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Tauchsäge

Die Tauchsäge ist der Mehrzahl der Anwender sicherlich unter der Bezeichnung als Kreissäge besser bekannt und geläufig. Ihren Namen bezieht sie daher, weil sie während des Arbeitsganges regelrecht in den zu bearbeitenden Werkstoff, nämlich in das Holz, eintauchen kann. Im Unterschied zu einer konventionellen Handkreissäge kann mit einer Tauchsäge daher nicht nur von der Kante eines Werkstücks aus gearbeitet werden. Die Geräte können zum Beispiel auch erfolgreich zur Ausführung von besonders präzisen Schnitten in der Mitte einer Arbeitsplatte genutzt werden.

Um besonders exakte Schnittführungen erzielen zu können, sollte jedoch auch die Tauchsäge mit einer Führungsschiene ausgestattet sein. Diese Schiene ist die unerlässliche Voraussetzung dafür, dass alle mit einer Tauchsäge ausgeführten Schnitte letztendlich auch rechtwinklig ausfallen können.

Der Staubsaugeranschluss, zur Implementierung eines leistungsstarken Industriestaubsaugers oder zumindest jedoch eines Staubbeutels, zählt heute ebenfalls zu den grundlegenden Ausstattungsmerkmalen jeder im Handel oder auch bereits online erhältlichen Tauchkreissäge.

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  • inklusive Führungsschienen 2 x 700 mm
  • Stufenlos einstellbare Schnitt-Tiefenbegrenzung
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  • Nicht für Bosch Professional Führungsschienen FSN 800, 1100, 1600 geeignet. Nur Modelle mit "GCE" in Bezeichnung sind kompatibel zu Professional Führungsschienen, Bsp: GKS 55+ GCE

Die Besonderheiten bei der Tauchkreissäge

Ob zur Verlegung von Laminat oder auch von hochwertigem Parkettfußboden, beziehungsweise beim Einbau der Arbeitsplatten von modernen Einbauküchen: Die Tauchsäge erweist sich hier als regelrecht unentbehrliches Werkzeug und Arbeitsmittel für den Handwerker. Im Unterschied zur Kappsäge oder zur Handkreissäge garantiert die Tauchsäge nämlich stets die Ausführung ganz besonders sauberer und präziser Schnitte, auch von der Mitte eines Werkstücks aus. Die Tauchsäge kann komplett in den Werkstoff Holz eintauchen und darf daher nicht nur von der Kante aus zum Einsatz kommen.

Die Tauchsäge ist stets ein handgeführtes Elektrowerkzeug, welches standardmäßig beim Sägen von Holz und von hölzernen Werkstoffen zum Einsatz kommen sollte. Von der Bauart und der Anwendung her ähnelt die Tauchsäge sehr stark der bekannten und beliebten Pendelhaubensäge.

Der Aufbau der Tauchsäge besteht im Allgemeinen aus dem Kreissägeblatt, als dem eigentlichen Werkzeug und dem es antreibenden Elektromotor. Das Maschinengehäuse, welches das verbaute Sägeblatt meist vollständig umschließt, ist hingegen ein reines Sicherheits-Feature. Per Entriegelungsschieber löst der Handwerker das Heraustreten des Sägeblatts aus der Grundplatte aus, so dass das Gerät anschließend in Betrieb genommen werden kann.

Dank ihrer speziellen Konstruktion und der Möglichkeit, praktisch unmittelbar und direkt in das Holz eines Werkstückes eintauchen zu können, ist die Tauchsäge vor allem im Möbelbau überaus beliebt. Mit einer Führungsschiene verwendet, kommt die Tauchsäge durchaus an die Präzision einer Kappsäge heran, bietet dabei aber die gleiche hohe Usability, wie auch die Handkreissäge.

Die Vor- und Nachteile

Die Tauchsäge ermöglicht, sofern sie dazu eigens mit Führungsschienen ausgestattet worden ist, stets die Durchführung ganz besonders genauer und präziser Schnitte. Sie ist mobil einsetzbar und garantiert dem Handwerker damit eine erstaunliche Flexibilität. Außerdem zeichnet sie sich durch ihre einfache und auch stets enorm sichere Anwendung aus.

