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Waschbecken verstopft – was kann ich tun?

Ein verstopftes Waschbecken, aus dem das Wasser aus irgendwelchen Gründen heraus nicht mehr abfließen kann, gehört zu den vielen tausend Ärgernissen, die praktisch jeden Menschen unvermittelt und ohne jegliche Art der Vorankündigung treffen und betreffen könnten. Die berühmte Frage: Waschbecken verstopft – was kann ich tun? Dürfte den aller meisten Mitmenschen daher nur zu gut bekannt sein.

Um ein verstopftes Waschbecken jedoch dann am Ende erfolgreich wieder dazu bringen zu können, dass es das im Becken sukzessive aufgestaute Wasser durch den Abfluss und den Siphon in die Kanalisation hinein abfließen lässt, dafür gibt es dann unzählige Hausmittelchen oder aber auch chemische Hilfsmittel aus dem nächsten Supermarkt, beziehungsweise dann auch schon aus dem Internet.

Waschbecken verstopft. Was kann ich tun?

Waschbecken verstopft. Was kann ich tun? | Foto: juhajarvinen / bigstock.com

Die bewährten und beliebten Arten von Hausmittelchen bei einem verstopften Waschbecken

Es wurde ja bereits auch schon eingangs auf den nur zu gut bekannten Umstand hin gewiesen, wonach es dutzende von Haus- und Hilfsmittelchen gibt, die zum Teil dann sogar noch aus Großmutters und Großvaters Zeiten stammen mögen und die sich schon vielfach in den voraus gegangenen Jahrzehnten bestens bewährt und bewiesen haben, sofern es darum ging, verstopfte Waschbecken wieder in Gang zu bringen.

Diese Haus- und Hilfsmittelchen gegen ein möglicherweise hartnäckig verstopftes Waschbecken, in welchem sich das Wasser staut, haben dann auch in der Praxis tatsächlich so einiges für sich. Positiv ist bei diesen Möglichkeiten und Instrumenten vor allem jedoch stets der Umstand, dass sie in der Regel ganz ohne die berühmte chemische Keule auskommen müssen.

Denkt man an die vielen, teils extrem scharfen und dann zumal meist auch noch ätzenden Chemikalien, die heute üblicherweise bei einem solchen verstopften Waschbecken zum Einsatz gelangen sollen und die es praktisch dutzendweise schon in jedem beliebigen Supermarkt zu kaufen gibt, so wird auch dabei sehr schnell offenbar, wie massiv die Belastung unserer Gewässer durch die Vielzahl dieser Mittel sein muss.

Ebenfalls stellen solche scharfen und nicht selten stark ätzenden Chemikalien, die zur Reinigung von verstopften Abflüssen in einem Waschbecken gemäß der Deklaration und der Verwendungsempfehlung ihrer jeweiligen Hersteller und Produzenten eingesetzt werden sollen, nicht selten dann sogar auch eklatante Arten von r für möglicherweise in dem betreffenden Haushalt lebende Kleinkinder dar.

Das beliebteste und bekannteste Hausmitte gegen ein verstopftes Waschbecken

Das zweifellos wohl weltweit beliebteste und dann letztendlich auch bekannteste und am weitesten verbreitete Haus- und Hifsmittel gegen ein solches verstopftes Waschmittel stellt dann ein Utensil dar, welches in der Alltagssprache und in der Umgangssprache recht unterschiedliche Bezeichnungen trägt.

Weit verbreitet ist dieses Utensil, welches es im Prinzip in jedem Baumarkt oder in jedem Haushaltswarengeschäft traditionell zu kaufen gibt, unter der Produktbezeichnung als sogenannter „Pömpel“.

Hierbei handelt es sich um einen massiven und etwa untertassengroßen Gummistopfen, dessen obere Mitte dann schließlich in einen etwa halbmeterlangen hölzernen Griff oder Stiel einmündet, an welchem das Utensil betätigt und dann letztendlich auch effektiv bedient werden kann.

