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Schimmel feststellen – das müssen Sie wissen!

Schimmel feststellen: Der überall bekannte und gefürchtete Schimmelpilz, wird im Allgemeinen auch kurz und bündig nur als Schimmel bezeichnet und charakterisiert. Der Schimmel ist letztendlich den Pilzen zuzuordnen und lebt meist in sogenannten Nischen oder in ganzen Nischensystemen, in denen er letztendlich nur sehr schwer durch den Menschen entdeckt und ausgemacht werden kann.

Daher ist es oftmals recht schwer für den Menschen, überhaupt den Schimmel entdecken zu können und einen Befall zweifelsfrei diagnostizieren zu können. Es gibt sogar auch solchen Schimmel, der den menschlichen Körper besiedelt und der dabei mit diesem eine Art von Symbiose eingeht.

Schimmel wird zwar im Allgemeinen mit einem Schädling assoziiert, der sich zwangsläufig stets negativ auf de menschliche Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden auswirken muss. Doch gibt es durchaus auch solchen Schimmel, der nicht nur für den Menschen genießbar ist, sondern der außerdem auch ein heilendes, beziehungsweise die Gesundheit nachhaltig förderndes und unterstützendes Potenzial, enthält

Man muss heute also sehr genau unterscheiden, zwischen dem schädlichen Schimmel, welcher Sachwerte beeinträchtigt oder zerstört und der menschlichen und tierischen Gesundheit abträglich sein kann und denjenigen Schimmelpilzen, die ihren Platz im Repertoire menschlicher Nahrung oder gar im Instrumentarium der Heilkunde, gefunden haben und einnehmen.

Schimmel ist heute in der Regel an ganz unterschiedlichen Besonderheiten oder Charakteristika zu erkennen und bei entsprechendem Befall dann auch fest zu stellen. Meist handelt es sich dabei dann jedoch schon um ein Spätstadium des Befalls, in dem es zur sicheren Diagnose durch den Menschen kommen kann.

Schimmel feststellen

Schimmel feststellen? Nicht immer entdeckt man den Befall frühzeitig… | Foto: AndreyPopov / Depositphotos.com

Oft sind es der charakteristische pilzige oder auch etwas muffige Geruch und das wuchernde Myzel, nicht selten in Gestalt feinster Härchen, die dem Menschen mit einiger Sicherheit verraten können, dass es sich um einen Schimmelbefall handeln kann.

Schimmel kann im Prinzip, in allen seinen Stadien und Entwicklungsetappen, noch entsprechend bekämpft und mit den verschiedensten Mitteln und Methoden durch den Menschen eliminiert und beseitigt werden.

Je eher jedoch, vor allem bei den die Gesundheit beeinträchtigenden und schädigenden Arten, die Diagnose des Schimmelbefalls erfolgen kann, desto aussichtsreicher ist dann am Ende auch die Bekämpfung des Übels und die Chance, mögliche gesundheitliche Spätfolgen, entstanden vielleicht durch das langfristige Inhalieren der Sporen, noch eindämmen zu können.

Insbesondere gefährlich, sind am Ende dann all jene Arten vom Schimmel, die geeignet sind, die unterschiedlichsten Infektionskrankheiten beim Menschen induzieren und hervor zu rufen. Einige dieser Infektionskrankheiten, gelten außerdem sogar als meldepflichtig.

Was ist Schimmel?

Wie bereits auch schon im einleitenden Abschnitt dieses Textes gesagt und festgestellt werden konnte, so handelt es sich beim Schimmel regelmäßig um einen Pilz, der unter anderem auch im unmittelbaren Lebensraum des Menschen oder aber dann am menschlichen Körper selbst, zu finden ist.

In Bezug auf die menschliche Gesundheit, kann sich der Schimmel neutral, förderlich oder dann im Extremfall sogar auch schädlich zeigen. Der Schimmel oder der Schimmelpilz, werden im Allgemeinen auch als Fungi imperfecti bezeichnet und entsprechend klassifiziert.

Der Schimmel setzt, ähnlich wie auch der sogenannte Schwamm, stets einen gewissen Grad von Feuchtigkeit auf denjenigen Arten von Untergründen und von Milieus voraus, auf denen er sich dann am Ende ansiedeln wird.