Diesen Vorteilen stehen bei der Tauchsäge dann allerdings die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten gegenüber. Zu Beginn der Nutzung des Gerätes erweist sich seine Anwendung für den Handwerker meist als recht ungewohnt.

Der Durchmesser des Sägeblatts

Der Durchmesser des jeweiligen Sägeblattes ist ein entscheidendes Kaufkriterium bei jeder Tauchsäge. Er bestimmt nämlich letztendlich die Schnitttiefe dieses Elektrowerkzeugs. Hierbei gilt der Grundsatz: Je größer der Durchmesser eines Sägeblatts dimensioniert ist, desto größer ist auch die Schnitttiefe, die mit der betreffenden Säge in der Praxis erzielt werden kann.

Standardmäßig bewegen sich die Sägeblattdurchmesser der meisten, heute im Handel oder auch schon im Internet erhältlichen Geräte zwischen 160 mm und 165 mm.

Die Leistungsparameter

Die Leistungsparameter definieren jeweils, wie viel Strom eine Tauchsäge aus dem Netz aufnehmen kann, während sie sich in ihrer Betriebsphase befindet. Die Leistungsaufnahme wird dabei grundsätzlich in der Maßeinheit Watt angegeben. Bei den gängigen Modellen der Tauchsäge bewegt sich diese Wattzahl jeweils zwischen den Werten 1.000 und 1.400. Damit können im hobbymäßigen und im semi-professionellen Segment die meisten der anstehenden Arbeitsaufgaben, ob im Möbelbau oder bei der Verlegung von Parkett und Laminat, problemlos ausgeführt werden.

Die Leerlaufdrehzahl

Bei der Tauchsäge ist die sogenannte Leerlaufdrehzahl ein weiteres sehr wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf eines solchen Gerätes. Sie bewegt sich meist zwischen jeweils 5.000 und 6.000 Umdrehungen pro Minute und erscheint damit als insgesamt ausreichend, um die meisten der heute üblichen Heimwerker-Projekte damit realisieren und umsetzen zu können.

Bei den meisten Geräten ist es zudem auch noch möglich, die jeweilige Leerlaufdrehzahl je nach Projekt und zu bearbeitender Werkstoffart ganz nach Belieben zu regulieren. Weichholz sollte stets mit der höchsten Drehzahlstufe geschnitten werden, während sich beim Trennen von Hartholz eher eine deutlich geringere Umdrehungsgeschwindigkeit des Sägeblatts bestens bewährt hat.

Die Schnitttiefe

Die meisten, der im Handel erhältlichen Geräte, ermöglichen rein technisch und bauartbedingt die Realisierung einer Schnitttiefe von maximal bis zu 55 mm. Dies erweist sich für den Heimwerker und auch für den semi-professionellen Handwerker in der Praxis dann als absolut ausreichend, um damit auch anspruchsvollere Projekte, beispielsweise im Möbelbau, im Innenausbau oder im Modellbau, problemlos realisieren zu können.

Die Schnitttiefe wird bei der Tauchsäge allerdings grundsätzlich ohne die Führungsschiene gemessen. Mit der Führungsschiene ist die erzielbare Schnitttiefe dann meist auch deutlich geringer. Auch hängt die erzielbare Schnitttiefe stets vom Winkel ab, in welchem sich das Sägeblatt zum Werkstoff befindet.

Das Eigengewicht

Auch bei der Tauchkreissäge gilt der Grundsatz, dass ein schweres Gerät sich als vergleichsweise unhandlich erweist und die Kräfte des Handwerkers bald verschleißt, so dass ein langwieriges Arbeiten mit schwerem Gerät generell unmöglich erscheint. Optimal erscheint daher bereits aus rein praktischen Erwägungen heraus, sofern die Geräte sich innerhalb einer Gewichtsklasse bewegen, die von 4 kg bis hin zu maximal 5 kg reicht.

Letzte Aktualisierung am 23.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API