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5 Do it yourself Tipps für eine minimalistische Wohnung

Der Minimalismus erfreut sich unter Menschen einer immer größer werdenden Beliebtheit, weshalb sich immer mehr Menschen die Frage stellen, wie sie den Minimalismus am besten in ihr eigenes Leben integrieren können. Denn ein minimalistischer Lebensstil findet sich in vielen unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens wieder und kann sich somit auch in der Einrichtung einer Wohnung widerspiegeln.

Doch, wie können Menschen ihre Wohnung ganz nach den Regeln und Grundsätzen des Minimalismus einrichten und diesen Lebensstil somit mit in das eigene Leben einfließen lassen? Grundsätzlich versteht man unter dem Minimalismus den Verzicht auf alle unnötigen Dinge. Durch diesen Verzicht schaffen es die Menschen, die den Minimalismus in den Alltag integrieren, sich sehr viel besser auf das Wesentliche zu konzentrieren.

In dem Namen des Minimalismus und des damit im Zusammenhang stehenden minimalistischen Einrichtungsstils, befinden sich viele Menschen auf der Suche nach Inneneinrichtungs Inspiration, die ihnen dabei hilft, die eigene Wohnung minimalistischer zu gestalten.

Genau diese Inspirationen möchte dieser Artikel geben, indem er interessierten Lesern ein paar spannende und interessante Tipps mit auf den Weg gibt. Diese können anschließend dabei helfen, die Wohnung minimalistisch zu gestalten und somit zu derselben Zeit in den Genuss der Vorteile kommen, die der Minimalismus in der eigenen Wohnung mit sich bringen können soll.

5 Do it yourself Tipps für eine minimalistische Wohnung

5 Do it yourself Tipps für eine minimalistische Wohnung | Foto: Minny0012011@gmail.com / Depositphotos.com

Darum richten sich Menschen ihre Wohnungen minimalistisch ein

Der Grund dafür, dass sich viele Menschen für eine minimalistische Einrichtung interessieren und diese in ihrer eigenen Wohnung umsetzen wollen, basiert auf vielen unterschiedlichen Vorteilen, die Hand in Hand mit dem Minimalismus gehen:

  • Besseres und schnelleres Befreien von Ballast
  • Klares Denken
  • Minimieren von Stress
  • Möglichkeit, besser leben zu können
  • Mehr Platz in der Wohnung
  • Weniger Ausgaben und somit ein großes Ersparnis an Geld

Sicherlich gehen noch viele weitere positive Aspekte im Zusammenhang mit diesem Lebensstil, was mitunter auch der Grund für die große Beliebtheit des Minimalismus ist.

Doch natürlich hat alles im Leben zwei Seiten, weshalb sich Menschen, die sich für eine minimalistische Einrichtung ihrer eigenen vier Wände entscheiden, durchaus immer wieder vor Augen führen sollten, dass es eine große Umstellung darstellt, den Minimalismus in die eigene Wohnungseinrichtung einfließen zu lassen. Es nimmt Zeit und auch viel Durchhaltevermögen in Anspruch, um den minimalistischen Lebensstil auch bezüglich der Inneneinrichtung umzusetzen. Aus diesem Grund gibt dieser Artikel interessierten Lesern hilfreiche und grundlegende Tipps mit auf den Weg.

Heißt minimalistisch zu wohnen auf Dinge verzichten zu müssen?

An und für sich sollten sich Menschen, die den Wunsch danach haben, die eigenen vier Wände minimalistisch einzurichten, immer wieder vor Augen führen, dass der Minimalismus zwar durchaus ein paar Grundlagen und durchaus auch ein paar Basisstrukturen kennt, den Menschen jedoch keine klaren Regeln oder Verbote erteilt. Die Aussage, auf unnötige Dinge zu verzichten und sich demnach nur auf das Wesentliche zu konzentrieren, stellt einen wichtigen Leitsatz dar, den Menschen jeweils anders aufgreifen und somit im eigenen Leben umsetzen können.

Der Minimalismus und eine damit im Zusammenhang stehend minimalistische Einrichtung sollte sich für die Menschen niemals wie Zwang anfühlen. Es sollte sich vielmehr ein erleichterndes und positives Gefühl in ihnen breit machen, weil sie sich von einer Last befreien und somit sehr viel mehr Platz in ihrer Wohnung und somit auch in ihrem Leben haben.

