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Styrodurplatten

Was sind Styrodurplatten?

Styrodurplatten bestehen aus Polystyrol. Sie repräsentieren einen der sogenannten PS-Typen, welcher durch die Polymerisation von Styrol gewonnen und im großtechnischen Umfang dargestellt werden kann.

Styrodur lässt sich aufschäumen, besitzt eine beachtliche Dichte und überdies auch eine geringe Wärmeleitfähigkeit. In Platten gepresst, findet das Styrodur daher heute vor allem Verwendung am Bau.

Styrodur lässt sich im Prozess seiner Herstellung dann teilweise sogar mit Graphit versetzen, was seine Gebrauchs- und Nutzungseigenschaften als Isolator und als Dämmstoff im Hochbau noch einmal ganz beträchtlich erhöhen kann.

Styrodurplatten sind von ihren Gebrauchseigenschaften zwar als hart zu bezeichnen, allerdings bleibt das Material stets in gewissem Umfang ganz enorm schlagempfindlich.

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Wie werden Styrodurplatten hergestellt?

Die im Hochbau als Isolatoren und Dämmstoffe weltweit sehr geschätzten Styrodurplatten werden heute im globalen Maßstab nur durch insgesamt zwei standardisierte großtechnische Verfahren gewonnen und hergestellt.

Der chemische Ausgangsstoff zur Herstellung von Styrodurplatten ist und bleibt bis heute dabei stets das Ethylbenzol.

Es wird als Ausgangsstoff im großtechnischen Maßstab dem sogenannten SM/PO-Verfahren unterzogen, in dessen Ergebnis dann regelmäßig eine als Rohpolymerisat bezeichnete Flüssigkeit entsteht. Diese muss dann zunächst erst einmal aushärten.

Im nächsten Schritt wird aus dem Rohpolymerisat ein Granulat in Gestalt von Kügelchen mit Gaseinschlüssen hergestellt.

Dieses Granulat kann nun im Wasserdampf bei jeweils ca. 100 Grad Celsius stets so lange erhitzt werden, bis es aufbläht und die Kügelchen schließlich miteinander verschmelzen.

Dabei kann das Granulat dann auch zu den meist weißen oder grauen, bekannten Styrodurplatten, geformt werden.

Die verschiedenen Stärken, bzw. Dicken

Da die Styrodurplatten im modernen Hochbau unterschiedlichste Aufgaben im Bereich der Isolierung und letztendlich dann auch der Wärmedämmung realisieren und erfüllen müssen, sollten sie auch gebrauchsfertig in recht differenzierten Arten von Stärken, beziehungsweise von Dicken, vorliegen und im Baustoffhandel erhältlich sein.

Standardmäßig werden die hier zu beschreibenden und zu charakterisierenden Styrodurplatten heute im Hochbau zur Außendämmung von Kelleraußenwänden genutzt und eingesetzt.

Sie sind typische Hartschaumplatten, die allerdings dann in der Praxis sogar auch begehbar sein können.

Die standardisierten Stärken, beziehungsweise Dicken, der handelsüblichen Styrodurplatten, werden dabei durch den Baustoffhandel angegeben und charakterisiert mit jeweils 30 mm, 40 mm, 50 mm, 60 mm, 80 mm, 100 mm, 120 mm, 140 mm und schließlich sogar mit bis zu 160 mm.

Die verschiedenen Formate (Abmessungen)

Die standardmäßigen Formate, beziehungsweise Abmessungen, in denen die hier zu beschreibenden und vorzustellenden Styrodurplatten heute im stationären Baustoffhandel oder dann alternativ auch schon im Internet zum Abkauf durch den entsprechend interessierten gewerblichen Abnehmer oder auch Endverbraucher angeboten werden, betragen regelmäßig jeweils 1.265 mm x 615 mm.

Diese Kantenmaße sind für alle bekannten und handelsüblichen Arten von Styrodurplatten einheitlich. Vielfältiger sind lediglich die entsprechenden Stärken, beziehungsweise Dickenmaße bei den Platten aus Styrodur.