Feuchte Biotope sind demnach ganz besonders ideale und interessante Arten von Lebensräumen, in denen sich der Schimmel mehr oder minder schnell ausbreiten und dann auch rasch gedeihen kann. Seine Verbreitung, findet der Schimmel über die sogenannten Sporen, die leider von Mensch und Tier auch eingeatmet und inhaliert werden können.

Wenn der Schimmel wächst und gedeiht, so pflegt er dann am Ende, das bekannte Myzel auszubilden und zu etablieren. Die Sporen verbreiten sich mit der Luft und werden mit dieser über die Lande getragen.

Grundsätzlich alle Arten, vom auch heute noch nicht abschließend und final klassifizierten Schimmel, dazu in der Lage, sich von organischem Material der ganz unterschiedlichen Art und der unterschiedlichsten Ursprünge, ernähren zu können.

Tauwasser, Kondenswasser, Fäulnisprozesse und viele andere Arten von Erscheinungen, die eine signifikant hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen und nach sich ziehen, sind somit die idealen Voraussetzungen und Lebensbedingungen für den Schimmel überhaupt.

Myzelien oder feinste Gespinste von Fädchen und Fäden, bilden dann letztendlich in der Praxis den eigentlichen Körper und die innere Struktur von jeder Art von Schimmel.Hieran zeigt sich, wie filigran Schimmel eigentlich ist, was letztendlich und vor allem stets noch im Anfangsstadium, seine Entdeckung oftmals ganz erheblich erschweren kann.

Oft sind diese sogenannten Myzelien, die dann in der Praxis den Kern der Struktur von jedem Schimmel bilden und repräsentieren, unter dem Mikroskop oder unter dem Elektronenmikroskop, sehr gut zu studieren und zu beobachten. Hier geben sie dann auch erfahrungsgemäß, einen großen Teil ihrer Struktur und ihrer Funktionsweise preis.

Dabei fällt in der Regel dem aufmerksamen Beobachter auf, dass diese Myzelien eine ganz bestimmte farbliche Charakteristik und Eigenart aufweisen und besitzen können. Sie sind bei den heute bekannten Arten vom Schimmel, nämlich oft entweder grünlich, grau oder auch weiß gefärbt, was wiederum eine Diagnostizierung vom Schimmel oder vom Schimmelbefall, mit dem Mikroskop oder mit anderen Arten der optischen Hilfsmittel und Instrumentarien, so zum Beispiel auch mit einer ganz konventionellen Lupe, erst möglich werden lässt und gestattet.

Verantwortlich für die Fortpflanzung und den Erhalt der Art, sind beim Schimmel stets die sogenannten Sporagien oder auch Sporenträger, die sich gleichsam auch erst bei der mikroskopischen Betrachtung und Analyse des Schimmels zu zeigen pflegen. Auf diesen Sporagien oder auch Sporenträgern, wachsen und gedeihen dann nämlich am Ende die bereits auch schon erwähnten Sporen.

Über diese Sporen, die, dank diverser baulicher und struktureller Hilfsmittel, auch über sehr weite Strecken recht problemlos durch die Luft segeln können, gestaltet sich letztendlich die Fortpflanzung des Schimmels.

Diese recht spezielle Methode der Fortpflanzung, kann beim Schimmel als überaus effizient und wirksam bezeichnet werden. Sie trug in der Vergangenheit nicht nur zur schweren Ausrottbarkeit vom Schimmel an sich bei. Sie ist außerdem auch noch ganz entscheidend mit dafür verantwortlich, dass nämlich der Schimmel mit zu den recht erfolgreichen und vergleichsweise auch weit verbreiteten Individuen gerechnet werden kann, die heute auf unserem Globus beheimatet sind.

Damit ist im Wesentlichen eine erste Charakterisierung und Beschreibung vom Schimmel gegeben worden.

Die Gefährdung durch Schimmel

Wie eingangs schon erwähnt worden ist, so wirkt sich der hier zu beschreibende und zu klassifizierende Schimmel oder auch Schimmelpilz, nicht immer und überall in positiver oder gar segensreicher Art und Weise, auf die menschliche oder auch die tierische Gesundheit aus.

Die Sporen werden, wie schon erwähnt, recht weit über Land getragen und können dann, als quasi mikroskopisch kleine und entsprechend feine Partikel auch durch den Menschen eingeatmet werden und hier in das Atemsystem gelangen, wo sie entsprechende Schäden anrichten und generieren können.

