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Gartenkralle

Die Gartenkralle ist bei Gärtnern als Werkzeug beliebt, welches vor allem der Auflockerung des Bodens dient.

Sie kann alternativ aber auch zur bequemen Unkrautentfernung in Feldern und Beeten oder auch zum Untermischen von zuvor ausgebrachtem Dünger oder von Kompost mit Erfolg eingesetzt werden.

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  • Farbe: silber - grün, Material: Metall pulverbeschichtet
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Die Bauweise und Beschaffenheit

Die Gartenkralle besteht grundsätzlich aus einer einfachen oder auch gedrehten Gabel. An dieser sind etwa in einem Winkel von jeweils 30 Grad verschiedene Zinken montiert worden. Um eine möglichst ideale Arbeitsergonomie zu garantieren, welche den Einsatz des Gerätes in natürlicher und aufrechter Körperhaltung ermöglicht, wird die moderne Gartenkralle durch ihren jeweiligen Hersteller meist auf einem entsprechend langen Teleskopstiel montiert.

Spezielle Varianten sind außerdem links- oder rechtsdrehend ausgeführt. Auch in Bezug auf die jeweils verwendeten Materialien unterscheiden sich die Geräte teilweise ganz erheblich.

Eine Sonderform stellt dabei die sogenannte Minikralle dar. Sie dient dem Gärtner als stark verkleinerte Form der konventionellen Gartenkralle für nahezu sämtliche Arten von anfallenden Arbeiten, wie sie zur Pflege von Pflanzenkübeln, Hochbeeten oder Blumenkästen regelmäßig erforderlich werden.

Die Funktionsweise

Zum Einsatz wird die moderne Gartenkralle zunächst erst einmal auf den jeweils zu bearbeitenden Boden aufgesetzt.

Nach dem Aufsetzen der Kralle auf den Boden wird diese dann einer leichten Drehbewegung durch den Gärtner unterzogen. Durch diese Drehbewegung wird die Kralle in den Boden eingestochen. Hier wird sie dann kontinuierlich immer weiter gedreht und dann schließlich wieder aus dem Boden heraus gezogen.

Infolge der Drehung mitsamt ihren gewinkelten Zinken im Boden wird schließlich das umgebende Bodenmaterial mitsamt dem Bewuchs aufgebrochen. Durch diese charakteristische Drehung der Gartenkralle um die Stielachse wird es dem Gärtner ermöglicht, das Erdreich bei vergleichsweise geringer Kraftaufwendung gut zu belüften.

Die erzielbare Auflockerung des dergestalt bearbeiteten Bodens betrifft dabei jedoch vor allem die oberste Bodenschicht und im Durchmesser des Zinkenabstandes.

Wenn sich der Gärtner den Einsatz seiner Gartenkralle zusätzlich enorm erleichtern möchte, so empfiehlt es sich, den Boden vor Beginn der Arbeiten gründlich zu durchfeuchten.

Das Haupteinsatzgebiet: die Auflockerung des Gartenbodens

Das Haupteinsatzgebiet jeder modernen Gartenkralle bildet traditionell die Auflockerung des Bodens in Feld oder Beet.

Dieses Auflockerung des Bodens mit der Gartenkralle sollte der Gärtner jedoch vor allem im zeitigen Frühjahr, also möglichst noch innerhalb des Zeitraumes der Monate April und Mai durchführen. Also in einer Zeitspanne, welche unmittelbar vor dem Beginn der eigentlichen Vegetationsperiode gelegen ist.

Auch in Blumenkästen und Pflanzkübeln sollte die dort befindliche Blumenerde in dieser Zeitperiode durch den Gärtner mit der Gartenkralle aufgelockert werden.

Durch den regelmäßigen Einsatz der Gartenkralle wird das Bodenreich gut durchlüftet und dadurch kultiviert. Dies ist vor allem deshalb wichtig, damit die Pflanzen- oder Blumensamen, welche der Gärtner später in den dergestalt vorbehandelten Boden einbringen wird, möglichst optimal mit Nährstoffen und auch mit Wasser versorgt werden können.

Vor allem harter Lehmboden macht den Schritt der Auflockerung und der Kultivierung mit der Gartenkralle regelmäßig erforderlich. Unterbleibt bei hartem Lehmboden der Einsatz der Gartenkralle, so ist die Gefahr recht groß, dass das ausgebrachte Saatgut im Boden zugrunde gehen kann, anstatt auf zu gehen und zu keimen.

