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Thermokomposter

Der beliebte Thermokomposter zählt heute zu denjenigen Arten von Accessoires, die zur sogenannten geschlossenen Kompostierung durch den Gärtner genutzt und eingesetzt werden. Neben dem Schnellkomposter und dem Rollenden Komposter bildet der Thermokomposter die dritte Möglichkeit, um die geschlossene Kompostierung vollziehen und dadurch dann letztendlich auch wertvolle Humuserde gewinnen zu können.

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Die geschlossene Kompostierung eignet sich vor allem für sehr kleine Arten von Gärten oder auch von Haushalten, wobei es stets darauf ankommt, nur möglichst geringe Mengen von Abfällen in einem geschlossenen System kompostieren und zu Humuserde umwandeln zu können. Auch für umweltbewusste private Haushalte, die ihre Küchenabfälle nicht einfach nur in der braunen Biotonne entsorgen, sondern sie stattdessen einer sinnvollen Nutzung zuführen möchten, indem sie Humus aus ihnen erzeugen, ist der Thermokomposter im Rahmen der geschlossenen Kompostierung die ideale Möglichkeit, um dieses Vorgaben dann in die Tat umsetzen zu können.

Auch bei kälteren Außentemperaturen erfolgreich einsetzbar

Während die standardmäßigen Komposter meist bei entsprechend niedrigen Außentemperaturen aufgrund der Spezifik der für die Verrottung der Abfälle verantwortlichen Bakterien und Mikroorganismen, meist kaum noch Humus im nennenswerten Umfang produzieren können, ist die Außenwand beim Thermokomposter durch entsprechendes Dämmmaterial recht gut gegen eindringende Kälte durch den jeweiligen Hersteller isoliert worden.

Dies bedeutet dann letztendlich in der praktischen Nutzung und Anwendung dieses Gerätes, dass die Mikroorganismen dank quasi perfekter Wärmeisolierung im Innern eines solchen Thermokomposters auch bei signifikant niedrigen Außentemperaturen kaum vom geringen Temperaturniveau gestört oder gar beeinträchtigt werden können. Ein ganzjähriger erfolgreicher Einsatz vom Thermokomposter zur Humusproduktion ist daher möglich geworden. Küchenabfälle können also auch im Winterhalbjahr in solch einem Thermokomposter verwertet werden, was die ganzjährige Humuserdeproduktion in einem solchen Gerät möglich werden lässt.

Stets ist nämlich der Vorgang der Verrottung und Kompostierung an deutlich erhöhe Temperaturen im Innern eines Komposters gebunden. Erst bei Erreichung dieser Temperaturschwelle können sich die für die Kompostierung und Verrottung der beigegebenen Küchen- und Gartenabfälle verantwortlichen Mikroorganismen nämlich in ausreichendem Maße vermehren und auch dann letztendlich erfolgreich ihre Arbeit tun.

In dieser Beziehung gleicht der Thermokomposter dem Gärbottich zur Produktion von Bier oder auch dem Gärballon, in welchem Früchte zu Wein vergoren werden sollen. Auch hier, bei der alkoholischen Gärung, gilt nämlich, dass zunächst erst einmal ein ganz bestimmtes Temperaturniveau im Sud erreicht werden muss, ehe die Bakterien, die Zucker in Alkohol umwandeln können, sich in ausreichendem Maße vermehren und dann letztendlich die alkoholische Gärung anstoßen und vollziehen können. Auch die alkoholische Gärung von Wein oder auch von Bier kommt nämlich alsbald zum Stillstand und zum vollständigen Erliegen, sofern zu niedrige Temperaturen im Raum zu verzeichnen sind. Anstelle von Alkohol erhält man in diesem Fall lediglich Essig.

Der Inhalt vom Thermokomposter darf grundsätzlich niemals verdichtet werden

Bei der Produktion von Silage oder auch bei der normalen offenen Kompostierung im offenen Komposter ist es durchaus sinnvoll und zweckmäßig, sofern der Gärtner das eingelagerte Kompostiergut möglichst regelmäßig verdichtet. Beim Silo ist es angebracht, zum Beispiel mit einem Schlepper oder Traktor über das Silagegut hinweg zu fahren, um es auf diese Art und Weise regelmäßig professionell zu verdichten. Bei der offenen Kompostierung werden entsprechende Stempel zum Verdichten eingesetzt oder der Gärtner läuft über den offenen Komposter regelmäßig hinweg oder beschwert das Kompostiergut mit Steinen.