Man unterscheidet daher beim Schimmel oder bei den bekannten Arten von entsprechenden Schimmelpilzen, heute schon zwischen den sogenannten Nutz- und den Schadpilzen.

Letztere schädigen den Menschen und seine Gesundheit, dann entweder über die bereits vorgestellten und beschriebenen Sporen, die eingeatmet werden können und dann in die Lungen gelangen oder aber alternativ dann auch über entsprechende Stoffwechselprodukte, die der Pilz bei der Nahrungsaufnahme generiert und produziert und die sich am Ende als schädlich und der menschlichen Gesundheit abträglich erweisen können.

Schimmel festgestellt?

Schimmel festgestellt? Dann ist eine schnelle und dauerhafte Lösung vonnöten! | Foto: / Depositphotos.com

Die Gefährdungen, die durch die heute bekannten und beschriebenen Arten der Schadpilze, entstehen können, sind hierbei recht vielfältig, komplex und unterschiedlich.

  • Sie reichen von bloßen üblen Gerüchen, die infolge des permanent stattfindenden Stoffwechsels des Schimmels, entstehen können, bis hin zu veritablen Vergiftungen durch den Schimmel oder auch zur Zerstörung, zumindest jedoch Beeinträchtigung, des von ihm jeweils besiedelten menschlichen Gewebes.
  • Bestimmte Arten vom Schimmel oder vom Schimmelpilz, gelten sogar als mehr oder minder invasiv. Sie können allergische Reaktionen bei den befallenen Individuen auslösen oder dann, im absoluten Extremfall, auch schon einmal tödlich verlaufende Vergiftungen initiieren und hervor rufen.
  • Eine weitere latente Gefahr, vor allem für den Menschen, stellen mit Schimmelbefall kontaminierte Arten von Nahrungsmitteln dar, auf denen der Befall vielleicht noch nicht unmittelbar entdeckt und diagnostiziert werden kann und die dann arglos durch den Menschen aufgenommen werden und die in den Körper oder gar in den internen Stoffwechsel, gelangen können.
  • Vergiftungen durch die Aufnahme von mit Schimmel kontaminierter menschlicher Nahrung, zählen somit zu den gut bekannten Nebenwirkungen, die der Pilz mit sich bringen kann und die bei argloser Handhabung, zum Beispiel auch von überlagerter oder nicht sachgemäß und hygienisch aufbewahrten Lebensmitteln, auftreten können.
  • Die schädlichen Arten der bekannten Nebenwirkungen vom Schimmel oder vom Schimmelpilz, sind heute also recht vielfältig und komplex. Grundsätzlich müssen solche Schädigungen oder auch Vergiftungen, jedoch nicht zwangsläufig immer gleich zum Tode des betreffenden Menschen führen und beitragen.
  • Sie können teilweise dann in der Praxis sogar auch recht erfolgreich medikamentös behandelt und entsprechend therapiert werden, wobei mitunter längerfristige Behandlungsansätze in Kauf genommen werden müssen, sollen hartnäckige und weitgehend resistente Sporen, bekämpft und vernichtet und eliminiert werden können.
  • Aber auch die in der Zellwand der Schimmelpilze stets eingelagerten Arten der unterschiedlichen Kohlenhydrate, können eine extrem schädliche und schädigende Wirkung auf den menschlichen Organismus ausüben und zeitigen, da sie sich bei näherer Betrachtung dann vielfach als giftig oder toxisch erweisen.

Ein umfassender Schutz vor Schimmel oder vor den schädlichen Arten der Auswirkungen vom Schimmelpilz, ist vor allem durch eine penibel durchgeführte Hygiene und durch eine stets sachgerechte Lagerung von Lebensmitteln, zu erzielen und zu erreichen.

Auch sollten Mindesthaltbarkeitsangaben stets bei Lebensmitteln und bei deren Genuss, Berücksichtigung finden.

Wo ist Schimmel in der Regel anzutreffen?

Es wurde eingangs ja schon der wichtige und entscheidende Umstand angesprochen, wonach der Schimmel traditionell vor allem im signifikant feuchten oder gar nassen Milieu, anzutreffen und zu finden ist.