Ein positiver Nebeneffekt vom Einsatz der modernen Gartenkralle besteht schließlich auch noch darin, dass diese praktisch automatisch auch das Unkraut aus dem behandelten Boden mit entfernt, welches dann anschließend vom Gärtner einfach ab gesammelt werden kann.

Bei Bedarf kann die Gartenkralle demzufolge jedoch auch jederzeit als reiner Unkrautstecher verwendet und genutzt werden.

Alternative Einsatzmöglichkeiten

Neben der Durchmischung des Mutterbodens und der Entfernung von Unkraut, welche im Allgemeinen die eigentlichen Aufgabenbereiche der modernen Gartenkralle darstellen, kann das populäre Gerät jedoch auch für alternative Gartenarbeiten mit großem Erfolg eingesetzt und verwendet werden.

Hierzu gehört beispielsweise das Untermischen von frischem Humus unter die Muttererde. Auch für diese wichtige Aufgabe der Durchmischung und Vermengung von Bodenarten mit unterschiedlichem Nährstoffgehalt erweist sich die moderne Gartenkralle als letztendlich hervorragend geeignet.

Wichtig für den Erfolg des Vorhabens ist es allerdings stets, das die Durchmischung des vorhandenen Mutterbodens mit dem neu aufgebrachten Humus bis in eine Bodentiefe von 20 bis 30 cm erfolgt. Aufgrund ihrer charakteristischen Bauform erweist sich die Kralle für diese anspruchsvolle und wichtige Aufgabe als besonders gut geeignet.

Die enorm zeit- und auch kraftaufwändige Arbeit des Untermischens des frischen Humusbodens unter die vorhandene Muttererde mit dem konventionellen Spaten lässt sich durch den Einsatz der modernen und leichten Gartenkralle ganz entscheidend vereinfachen.

Hersteller

Die Gartenkralle ist ein gegenüber dem Spaten, der Schaufel oder der Wiedehopfhacke oder der Harke, ein vergleichsweise junges Werkzeug im Ensemble des heutigen Gärtners. Sie wird erst seit einigen wenigen Jahren produziert und durch unterschiedliche Hersteller angeboten. Dazu zählen heute beispielsweise:

  • Stanley
  • Garden Claw
  • Dehner
  • Fiskars.

Die Modelle unterschiedlichster Gartenkrallen sind teilweise unter verschiedensten Bezeichnungen im stationären Handel, wie auch im Internet erhältlich. So wird die Gartenkralle des Markenartiklers Fiskars beispielsweise traditionell ausschließlich unter der Bezeichnung als Unkrautstecher angeboten und vermarktet, obwohl der eigentliche Kernaufgabenbereich dieses universell einsetzbaren Gerätes doch weitaus breiter gefächert ist.

Die Vorteile gegenüber dem Spaten

Gartenkralle hat viele Vorteile gegenüber dem SpatenViele, vor allem ältere und konventionell geprägte Gärtner, stellen heute immer wieder die Frage nach der Berechtigung der Gartenkralle in Feld und Beet sowie im Pflanzkübel.

Sie schwören eher auf die Verwendung des konventionellen Spatens zur Verrichtung der entsprechenden Vorbereitungs- und Pflegearbeiten im Garten oder im Pflanzkübel.

Hierzu lässt sich jedoch feststellen, dass die Gartenkralle im Unterschied zum Spaten eher ein minimal invasives Werkzeug darstellt. Mit der Gartenkralle lässt sich nämlich wesentlich zielgenauer und auch präziser im Boden agieren als mit dem Spaten, wobei die erzielbaren Resultate dann deutlich punktgenauer und weniger zerstörerisch ausfallen.

Auch ist die Kralle wesentlich zeitsparender als der konventionelle Spaten. Sie ist leichter, ergonomischer und schont bei ihrer Anwendung nicht nur das zu bearbeitende Beet, sondern vor allem auch den Rücken des Gärtners.

Wann sollte die Gartenkralle eingesetzt werden?

Die Gartenkralle ist für den Einsatz im Frühjahr prädestiniert, wenn es dem Gärtner nämlich darum geht, seinen Garten vor dem Beginn der Vegetationsperiode rechtzeitig noch einmal in eine für das Wachstum perfekte Form zu bringen. Doch kann sie bis zum Frost genutzt werden.

Letzte Aktualisierung am 11.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API