Auf keinen Fall sollten sich Menschen aufgrund eines Trends dazu entscheiden, die eigene Wohnung minimalistisch einzurichten. Denn, bei einer minimalistischen Wohnungseinrichtung handelt es sich keinesfalls um eine Phase, sondern vielmehr um eine innere Einstellung, die sich durch den Minimalismus in der Einrichtung auch nach außen trägt und sich somit in verschiedenen Lebensbereichen widerspiegelt.

Wir empfehlen auch: Aufräumen und Entrümpeln – Ordnung schaffen in den eigenen vier Wänden

Mit diesen 5 Tipps zu einer minimalistischen Wohnung

Wer nun fest entschlossen ist, den Minimalismus in die eigenen vier Wände einfließen zu lassen, kann sich an ein paar einfachen und grundlegenden Tipps und Hinweisen orientieren. Allerdings sollten sich Menschen dabei immer wieder vor Augen führen, dass der Minimalismus zum eigenen Wohlbefinden und zur Stressreduzierung beitragen soll. Demnach hat jeder Mensch die Möglichkeit, die Tipps als Orientierung zu nutzen und somit zum Teil selbst so zu interpretieren, wie es sich gut und richtig anfühlt. Durch zu starre Regeln würden sich nur Stress und Druck breitmachen, was nicht im Namen des Minimalismus steht.

Tipp 1: Gerade Linien im Raum

Minimalistisch eingerichtete Räume zeichnen sich nicht nur bezüglich der Quantität der Möbel durch eine geringe Anzahl und die Beschränkung auf das Nötigste und Wesentlichste aus, sondern ein minimalistisches Raumkonzept setzt auch in dem Bezug auf die Farben und auf das Design auf das Motto „Weniger ist mehr“. Demnach dominieren vor allem:

  • strenge
  • geometrische
  • einfarbige

Formen und Farben minimalistische Wohnungen.

Zudem zeichnen sich die Räume auch dadurch aus, dass:

  • die Fußböden in der Regel eine sehr dezente Optik aufweisen.
  • Materialien, wie Glas, Beton, Stahl und auch Naturstein ihren Einsatz finden.
  • Raumschmuck kaum vorkommt und sich nur gezielt an bestimmten und ausgewählten Stellen wiederfindet.

Tipp 2: Eine gute Beleuchtung

Vor allem große Räume bieten sich bestens für die minimalistische Einrichtung ein. Allerdings sollten Menschen dabei nicht nur den ersten Tipp im Hinterkopf behalten und umsetzen, sondern sich auch etwas genauer mit der richtigen Beleuchtung des Raumes auseinandersetzen. Denn auch diese spielt in dem Bezug auf die minimalistische Einrichtung eine fundamentale Rolle.

Die Betonung liegt dabei auf:

  • Hintergrundlicht (warm)
  • Akzentlicht (punktuelles Licht, welches einen gezielten Gegenstand beleuchtet)
  • Funktionsbeleuchtung (helles Licht für den Fokus in den Bereichen der Küche, des Bades, sowie des Ess- und/oder Arbeitszimmers)
  • Die allesamt eine gelungene Kombination miteinander eingehen und somit nicht nur für eine tolle Atmosphäre sorgen, sondern den Raum, zu derselben Zeit größer erscheinen lassen, als er eigentlich ist.

Tipp 3: Zurückhaltende Farben

Natürlich ist das Leben nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele wundervolle Farben tauchen es in eine tolle und hell-leuchtende Farbenpracht. Dennoch sollten Menschen in dem Namen einer minimalistischen Einrichtung immer darauf achten, es mit den Farben nicht zu bunt zu treiben – im wahrsten Sinne des Wortes.

Einer besonders großen Beliebtheit erfreuen sich neben der schwarzen und der weißen Farbe vor allem warme Holztöne. Mit ihnen können interessierte Minimalisten gekonnt Akzente setzen. Wer sich hingegen bezüglich der Grundgestaltung des Raumes für Holzmöbel entscheidet, tut gut daran, poliertes Edelholz zu wählen. Denn dieses entspricht am besten der Vorstellung einer eleganten Ausstrahlung der Möbelstücke, die der Minimalismus hat.

Bezogene Möbel hingegen weisen am besten einen Bezug aus, der aus:

  • Glattleder
  • Wildleder
  • Leinen
  • Hochwertigen Kunststofffasern in Leinen- oder Lederoptik

besteht.

