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Arbeitskleidung für Handwerker – was trägt man drunter?

Das Handwerk ist ein harter Job. Täglich gibt es neue Herausforderungen, denen sich ein Handwerker stellen muss. Dabei sind aber auch die Anforderungen an den Arbeiter nicht ohne. Je nachdem in welcher Berufssparte gearbeitet wird, sind die Handwerker auch bei Wind und Wetter im freien am Werk. Teilweise ist es auch erforderlich, dass auch bei Minusgraden, oder hohen Temperaturen, die Arbeit erledigt werden muss. Da ist die Belastung nicht nur für das Werkzeug und die Maschinen groß.

Die Arbeiter selbst, müssen sich vor solchen Extremen, natürlich so gut wie möglich schützen, damit die Arbeit nicht noch zusätzlich durch die Wetterbedingungen, erschwert werden. Da heißt es, die richtige Kleidung wählen, welche an die jeweiligen Bedingungen angepasst ist. Mit diesem ganz speziellen Thema, wollen wir uns im nachfolgenden Artikel befassen.

Arbeitskleidung für Handwerker - was trägt man drunter?

Arbeitskleidung für Handwerker – was trägt man drunter? | Foto: IgorVetushko / Depositphotos.com

Nicht nur Schutzkleidung gehört zur Arbeitsausrüstung

Jeder kennt die typische Arbeitskleidung von Handwerkern. Dabei hat jede Berufsgruppe ihre ganz eigene, spezifische Arbeitskleidung, welche meist in unterschiedlichen Farben gehalten ist. So ist die Arbeitskleidung von Malern in der Regel weiß, während Schreiner die Beigen Arbeitshosen tragen. Holz- und Waldarbeiter haben hingegen meist eine grüne Kleidung, ebenso die Gärtner.

Doch nicht nur farblich unterscheiden sich die unterschiedlichen Kleidungsstücke, der handwerklichen Gruppen. Manche dieser speziellen Bekleidungsstücke, dienen auch als Schutzkleidung, damit eventuelle Verletzungen minimiert werden. Gerade Schreiner, Wald- und Forstarbeiter und ähnliche Berufssparten, tragen zusätzlich Schnittschutzhosen. Dies ist von außen her nicht zu erkennen. Dennoch bietet das besondere Material in Kombination mit der Verarbeitung, ein hohes Maß an Sicherheit. So können unter anderen schlimmen Verletzungen bei der Arbeit mit einer Motorsäge vermieden werden, da der Stoff die Schnittkette der motorisierten Säge abfängt und bremst.

Aber nicht nur diese Art der Arbeitskleidung ist für die Handwerker wichtig. Auch das was unter dieser besonderen Kleidung getragen wird, ist ein wichtiger Faktor. Schließlich soll bei der anstrengenden Arbeit nichts kratzen oder drücken. Doch viel wichtiger ist es bei der Unterwäsche für Handwerker, dass diese nicht nur angenehm zu tragen ist, sondern auch vor extremen Wetterbedingungen schützen kann. Im Winter sollte die Kleidung vor der Kälte schützen und im Sommer die Hitze isolieren. Selbst wenn man die Unterwäsche eines Handwerkers nicht sehen kann, so stellt sie doch auch eine Art der besonderen Schutzkleidung, beziehungsweise Arbeitskleidung, dar. Im Internet finde man viele Shops die sich auf Arbeitskleidung spezialisiert haben und auch Unterwäsche für die Arbeit anbieten. Das Sortiment der Arbeitskleidung von Bamiro bietet zum Beispiel eine große Auswahl.

Wie man die geeignete Unterwäsche bei der Arbeitskleidung wählt

Die Arbeitskleidung ist, wie bereits erwähnt, ein wichtiger Faktor im Handwerk. Dazu gehört natürlich auch die Unterwäsche. Doch diese ist nicht immer dieselbe. Denn dabei darf man die Unterwäsche welche im Alltag in der Freizeit getragen wird, nicht mit der im Berufsleben gleichsetzen. Selbst hier gibt es zahlreiche Unterschiede.

In erster Linie muss das was man darunter trägt, natürlich bequem sein, aber auch dem entsprechenden Wetter angepasst werden. Je nach Saison, kommen unterschiedliche Schichten zum Einsatz.