Hier kann der gewerbliche Abnehmer oder dann natürlich auch der private Verbraucher, heute aus den oben bereits genannten unterschiedlichen Ausführungen und Dimensionierungen ganz nach seinem individuellen Bedarf auswählen.

Tipp: man kann die Platten nach dem eigenen Bedarf schneiden, zum Beispiel mit einem Styroporschneidegerät oder mit einer Thermosäge! Lesen Sie dazu: Styropor ganz einfach schneiden – Ein paar Tipps

Optische Varianten

Es wurde eingangs schon auf den Umstand eingegangen, wonach es die heute handelsüblichen Styrodurplatten meist in den Ausführungen in Weiß oder auch in Grau im stationären Baustoffhandel, beziehungsweise im Internet, zu kaufen gibt.

Die hier angeführte Graufärbung der Außenwand der Platten aus Styrodur resultiert dabei regelmäßig aus dem während des jeweiligen Produktionsganges erfolgtem Zusatz von Graphit. Weiterhin sind solche Arten von Styrodurplatten heute im Handel zu bekommen, deren glatte Oberfläche zusätzlich noch einmal durch den jeweiligen Hersteller und Produzenten speziell verdichtet und dann im Anschluss auch noch einmal Grün eingefärbt worden ist.

Typisch für den optischen Gesamteindruck einer solchen handelsüblichen Styrodurplatte aus dem Baustoffhandel oder aus dem Internet, ist dann stets auch die glatte und ebenmäßige Art der Oberfläche.

Darunter verbirgt sich die charakteristische sogenannte Waffelstruktur. Ebenfalls signifikant für die heute allgemein handelsüblichen Arten und Ausführungen von der hier vorzustellenden Styrodurplatte, sind dann schließlich auch ihre glatt strukturierten Kanten.

Im Einzelhandel und im Internet sind heute jedoch auch alternative und besonders dekorative Versionen von der Styrodurplatte zu bekommen. So zum Beispiel mit der Oberflächengestaltung in Holz- oder auch in Steinoptik sowie in den unterschiedlichsten farblichen Variationen.

Styrodurplatten veputzen

Styrodurplatten kann man problemlos verputzen. | Foto: Mehaniq / Depositphotos.com

Styrodurplatten kann man problemlos verputzen. | Foto: Mehaniq / Depositphotos.com

Der Dämmwert der Styrodurplatten

Der Dämmwert der Platten aus Styrodur ist, wie eingangs ja auch schon angedeutet worden ist, recht enorm, was nicht zuletzt auch auf die typischen Gaseinschlüsse in den Granulatkügelchen zurückgeführt werden kann.

Es liegt dabei jedoch ganz klar auf der Hand, dass der jeweilige Dämmwert einer solchen Styrodurplatte parallel mit ihrer Stärke, beziehungsweise Dicke, wachsen und zunehmen muss.

Der Dämmwert der Platten aus Styrodur aus dem Handel oder auch aus dem Internet, wird heute im Allgemeinen in Gestalt der sogenannten Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) oder der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) angegeben.

In Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Dicke und Materialstärke, weisen die heute handelsübliche Arten ob Styrodurplatten dabei folgende WLG/WLS auf:

StärkeWLS/WLG
20 mmWLG/WLS 033
30 mmWLG/WLS 033
40 mmWLG/WLS 033
50 mmWLG/WLS 034
60 mmWLG/WLS 034
80 mmWLG/WLS 035
100 mmWLG/WLS 035
120 mmWLG/WLS 036

Hierbei gilt im Allgemeinen: Je größer der WLG-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung einer solchen Styrodurplatte.

Das Gewicht der Styrodurplatten

Grundsätzlich sind die heute handelsüblichen Styrodurplatten schon aufgrund ihres Materials vergleichsweise filigran und leicht. Dennoch gilt, dass mit zunehmender Materialdicke auch ein entsprechender Gewichtszuwachs zu verzeichnen ist.