Der Pömpel ist ein handgeführtes Utensil, welches regelmäßig schon seit vielen Generationen bei einem solchen verstopften Waschbecken zum Einsatz und zur Anwendung gelangen kann. Der etwa untertassengroße Gummistopfen vom Pömpel wird bei entsprechenden Verstopfungen m Waschbecken auf den Abfluss aufgesetzt und danach wird der Gummistiel nach unten gedrückt und wieder empor gezogen. Dadurch wird dann letztendlich direkt und unmittelbar über dem verstopften Abfluss in regelmäßigen Abständen ein recht starkes und kräftiges Vakuum aufgebaut, beziehungsweise im Abfluss und noch oberhalb vom Traps, beziehungsweise vom Siphon befindliche Fremdkörper, werden durch dieses Vakuum dann sukzessive aus dem Abfluss heraus und in das Waschbecken gesaugt.

Führt man diese Bewegung mit dem Griff des Pömpels mehrfach der gar rhythmisch durch, so hat der Wechsel aus Vakuum und normalem Luftdruck eine befördernde Wirkung gegenüber im Abflussbereich möglicherweise befindlichen Fremdkörpern, wie sie meist Haarballen oder auch Seifenstücke und vieles anderes mehr, heutzutage darstellen können.

Den s-förmig gebogenen Siphon abschrauben

Ist ein Waschbecken erst einmal verstopft, so befindet sich als Grund des leidigen Übels fungierende und letztendlich verantwortlich zu machende Fremdkörper in der Regel meist zwischen dm Abfluss im Becken und dem charakteristisch stets s-förmig gebogenem und ausgeformtem Siphon des Beckens, welcher die wichtige Aufgabe hat, als Geruchsverschluss fungieren und agieren zu müssen.

Am tiefsten Punkt dieses sogenannten Siphons befindet sich dann meist ein Schraubverschluss mit einem entsprechendem Dichtungsring aus Gummi. Es kann in der Praxis durchaus vorkommen, dass dieser s-förmig gebogene Siphon aus PVC oder alternativ dann auch aus Edelstahl besteht. In einigen Fällen ist auch gar kein Schraubverschluss mehr durch die jeweiligen Hersteller oder Produzenten angebracht worden, so dass in diesem Fall dann stets der gesamte Siphon entfernt werden müsste.

In den meisten bekannten Fällen führt das Öffnen des Schraubverschlusses am Siphon über einem zuvor untergestellten Eimer oder auch das Entfernen des gesamten Siphons, dann unverzüglich dazu, dass die Verstopfung in den entsprechend unter gestellten Wassereimer abfließen kann und dass das Waschbecken wieder am Abfluss durchgängig wird.

Eine bewährte Methode also, die einen kaum nennenswerten Aufwand und letztendlich dann auch überhaupt gar keine Arten von Kosten verursacht.

Die chemische Keule gegen ein verstopftes Waschbecken

Die Frage Waschbecken verstopft – was kann ich tun? Führt bei vielen Zeitgenossen zum Gang in den nächsten Supermarkt und zum Griff nach den zahlreich im Angebot befindlichen Abflussreinigern. Wie eingangs auch schon erwähnt worden ist, handelt es sich hierbei dann meist auch durchweg um mehr oder minder starke Chemikalien, die entsprechend lange im Abfluss einwirken müssen, wo sie dann meist in de Lage sind, entsprechende organische Arten von Verstopfungen, wie zum Beispiel auch Haarballen, sukzessive auflösen zu können.

Da diese Mittel dann in der Praxis meist stark ätzend sind, empfiehlt sich eine extrem sparsame Dosierung, das tragen entsprechende Schutzkleidung in Gestalt von Schutzbrille und von Schutzhandschuhen sowie dann auch ihr sorgfältiger Verschluss außerhalb der Reichweite von Kleinkindern.

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