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So gelingt das Absägen hoher Äste

Die Arbeiten der Baumpflege stellen insbesondere den Obstgärtner immer dann vor große Herausforderungen, wenn er nicht schwindelfrei ist oder wenn er nicht das richtige Werkzeug für das Absägen von Ästen in entsprechend großer Höhe besitzt.

Da es hierbei jedoch nicht nur ganz entscheidend auf entsprechende Fähigkeiten und Fertigkeiten ankommt, sondern ganz besonders auch auf das richtige Equipment, soll im Folgenden auf einige der optimal für das Absägen hoher Äste geeigneten Werkzeuge und Utensilien näher eingegangen werden.

Sofern der Gärtner jedoch nicht über die Teleskop Baumschere verfügt, mit welcher sich das Absägen hoher Äste vom Boden aus bis zu einer Höhe von 6 m bewerkstelligen lässt, bilden die Leiter oder auch das Gerüst die jeweils wichtigsten Voraussetzungen, um diese Aufgaben gefahrlos und in der entsprechenden Qualität durchführen zu können.

Das Kappen hoher Äste mit der Handkettensäge

© Antonio Gravante/bigstock.com

© Antonio Gravante/bigstock.com

Da die moderne Handkettensäge ein zeitgemäßes Tool ist, welches nur aus einem flexiblen metallenen Sägeblatt und zwei Griffstücken besteht, lässt sie sich beim Aufstieg in die Baumkrone via Leiter oder Gerüst besonders leicht und einfach in einem am Gürtel anzubringenden Futteral transportieren. Oben in der Krone des zu bearbeitenden Baumes angekommen, wird die Handkettensäge dann ausgepackt und mit den entsprechenden Griffstücken versehen. Nun führt der Gärtner das flexible metallene Sägeblatt um den zu kappenden Ast herum und sägt mit der Handkettensäge durch den wechselseitigen Zug an beiden Griffstücken jeweils so lange auf sich zu, bis der Ast durchtrennt ist. Hierbei ist dann allerdings auf einen ausreichend festen Stand zu achten und vor allem auch darauf, dass der Gärtner nicht vom herunter fallenden Ast mit in die Tiefe gerissen wird.

Das vergleichsweise geringe Gewicht der Handkettensäge und ihr moderates Packmaß kommen dem Gärtner bei ihrem Einsatz zugute und garantieren ihm größtmögliche Flexibilität beim Aufenthalt in der Baumkrone.

Das Absägen hoher Äste mit der Astkettensäge oder dem Hochentaster

© Cindy Goff/bigstock.com

© Cindy Goff/bigstock.com

Die moderne Astkettensäge oder der Hochentaster stellt eine leistungsfähige benzingetriebene Kettensäge dar, welche auf eine entsprechend hohe Teleskopstange montiert worden ist. Durch diese besondere Bauform garantiert die moderne Astkettensäge, dass der Gärtner bei ihrem Einsatz letztendlich auf Leitern oder auf Gerüste verzichten kann. Auf dem Boden stehend, wird der Hochentaster in Position gebracht und durch die lange Teleskopstange an den jeweils in der Baumkrone zu durchtrennenden Ast heran geführt.

Zwar wird durch das Agieren mit der Astkettensäge vom Boden aus grundsätzlich die Gefahr des Herabstürzens des Gärtners vermieden, doch kann er durchaus von abgesägten Ästen getroffen werden. Daher erfordert auch das Hantieren mit der vergleichsweise schweren Astkettensäge in der Höhe eine entsprechende Umsicht und natürlich auch einiges an Übung und an Geschicklichkeit. Besonders ist immer wieder auf die Auflage des Gesetzgebers hin zu weisen, wonach bei der Inbetriebnahme der modernen Astkettensäge außerhalb des eigenen Grundstückes, so beispielsweis auf öffentlichem Grund und Boden, der sogenannte Kettensägenschein nachgewiesen werden muss. Dieser kann nach einem entsprechenden Lehrgang mit abschließendem Befähigungsnachweis jedoch vergleichsweise einfach durch praktisch jedermann erworben werden.

Das Entasten in Baumkronen mit der Teleskop Baumschere

© Gmcgill/bigstock.com

© Gmcgill/bigstock.com

Die Teleskop Baumschere bringt für den Gärtner gleich zwei entscheidende Vorteile in Punkto Arbeitssicherheit mit sich. Einerseits kann auch dieses Gerät aufgrund seiner langen und leichten Teleskopstangen grundsätzlich vom Erdboden aus zum Agieren und Schneiden in Baumkronen eingesetzt werden, andererseits verfügt es über keinen Motor, sondern wird stattdessen ausschließlich nur mit der Muskelkraft des Gärtners betrieben.

Grundsätzlich ist der Einsatz der modernen Teleskop Baumschere immer dann zu empfehlen, wenn nur wenige und entsprechend dünne Äste in den Baumkronen durch den Gärtner zu entfernen sind. Als Richtmaß kann dabei gelten, dass die Verwendung der Teleskop Baumschere bei Ästen angezeigt erscheint, deren Durchmesser insgesamt etwa 3,2 cm nicht überschreitet.

Im Unterschied zur Astkettensäge ist die moderne Teleskop Baumschere vergleichsweise leicht, da ihre Teleskopgriffe aus leichtem, dabei aber stabilem und widerstandsfähigem Aluminium bestehen.

Mit der modernen Teleskop Baumschere kann durch den Gärtner durchaus bis zu einer Höhe von insgesamt 6,50 m in einer Baumkrone agiert werden. Die Einsatz- und Schnitthöhe, welche mit der modernen Teleskop Baumschere grundsätzlich möglich wird, lässt sich nach einer vergleichsweise simplen Formel ermitteln. Hierzu addiert der Gärtner zu seiner Körpergröße einfach die Länge seines ausgestreckten Armes und die Länge der Teleskop Baumschere im aufgezogenen und einsatzbereiten Zustand hinzu.

 


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