Je nach Dicke, beträgt das Gewicht einer handelsüblichen Styrodurplatte heute, in den oben bereits schon charakterisierten und genannten standardmäßigen Abmessungen, dabei jeweils zwischen 0,20 kg und maximal 0,40 kg.

Damit stellen solche Platten aus Styrodur dann letztendlich wahre Leichtgewichte im modernen Baugeschehen dar. Dennoch erweisen sie sich als erstaunlich fest und sie sind dann im Extremfall sogar auch begehbar, beziehungsweise sind sie dazu imstande, eine massive Druckbelastung aushalten und ertragen zu können.

Styrodurplatten als Lärmschutz

Styrodurplatten werden heute, vor allem im Kellerbereich von Gebäuden, die zur dauerhaften Nutzung durch Menschen vorgesehen sind, nicht nur allein zur Wärmedämmung, sondern zunehmend auch als Lärmschutz eingesetzt, genutzt und ganz gezielt verwendet.

Typisch für den modernen und zeitgemäßen Einsatz von solchen Platten aus Styrodur im Bereich vom Lärmschutz, ist und bleibt heute stets die effektive Schalldämmung.

Hierbei geht es um die Geräuschdämmung im Wohnbereich von entsprechenden Arten von Gebäuden.

Aufgrund ihrer Beständigkeit gegenüber Kalk, Zement und Erdreich, empfehlen sich gerade die hier vorzustellenden Styrodurplatten zur Schalldämmung.

Ebenso tragen die Lufteinschlüsse dazu bei, dass sich Platten aus Styrodur im modernen Hochbau auch als gute Schallisolatoren bewähren können.

Auch als moderner und zeitgemäßer Trittschallschutz in Wohn- und in Geschäftsgebäuden, sind die Styrodurplatten heute überaus beliebt und recht intensiv im Gebrauch befindlich. Hierzu werden sie ganz einfach unterhalb der jeweiligen Estrichschicht im Fußbodenniveau des Gebäudes verlegt.

Wichtige Begriffe leicht erklärt: beschichtet, gewaffelt, mit Stufenfalz

Die Beschichtung einer solchen Styrodurplatte, so zum Beispiel mit Graphit, dient der Erhöhung der charakteristischen und typischen Gebrauchseigenschaften und damit dann letztendlich auch der Steigerung der zu erwartenden Lebensdauer dieses Dämmstoffes.

So wird die Styrodurplatte durch eine entsprechende Beschichtung der Oberfläche resistenter gegenüber bestimmten Baustoffen, wie zum Beispiel auch Kalk und Zement.

Ebenfalls kann durch eine zusätzliche Beschichtung der glatten Oberflächenstruktur der Styrodurplatte, deren Wasserundurchlässigkeit und Unverrottbarkeit noch einmal ganz entscheidend gefördert und gesteigert werden.

Die Wärmedämmung, die Druckfestigkeit und die schwere Entflammbarkeit der Styrodurplatte können durch eine spezielle Art der Beschichtung ebenfalls erhöht werden.

Gewaffelt, das steht hier für die typische waffelartige Struktur, welche die Styrodurplatten regelmäßig unter ihrer glatten Oberfläche oder Außenhaut aufweisen sollen. Diese für die Dämmplatten stets so typische und charakteristische Art und Weise der Anordnung des Materials, ist gewollt und produktionstechnisch so arrangiert worden.

Ordnen sich die Granulatkügelchen nämlich zu einer waffelartigen Struktur, so ist dadurch die Liste der positiven Gebrauchseigenschaften, wie zum Beispiel auch der Druckfestigkeit und der Begehbarkeit des Materials, zuverlässig gegeben.

Der Stufenfalz ist ebenfalls ein typisches Ausstattungsmerkmal solch einer modernen Styrodurplatte aus dem Handel oder aus dem Internet.

