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Kunststofffenster – So werden sie richtig eingebaut

Kunststofffenster stellen in vielerlei Hinsicht die richtige Lösung dar. Bereits ihre große Widerstandskraft ist für viele Bauherren ein ausschlaggebender Punkt, sich für den Einbau zu entscheiden. Um die Kosten aktiv zu senken, wird an vielen Stellen auch die eigene Arbeit in Betracht gezogen. Doch worauf ist zu achten, damit der Einbau in jedem Fall gelingt?

Wichtige Schritte der Vorbereitung

Fenster selber einbauen

Foto: StockSnap | pixabay.com

Natürlich muss das Einbauen der Fenster nicht zwingend vom Profi übernommen werden. Mit dem richtigen Material und Werkzeug ist auch ein Heimwerker definitiv dazu in der Lage, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Einige Tipps sind jedoch notwendig, um am Ende ein hochwertiges Resultat zu erreichen, das den eigenen Ansprüchen gerecht werden kann. Der erste Schritt besteht bereits darin, den vorgesehenen Platz vorzubereiten. Ist noch ein altes Fenster eingebaut, zieht dies die eigenen Arbeiten natürlich in die Länge. Ansonsten ist es von Bedeutung, auf eine glatte und staubfreie Laibung der Wände zu achten, die als wichtige Grundvoraussetzung betrachtet werden sollte. Die Beschaffenheit der Flächen sollte tadellos sein, damit dort das Dichtband sicher angebracht werden kann.

Das neue Fenster montieren

Weiterhin ist die Auswahl des neuen Fensters von großer Bedeutung. Hier empfiehlt sich im Hinblick auf Wärme- und Schalldämmung ein Produkt mit mehreren Kammern. Das aluplast IDEAL 5000S Kunststofffenster ist beispielsweise dazu in der Lage, diese Ansprüche zu erfüllen. Vor dem Beginn der Montagearbeiten ist es nun wichtig, die am Rahmen befindliche Folie abzuziehen. Dies liegt daran, dass die Schutzfolie des Fensterrahmens nach der Montage oft nur schwer entfernt werden kann. Alle weiteren Folien bleiben zunächst an ihrem Platz. Nun wird zunächst der Fenstergriff am Fensterflügel festgeschraubt.
Noch bevor der Rahmen eingesetzt werden kann, ist es natürlich notwendig, einen genauen Blick auf die Isolierung zu werfen. In der Praxis gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um hier ein zufriedenstellendes Resultat zu erzielen. In jedem Fall ist es jedoch wichtig, dass die äußere Abdichtung dampfdiffusionsoffen und die innere dampfdiffusionsdicht ist. Ansonsten kann es im Laufe der Zeit zu schweren Schäden am Material kommen.

Die richtige Ausrichtung

Die gewählte Dichtung wird in einem nächsten Schritt am Rahmen angebracht. Erst im Anschluss ist es möglich, diesen am vorgesehenen Platz zum Einsatz zu bringen. Besonders bedeutend ist die präzise Ausrichtung mit der Hilfe einer Wasserwaage. Sollten sich bei dieser Messung Unebenheiten im Bereich des Fensters oder der Laibung ergeben, so müssen diese in jedem Fall ausgeglichen werden. Alle renommierten Hersteller liefern für diesen Zweck direkt die passenden Unterlegscheiben mit. Diese bieten die Gelegenheit, eine ebene Fläche herzustellen, die ausreichend ist, um ein professionelles Ergebnis zu erzielen.
Konnte die Ausrichtung erfolgreich überprüft werden, so kann der Rahmen in der Wand verschraubt werden. Je nach Beschaffenheit des umliegenden Mauerwerks müssen auch hier unterschiedliche Maßnahmen in Erwägung gezogen werden.

In einem letzten Schritt wird der entstandene Hohlraum zwischen Fenster und Mauer ausgeschäumt. Dafür eignet sich klassischer Bauschaum, der in Kombination mit der entsprechenden Kanüle präzise in Form gebracht werden kann. Für das Verfugen kann wiederum eine Zahnspachtel eingesetzt werden. Natürlich ist es ratsam, vor dem Einhängen der Fensterflügel auf das Aushärten des Schaums zu warten. Auf diese Weise wird ein möglichst exaktes Ergebnis erzielt, das der Arbeit eines Profis in jedem Fall sehr nahe kommen kann. Die großen finanziellen Ersparnisse, die damit verbunden sind, entlohnen in jedem Fall für die getane Arbeit.


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