunder, dass die überwiegende Mehrzahl aller aktuell weltweit professionell hergestellten und vertriebenen Fuchsschwanzsägen aus dem bestens bewährten Material Werkzeugstahl (WS) besteht. Es werden allerdings jedoch auch noch eine deutlich geringere Anzahl an Fuchsschwanzsägen gefertigt und erfolgreich verkauft, welche aus ganz anderen Materialien als aus Werkzeugstahl (WS) bestehen.

Die Fuchsschwanzsägen aus Bimetall-Blättern

Eine verbreitete Alternative zu den Fuchsschwanzsägen aus Werkzeugstahl (WS) bilden auch heute noch jene Fuchsschwanzsägen, die aus dem sogenannten Bimetall gefertigt worden sind. Diese Fuchsschwanzsägen weisen wiederum ganz besondere Produkteigenschaften und Arbeitscharakteristika auf, durch welche sie sich ganz entscheidend von den Sägen aus Werkzeugstahl (WS) unterscheiden können.

Die Bimetall-Sägen weisen nämlich ein charakteristisches und ganz besonders hartes Sägeblatt auf, welches für Langlebigkeit und nicht zuletzt dann auch für hervorragende Gebrauchseigenschaften dieser Werkzeuge in der Praxis bürgen kann. Der Blattkörper erweist sich beim Bimetall im Einsatz als besonders zäh und widerstandsfähig, während die Schneiden als enorm hart gelten.

Zusätzliche Einsätze aus Hartmetall verstärken die Widerstandsfähigkeit einer solchen Bimetall-Fuchsschwanzsäge gegenüber Torsion und Verkanten im jeweils zu sägenden Werkstoff. Ein weiteres sehr wesentliches Charakteristikum der Bimetallsägen ist stets auch die zum Teil ganz erheblich deutliche Verschränkung ihrer Zähne.

Der Unterschied der Fuchsschwanzsäge zur Japansäge

Auf die vergleichsweise recht enge Verwandtschaft , die zwischen der mitteleuropäischen Fuchsschwanzsäge und der fernöstlichen Japansäge grundsätzlich besteht, wurde schon eingangs näher hin gewiesen. Dennoch gibt es teilweise aber auch ganz erhebliche Unterschiede, die zwischen der Fuchsschwanzsäge und der Japansäge bestehen. Während es das typische Charakteristikum der Japansäge ist, dass dieses Werkzeug generell nur und ausschließlich auf Stoß hin sägt und seine spanende Arbeitsweise entfaltet, sägt die Fuchsschwanzsäge, je nach Bauform und Ausführung, entweder auch nur auf Stoß oder alternativ auch auf Stoß und auf Zug hin. Gerade mit der zuletzt genannten und aufgeführten Bauform ist grundsätzlich ein kraftvolleres und schnelleres Arbeiten möglich, als mit der Japansäge. Auch ist der Schnitt, den eine solche Fuchsschwanzsäge im zu bearbeitenden Werkstück zu hinterlassen pflegt, generell weitaus breiter und massiver, als diejenige Schnittspur, welche von der wesentlich feineren und filigraneren Japansäge hinterlassen wird, die diesbezüglich wohl eher an eine Laubsäge erinnert.

In jedem Werkzeugkoffer zu finden

In Mitteleuropa hat sich die Fuchsschwanzsäge jedenfalls in ihren beiden Grundformen recht erfolgreich durchsetzen und behaupten können. Neben Hammer und Zange gehört sie demzufolge zur Grundausstattung aller professionellen und nicht zuletzt auch aller hobbymäßig genutzten Werkzeugkoffer.

Tipp: Die Säbelsäge oder auch Tigersäge ist ein elektrischer Fuchsschwanz. Auch erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die Bosch Akku Säge EasyCut 12.

Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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