Regelmäßig werden die ganz unterschiedlichen Arten von Platten aus Styrodur heute mit dem standardmäßigen Stufenfalz an den Handel oder an die Shops im Internet durch die jeweiligen Hersteller und Produzenten ausgeliefert.

Der Stufenfalz soll am Bau stets die flächige Aneinanderplatzierung der Styrodurplatten ohne Lücken ermöglichen und gestatten.

Styrodurplatten schneiden

Da die Styrodurplatten aus einem mehr oder minder körnigen Gemisch von kugelförmigen Strukturen bestehen, wird es schwierig, sie auf herkömmliche Art und Weise schneiden zu wollen.

Sie könnten dabei entlang der waffelförmigen Strukturen einreißen oder gar ausfasern, so dass es danach grundsätzlich recht schwierig sein würde, die so geschnittenen Styrodurplatten exakt bündig aneinander und auf Stoß passend nebeneinander und aneinander verlegen zu können.

Da es jedoch bei der Dämmung von Wohn- und auch von Geschäftsgebäuden grundsätzlich unerlässlich ist, die in den standardmäßigen Größen im Handel oder im Internet erhältlichen Platten aus Styrodur auch zu zerteilen und zu zerschneiden, wurde hierzu eine spezielle Verfahrensweise entwickelt, die auch bei diesem Werkstoff generell saubere Schnitte möglich werden lässt.

Um Styrodurplatten letztendlich in der Praxis sauber schneiden und exakt zerteilen zu können, haben sich heute recht unterschiedliche Methoden allgemein durchgesetzt.

So können die Styrodurplatten zum Beispiel mit einem extrem scharfen Fleischer- oder auch Fischmesser durch geschnitten werden. Einfache Küchenmesser erweisen sich hierzu jedoch im Regelfall als zu stumpf.

Ebenso hat es sich auf dem Bau auch durchgesetzt und gut etabliert, dass man solche Styrodurplatten entweder mit der elektrischen Stichsäge, Kreis- oder dann sogar auch mit der Kettensäge recht sauber zerteilen kann.

Wer die Styrodurplatten jedoch völlig korrekt und sauber in kleinere Stücke zerschneiden möchte, der sollte dazu dann am aller besten auf das im Handel oder im Internet erhältliche sogenannte Styropor- oder auch Dämmstoffmesser zurückgreifen.

Dieses ist nicht nur sehr scharf, um das Styrodur schneiden und zerteilen zu können, es verfügt vor allem auch über den für diese Aufgabe unerlässlichen Wellenschliff an seiner Klinge.

Styrodurplatten streichen

Da die Oberflächendekoration und -gestaltung bei den heute handelsüblichen Arten der Styrodurplatten doch im Allgemeinen recht eingeschränkt ist, kann bei den Nutzern und Verwendern von diesem beliebten Dämmstoff durchaus schon einmal der Wunsch auftreten, die Styrodurplatten streichen zu wollen.

Hierbei taucht dann sogleich auch stets die Frage der Machbarkeit eines solchen Unterfangens auf. Grundsätzlich können die heute im Handel oder auch im Internet erhältlichen Styrodurplatten stets mit der einfachen Dispersions-, Wand- oder Deckenfarbe überstrichen werden.

Aber auch mit der sogenannten Latexfarbe, können die Oberflächenstrukturen der heute handelsüblichen Styrodurplatten behandelt werden.

Dies kann recht simpel und einfach mit der Hilfe von einer Malerrolle oder auch von einem Pinsel geschehen.

Es ist jedoch dabei stets darauf zu achten, dass die entsprechende Farbe nicht mit Wasser verdünnt wird.

Aber auch mit der Hilfe von einem einfachen Spachtel, können solche Farben im unverdünnten Zustand erfolgreich auf die Oberfläche der Styrodurplatten aufgebracht werden.