Wichtig ist zudem, dass für jeden Handwerksberuf, das passende für unten drunter verwendet wird. Berufe die vorwiegend in kühlen Bereichen, wie etwa Kühlräumen oder ähnlichem Arbeiten, werden eher weniger mit einem T-Shirt arbeiten, oder ohne Unterhemd den ganze Tag bei kalter und Zugluft arbeiten können. Erkältungen sind dabei vorprogrammiert. Hier sollte zum Beispiel ein wärmendes Unterhemd getragen werden, dass aber die Schweißbildung verhindert, oder zumindest minimiert.

Speziell verarbeitete Baumwoll-Hemden eignen sich dabei sehr gut. Zudem gibt es spezielle Wollsocken, die eine antibakterielle Wirkung haben und zudem besonders Luftdurchlässig sind. Diese sind ebenfalls bestens dafür geeignet, in kalter Umgebung für eine angenehme Isolation vor der Kälte zu sorgen.

Arbeiter die unter gemischten Klimabedingungen arbeiten, haben es hingegen schwerer, die richtige Kleidung bei der Unterwäsche zu wählen. Da ist es dann von Vorteil, wenn gleich unterschiedliche Kleidungsvarianten Schrank hängen. Gerade auf dem Bau, kann dies besonders nützlich sein.

Da man aber nie so genau wissen kann, wie sich das Wetter über den Tag entfalten wird, kann es durchaus sinnvoll sein, Wechselkleidung parat zu haben. So kann man auf jede Wetter- und Temperaturschwankung, optimal reagieren.

Gut gewappnet gegen die Kälte

Die Arbeitskleidung ist mittlerweile nicht mehr wieder zu erkennen. Inzwischen setzt man nicht mehr rein auf die Funktionalität. Gerne darf es auch modisch sein. Deshalb haben sich auch die zahlreichen Fachhändler, eben für Berufskleidung, mächtig ins Zeug gelegt.

Große Firmen wie beispielsweise Engelbert Strauss, verkaufen nicht mehr einfach nur Arbeitskleidung. Diese darf gern an die aktuellen Modetrends angepasst sein. Teilweise sind zum Beispiel Arbeitsschuhe bzw. Schnittschutzstiefel, nicht mehr von den Freizeitschuhen zu unterscheiden, bieten aber doch den gewohnten Schutz. Das gilt dann auch für die entsprechende Unterwäsche.

Hoher Tragekomfort ist dabei ebenso wichtig, wie der Schutz vor Kälte und Hitze. Gerade im Winter ist es wichtig, mehrere Schichten zu tragen, damit die Körperwärme nicht entweichen kann. Hier bieten sich neben einem Unterhemd aus Baumwolle, auch die altbewährten langen Unterhosen an. Beide Varianten können entweder aus reiner Baumwolle, oder Funktionswäsche sein. Jede Art hat hier ihre Vorteile.

Die Baumwolle ist besonders wärmend, was gerade dann geeignet ist, wenn im freien bei frostigen Temperaturen, über einen längeren Zeitraum gearbeitet werden muss. Leider neigt die Baumwolle dazu, schnell feucht zu werden, wenn man bei der Arbeit schwitzt. Deshalb sollte nur die lange Unterhose als Baumwolle sein.

Das Unterhemd hingegen, sollte eine Funktionswäsche sein. Diese wärmt zwar allein nicht so gut, wie das Baumwollunterhemd, dafür ist sie sehr atmungsaktiv und leitet die Feuchtigkeit vom Körper weg. So wird das Funktionsunterhemd nicht so schnell feucht.

Damit man es bei der Arbeit auch schön warm hat, sollte ein Pullover oder Sweatshirt aus Baumwolle darüber getragen werden. Den Abschluss bildet dann eine gefütterte Jacke oder Weste. So kann die Wärme gehalten werden, ohne dass der Träger stark schwitzt.

Hitze? Kein Problem

Nicht nur die Kälte, auch Hitze macht den Handwerkern immer wieder zu schaffen. Dabei ist es im Sommer eigentlich schwerer die richtige Kleidung zu wählen, als im Winter. Denn bei Kälte kann man bei Bedarf immer noch eine zusätzliche Bekleidungsschicht anziehen. Auch das letzte Kleidungsstück im Sommer auszuziehen, ist meist nicht möglich.

Doch was, oder überhaupt, soll man im Sommer unter der Arbeitskleidung tragen? Die meisten Handwerker bevorzugen es im Sommer, keine Unterwäsche in Form eines Unterhemds, zu tragen. das kann wiederum auch ein Fehler sein.