Bei beliebten Farben, die sich neben Holztönen, Schwarz und Weiß in der minimalistischen Einrichtung wiederfinden, handelt es sich unter anderem um:

  • Hellgrün
  • Sanftes Blau
  • allgemein helle Farben

Tipp 4: Die Wahl minimalistischer Wohnaccessoires

Sich seine eigenen vier Wände minimalistisch einrichten zu wollen, heißt nicht automatisch, auf Accessoires verzichten zu müssen. In der Tat finden sich in Wohnungen von Minimalisten oft wundervolle Accessoires wieder. Dadurch, dass sich die Menschen aber auf das Wesentliche beschränken, kommen sie sehr viel besser zu Geltung und tragen somit zu einer angenehmen Wohnatmosphäre bei.

Unter anderem handelt es sich bei beliebten minimalistischen Accessoires um die Folgenden:

  • Flache Lounge-Möbel, die unter Umständen einen Chrom-Unterbau aufweisen könnten.
  • Leuchtkörper, die eine kubische oder runde Form aufweisen oder in Kegelform erscheinen.
  • Tische, die sich durch gerade Linien auszeichnen und mit einer glänzenden Oberfläche von sich überzeugen. In der Regel bestehen diese Möbel aus Kunststoff oder auch aus Glas.
  • Schwebetürenschränke, die keine Griffe aufweisen.
  • Freischwebende Treppen. Wer jedoch Kinder im Haushalt leben hat, sollte diesbezüglich immer darauf achten, die Sicherheit der Kinder zu wahren. Für diese Zwecke kann unter anderem ein Plexiglas-Gelände zum Einsatz kommen (mehr dazu auf Plexiglas polieren – hier findet man die detaillierte Anleitung!).

Wichtig ist jedoch, wie schon gesagt, dass sich Menschen mit der Wahl ihres Accessoires wohlfühlen und nicht einfach ein Designelement kaufen, weil es unter die Kategorie „Minimalismus“ fällt. In einer Umgebung zu leben, die nicht gefällt, geht mit viel Stress einher. Stress stellt jedoch absolut keines der Ziele dar, welche der Minimalismus verfolgt.

Tipp 5: Freiraum darf sein

Vor allem dann, wenn sich Menschen ihre Wohnung in dem Namen des Minimalismus einrichten, heißt das, dass sie sich den Raum nicht mit zahlreichen Möbeln vollstellen. Ein zu umfangreich eingeräumter Raum kann schnell sehr erdrückend wirken, weshalb es durchaus legitim ist, freie Flächen in den Räumen zu lassen. Dabei wählen die Menschen ganz individuell, ob sie sich diese freien Flächen an der Wand oder auf dem Boden wünschen. Im Übrigen stehen die freien Flächen nicht nur im Namen des Minimalismus, sondern sie tragen auch dazu bei, dass ein Zimmer optisch deutlich größer wirkt, als es eigentlich ist.

Nun haben interessierte Leser, die sich genauer für eine minimalistische Einrichtung ihrer eigenen vier Wände interessieren, einige hilfreiche und grundlegende Tipps erhalten, die den Minimalismus auf einfache Weise in den Wohnraum holen können.

Doch, selbst wenn all diese Tipps durchaus hilfreich sind und eine gute Orientierung bieten, führen sich Menschen am besten immer wieder vor Augen, dass der Minimalismus nichts verbieten möchte. Er möchte Menschen das Leben erleichtern und nicht erschweren. Beim Minimalismus handelt es sich um eine innere Überzeugung, die sich immer weiter entwickeln kann. Es handelt sich um eine Reise, die Menschen Schritt für Schritt beschreiten können.

minimalistisches Wohnzimmer

Wie man hier sehen kann: minimalistisch ist nicht gleich langweilig! | Foto: alexroz / Depositphotos.com

Es geht also nicht darum, direkt alles wegzuschmeißen, was nicht den Grundlagen des Minimalismus entspricht. Es geht darum, sich das Leben leichter zu machen und vielleicht nach und nach festzustellen, dass es noch ein Möbelstück weniger sein darf oder, dass bestimmte Accessoires eigentlich nicht wirklich wichtig sind. Jeder Mensch findet seinen eigenen Minimalismus und somit – unter anderem mit den hilfreichen 5 Tipps aus dem Artikel – die persönlich passende minimalistische Einrichtung.

Weitere Infos auf Nachhaltigkeit in den eigenen Vier Wänden


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