Styrodurplatten anbringen, bzw. dübeln

Styrodurplatten werden heute im Allgemeinen am schnellsten und am einfachsten mit den dazu jeweils optimal geeigneten Arten von unterschiedlichen Klebstoffen bei entsprechendem Bedarf an Decken und an Wänden fixiert und befestigt.

Zum Verkleben von Styrodurplatten könne heute empfohlen werden:

  • der Polyurethanschaum,
  • der Acrylkleber und
  • der sogenannte wasserbasierte Dispersionskleber.

Auch die bekannte Opfertapete, auf welcher Styrodurplatten verklebt werden oder das ganz simple Abhängen einer Deckenkonstruktion mit Styrodurplatten, sind heute beliebt und werden entsprechend erfolgreich praktiziert.

Natürlich lassen sich solche Styrodurplatten aber auch bohren und dübeln, was eine mechanische Anbringung möglich werden lässt.

Bei der Anbringung an einer Decke, sollten aufgrund des charakteristischen Eigengewichtes einer handelsüblichen Styrodurplatte, jedoch mindestens jeweils insgesamt sechs Bohrlöcher und Dübel (eventuell Trockenbaudübel) je Platte eingebracht werden.

Sogenannte Telleranker mit runden Haltescheiben, sollten zur Fixierung der Styrodurplatten an Deckenstrukturen und im Mauerwerk genutzt und durch den Handwerker eingesetzt werden.

Maurer bringt Styrodurplatten mit runden Haltescheiben an eine Außenwand an

Maurer bringt Styrodurplatten mit runden Haltescheiben an eine Außenwand an. | Foto: Mehaniq / Depositphotos.com

Maurer bringt Styrodurplatten mit runden Haltescheiben an eine Außenwand an. | Foto: Mehaniq / Depositphotos.com

Styrodurplatten kleben

Das Ankleben von Styrodurplatten auf den unterschiedlichsten Arten von Untergründen, so zum Beispiel auch auf Holz, auf Beton oder gar auf Metall, ist heute die gebräuchlichste und zugleich beliebteste Methode der Fixierung dieses Dämmstoffes.

Wie bereits schon erwähnt, ist das Verkleben der Dämmplatten möglich mit Polyurethanschaum, mit Acrylkleber und mit einem wasserbasierten Dispersionskleber. Einmal ausgehärtet, sind die entsprechenden Klebepunkte dann jedoch nur sehr schwer wieder vom Untergrundmaterial zu entfernen.

Styrodurplatten ätzen

Styrodurplatten lassen sich vor dem Anbringen grundsätzlich auch mit Erfolg ätzen, um dadurch besonders eindrucksvolle optische Kraterstrukturen auf dem Dämmstoff erzeugen und generieren zu können.

Das Ätzen der Styrodurplatten erfolgt dabei am besten mit einem sogenannten Grundierspray, welches das Dämmmaterial weg ätzen kann.

Vor dem Einkaufen der entsprechenden Farbstoffe oder auch Ätzmittel, sollte sich der Kunde jedoch fachkundig beraten lassen, da zum Beispiel nicht alle Farben automatisch zum Ätzen von Styrodurplatten geeignet erscheinen.

Styrodurplatten richtig verlegen

Styrodurplatten dürfen nur auf sauberen und tragfähigen Untergründen verlegt werden. Unter Umständen ist eine Vorbehandlung des Untergrundes mit Tiefengrund und ein anschließendes vierundzwanzigstündiges Aushärten sinnvoll.

Beim Verlegen von Styrodurplatten an Deckenstrukturen, sollte man möglichst von der Mitte her beginnen.

Die Mitte der Decke muss dazu mit dem Zollstock ermittelt und dann gekennzeichnet werden. Alle Kanten der Styrodurplatten sollten parallel zu den Wänden verlaufen.

Styrodurplatten verputzen

Styrodurplatten können zum Beispiel mit Feinputz verkleidet werden. Dies geschieht am besten mit sogenannten Systemkomponenten.