Je nachdem welches Kleidungsstück bei der oberen Schicht getragen wird, kann es unter Umständen zu einem empfindlichen Sonnenbrand kommen. Schnell ist auch das T-Shirt durchgeschwitzt und heiß ist es aber immer noch.

Die Arbeitskleidung die getragen wird, ist im Sommer meist schon selbst eine Belastung, da sie gefühlt schwerer ist und zu wärmend ist, dazu trägt man oft noch einen Werkzeuggürtel… Gerade bei hohen Temperaturen. In den Sommermonaten, möchte man es unten herum dann doch eher kühl haben. Deshalb sind zum Beispiel Woll- oder Tennissocken, hier nicht angesagt.

Leichte Stoffe sind es, die bei den heißen Temperaturen zum Einsatz kommen sollten. Gerade bei den Socken eignet sich zum Beispiel Elasthan. Der Stoff ist dünn, so dass es nicht zu einer großen Wärmeentwicklung kommt. Auch hier gibt es spezielle Socken, die besonders luftdurchlässig sind, sowie Antibakterielle Funktionen haben.

Auf ein echtes Unterhemd aus Baumwolle, kann man im Sommer ebenfalls getrost verzichten. Was für manche vielleicht verwunderlich sein mag, ist die Thermounterwäsche. Denn mit dieser verbindet man in der Regel die Wintermonate. Doch das ist nicht ganz richtig. Die Thermowäsche macht es nämlich nicht automatisch Warm. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Schichten sorgt dafür, dass die Wärme gehalten wird.

Handwerker installieren PV Anlage an einem warmen Sommertag

Auch der Sommer stellt hohe Anforderungen an die Unterwäsche der Handwerker! | Foto: TReinhard / Depositphotos.com

Im Sommer hingegen sollte eine dünne und eng anliegende Thermowäsche getragen werden. Das verspricht Kühlung. Diese besondere Kleidung, besteht meist vorwiegend aus Kunstfasern, wie dem erwähnten Elasthan. Diese Fasern eignen sich besonders gut dazu, Feuchtigkeit abzutransportieren. Deshalb spürt man wiederum die Hitze nicht zu sehr.

So bietet sich auch bei der Unterhose der Stoff Elasthan an. Der weitere Vorteil ist natürlich, dass der Stoff sehr dünn ist und deshalb wenig Wärme hält. Um eine gewisse Frische im Sommer beizubehalten, ist es also sinnvoll, Thermounterwäsche aus Elasthan zu tragen. Gerade dann, wenn zum Beispiel auf dem Bau in der direkten Sonne gearbeitet wird.

Zusätzlich kann auch ein Sonnenschutz hilfreich sein. Grundsätzlich sollte in der direkten Sonne, auch eine Kopfbedeckung getragen werden, um Hitzschlag und dergleichen, vermeiden zu können.

Fazit

Vor allem das Handwerk hat es nicht leicht. Unterschiedliche Arbeitsbedingungen und wechselnde Witterung, machen die Arbeit nicht gerade einfach. Zusätzlich ist es nicht leicht, die passende Unterwäsche zur Arbeitskleidung zu tragen. Denn im Winter soll diese wärmen, sowie im Sommer schön kühl halten. Das kann aber manchmal zu einer echten Herausforderung werden.

Nicht jede Unterwäsche eignet sich für die Anforderungen, die beim Handwerk vorhanden sind. Denn die Unterwäsche soll nicht nur den unterschiedlichen Witterungen standhalten, sondern auch einen hohen Tragekomfort bieten. So kommt also nicht jeder Stoff in Frage. Jedoch gibt es zwei Arten, die sich für diese speziellen Anforderungen eignen.

  • Für die kalten Tage, eignet sich Kleidung aus Baumwolle, oder die Thermo-Variante. Letzteres sollte in Verbindung mit der Baumwolle, in mehreren Schichten getragen werden, um die Wärme halten zu können. Dies nennt man auch das Zwiebelprinzip.
  • Im Sommer bietet sich ebenfalls besonders gut die Thermounterwäsche an. Das Elasthan leitet besonders gut die Feuchtigkeit vom Körper ab, während der Stoff schön dünn ist. Wer sich für diese Varianten entscheidet, wird im Winter nicht so schnell frieren und es im Sommer kühl haben.

Es kommt eben immer auf die richtige Zusammenstellung der Kleidung an!

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Die richtige Arbeitskleidung: auch für den Heimwerker ein Muss!

Die richtige Arbeitskleidung für den Heimwerker und Hobbygärtner


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