Nicht so jedoch beim Thermokomposter. Dieser weist nämlich als Unterart der geschlossenen Kompostierung gleich eine ganze Reihe von Spezifika auf, die der Gärtner möglichst kennen und auch dann in der Praxis berücksichtigen muss, sofern er erfolgreich Humus mit seinem Thermokomposter aus Küchenabfällen produzieren möchte.

Hierzu gehört beim Thermokomposter zunächst erst einmal das strikte Erfordernis, dass das im Metallbehälter eingelagerte Kompostiergut möglichst niemals je verdichtet werden darf. In jedem Thermokomposter sind nämlich generell nur sehr geringe Mengen an zu kompostierenden Küchen- und Gartenabfällen eingelagert worden. Werden diese ohnehin schon geringen mengen an Kompostiergut nun auch noch künstlich durch den Gärtner verdichtet, so zieht dies gleich mehrere durchaus fatale und für den Verrottungsprozess negative Folgen und Konsequenzen nach sich.

Wird das im Thermokompister eingelagerte volumen- und massemäßig geringe Kompostiergut künstlich verdichtet, so werden die im Innern des Kompostiergutes auch beim Thermokomposter stets nachweisbaren Hohlräume zusammen gepresst und dadurch dann letztendlich vernichtet. Danach ist die sogenannte Eigenwärmedämmung beim Thermokomposter nun nicht mehr gewährleistet. Trotz der Isolierung und Wärmedämmung in der Wandung vom Thermokomposter können dadurch die Temperaturen im Innern des Behälters letztendlich so weit absinken, dass die Mikroorganismen ihre Tätigkeit mehr oder minder vollständig einstellen und der Prozess der Kompostierung zum Erliegen kommen kann.

Ein zweiter negativer Effekt der künstlichen Verdichtung vom eingelagerten Kompostiergut im Thermokomposter ist die bedeutend schlechtere Durchlüftung vom Kompostiergut mit Sauerstoff. Dadurch sinkt dann letztendlich die Qualität der im Thermokomposter generierten Humuserde ganz beträchtlich ab, was ihren Nutzwert für den Gärtner ebenfalls ganz erheblich beeinträchtigen kann.

Worauf ist bei Kauf und Anschaffung von einem solchen Thermokomposter besonders zu achten?

Die renommierten Hersteller von Gärtnerbedarf haben sich längst auf die Bedürfnisse auch der ökologisch orientierten und entsprechend engagierten Hobbygärtner eingerichtet, indem sie eine Vielzahl von recht unterschiedlichen Arten von Thermokompostern produzieren und in den Handel bringen.

Es ist heute also längst kein Problem mehr, in den Besitz eines gebrauchten oder auch eines brandneuen Thermokomposters gelangen zu können. Diese gibt es nämlich nicht nur in praktisch jedem Baumarkt oder Gärtnerzubehör-Handel, sondern längst auch schon in den einschlägig bekannten onlinebasierten Shops im Internet zu kaufen.

Wie eingangs bereits schon mehrfach angedeutet worden ist, sind gerade beim Thermokomposter, als Unterform der geschlossenen Kompostierung, die Möglichkeiten einer optimalen Belüftung des zur Verrottung und Kompostierung vorgesehenen Inhaltes ganz entscheidend für die erzielbare Qualität und damit dann auch für die Verwendungsmöglichkeiten der erzeugten Humuserde. Hier gilt der einfache Grundsatz: Je optimaler die Belüftungsmöglichkeiten beim Thermokomposter, desto wertvoller und nutzbarer ist dann am Ende auch die Qualität der quasi selbst auch Küchen- und aus Gartenabfällen produzierten Humuserde.

An zweiter Stelle sollte man bei jedem Kauf, ob nun von einem brandneuen oder auch von einem gebrauchten Thermokomposter, auf möglichst optimale Entnahmemöglichkeiten für die produzierte Humuserde achten. Nichts ist dann nämlich ärgerlicher, als die Tatsache, dass sich der Gärtner die Hände und Ärmel beschmieren muss und dass es mit erheblichen Schwierigkeiten und mit jeder Menge an Aufwand und auch an Verschmutzungen verbunden sein kann, überhaupt fertige Humuserde aus dem Thermokomposter zu entnehmen.

Weitere Informationen

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Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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