Hierzu gehören:

  • der Unterputz und der Armierungsmörtel,
  • das Armierungsgewebe und der Putzgrund,
  • der Deck- und der Oberputz und
  • das Zubehör in Form von Anputzleisten und Gewebeeckwickeln.

Richtig auswählen: welche Styrodurplatten unter Pool, Estrich, auf Beton und mehr

Auf Fliesen und zum Verkleiden von Badewannen, sollten Styodurplatten als WEDI-Platten genutzt werden.

Harte Styrodurplatten dürfen nicht auf weichen Untergründen verlegt werden.

Normale Platten aus Styrodur kann man sowohl unter Estrich, wie aber auch auf Beton, erfolgreich verlegen.

Die formstabile Styrodurplatte kann auf Holz oder auf einer Unterkonstruktion sowie auf dem Mauerwerk installiert werden.

Styrodurplatten für die Fußbodenheizung

Zur Dämmung unterhalb der Fußbodenheizung sind die Styrodurplatten gut geeignet. Hierzu empfehlen sich insbesondere die Platten aus Styrodur als XPS-Platten, da sie über gute Dämmwerte verfügen und der Schüttdämmung überlegen sind. Allerdings erweist sich diese Dämmung als vergleichsweise teuer.

Für welche Räumlichkeiten sind die Styrodurplatten besonders zu empfehlen?

Platten aus Styrodur sind aufgrund ihres exzellenten Dämmwertes und aufgrund ihres Potenzials zur Verschönerung und dekorativen Aufwertung von Decken und Wänden, für praktisch alle Räumlichkeiten zu empfehlen.

Da sie wasserundurchlässig und praktisch verrottungsfrei sind, können Styrodurplatten auch in Feuchträumen, wie Bad oder Küche, verlegt werden.

Besonders Räumlichkeiten mit Außenwänden, können von der isolierenden Wirkung der Styrodurplatten profitieren.

Namhafte Hersteller, bzw. Marken

Der klassische Hersteller der Styrodurplatten ist die namhafte Firma BASF. Aber auch Heki, Marbet, HEXIM und andere Produzenten mehr, bringen heute solche Platten aus Styrodur auf den Markt.

Der Preis pro qm

Der Preis pro qm ist bei den Styrodurplatten abhängig von vielen Faktoren. Die Preise können recht erheblich differieren. In den bekannten Onlineshops gibt es die Platten aus Styrodur heute zu Quadratmeterpreisen zwischen jeweils 3,30 Euro und bis maximal zu 16,10 Euro.

Wo kann man Styrodurplatten kaufen?

Sie sind im Baustoffhandel (Köbig…), im Baumarkt (Bauhaus, Toom, Obi, Hornbach, Hagebau, Globus Baumarkt…) und auch bei den Universalversendern (eBay, eBay Kleinanzeigen, Amazon…) im Internet erhältlich.

Styrodur entsorgen und die Kosten des Verfahrens

Styrodur wird aus Erdölderivaten hergestellt und ist brennbar. Sofern es das inzwischen illegale Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan enthält, gilt Styrodur sogar als Sondermüll und muss entsprechend entsorgt werden. Das Verfahren in der Verbrennungsanlage ist sehr aufwändig und teuer.

Enthält Styrodur diesen Stoff nicht, so kann es einfach über die Wertstofftonne entsorgt werden.

Styrodur oder Glaswolle, Mineralwolle, Steinwolle?

Vergleich in aller Kürze:

  • Gegenüber den Wollarten garantiert Styrodur einen guten Wärmeschutz.
  • Seine Schalldämmung ist allerdings schlechter und es ist brennbar.
  • Man sollte jedoch bei der Entscheidung für oder auch gegen einen solchen Dämmstoff, am aller besten zunächst erst einmal einen Energieberater konsultieren.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Maßnahmen zur Wärmedämmung über entsprechende KfW-Kredite gesondert fördern zu lassen.

Letzte Aktualisierung am 23.01.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API