Auch begünstigt eine erhöhte Luftfeuchtigkeit die Entstehung und die Ausbreitung vom Schimmel oder vom Schimmelpilz. Der menschlich Körper ist, aufgrund der hier beispielhaft aufgezählten Besonderheiten und Charakteristika, um Beispiel auch ein ganz hervorragend gut geeignetes Milieu, auf dem oder sogar in dem, der Schimmel gedeihen und sich ausbreiten kann.

Generell gelten sämtlich bekannten Arten von organischen Materialien als geeignet, um eine gute Lebensgrundlage für den Schimmel oder den Schimmelpilz, abgeben und bilden zu können.

Kommen dann noch andere Aspekte hinzu, wie zum Beispiel die signifikant erhöhte Luftfeuchtigkeit oder das feuchte Milieu auf dem betreffenden Untergrund oder auch Material, auf dm sich der Pilz angesiedelt hat und das Vorhandensein von organischer Nahrung im ausreichenden Maße, so ist das Sortiment an Lebensbedingungen und an Rahmenkriterien komplett, welche de Schimmel für ein optimales und langfristige Gedeihen so dringend benötigt.

Schimmel ist daher an vielen Orten und Plätzen auf der Erde zu finden. Oftmals wächst und gedeiht er jedoch, vor allem in der Anfangsphase seiner Existenz, eher im Verborgenen. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Nutzung von Feuchtraumfarbe bzw. Anti Schimmel Farbe an den kritischen Stellen!

Wie kann man Schimmel feststellen?

Der hier zu beschreibende und zu klassifizierende Schimmel oder Schimmelpilz, lässt sich heute meist am klassischen pilzigen oder dann im fortgeschrittenen Stadium des Wachstums auch muffigem Geruch, ebenso leicht feststellen und diagnostizieren, wie auch an dem wuchernden Myzel, welches aus einem Gespinst an weißlichen und feinen Härchen bestehen kann.

Auch Fäulinisprozesse, werden vom Schimmel deutlich begünstigt. Wo immer also ein solcher Fäulnisprozess, vor allem jedoch stets in Verbindung mit entsprechendem organischem Material, zu beobachten ist, muss zunächst erst einmal vom Schlimmsten ausgegangen und an den Schimmel gedacht werden.

Schimmel feststellen lassen

Im Zweifelsfalle und wenn man sich nicht sicher ist, ob in einem konkreten Fall nun ein befall mit dem Schimmel oder dem Schimmelpilz vorliegt oder aber dann auch nicht, kann man den Schimmel auch professionell feststellen, beziehungsweise diagnostizieren, lassen.

Hierfür stehen dem Interessenten dann eine ganze Reihe von infrage kommenden Möglichkeiten und Optionen bereit, die entsprechend genutzt werden können. Unter anderem nämlich auch schon in den berühmten digitalen Weiten vom modernen Internet, gibt es sogenannte Schimmel-Tests oder Schimmelpilz-Tester zu kaufen, beziehungsweise zur Lieferung bis nach Hause zu bestellen.

Diese Tests oder auch Tester, ermöglichen dann, im praktischen Do-it-yourself-Verfahren, eine ziemlich exakte Bestimmung und Verifizierung von einem möglichen Schimmelbefall, zum Beispiel auch in den sogenannten Feuchträumen, in den eigenen vier Wänden.

Aber auch ein sogenannter Keimtester der Luft, beziehungsweise der Atemluft, kommt in Frage und in Betracht, zum Schimmel feststellen lassen. Hierbei kommt es dann technisch vor allem stets darauf an, die in der Luft befindlichen Sporen, mit denen sich der Schimmel bekanntlich zu vermehren pflegt, zu erfassen, zu messen, zu bestimmen und zu klassifizieren.

Generiert, entwickelt und vertrieben von den ganz unterschiedlichen Arten von entsprechenden mikrobiologischen Laboratorien, ermöglichen solche Keimtester der Luft, eine präzise und genaue Diagnose, ob zum Beispiel in einem konkreten Fall, ein Befall des Milieus mit Schimmel oder mit Schimmelpilz, gegeben ist oder aber dann auch nicht.

Schimmel feststellen? Vorbeugen ist noch besser! Um die Gefahr eines Schimmelbefalls einzuschätzen ist es ratsam die Luftfeuchtigkeit in den verschiedenen Räumen eines Gebäudes mit einem Hygrometer regelmäßig zu überprüfen.


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