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Bewässerungsschlauch

Garten- und Schrebergärtner sowie Hobbygärtner kennen das Problem des richtigen Bewässerns. Mit einem Bewässerungsschlauch wird für eine ausreichende Bewässerung von Beeten und Rasen gesorgt.

Vor allem im Hochsommer stellt ein Schlauch eine praktische Hilfe dar und ist, egal ob für das Hobby oder den professionellen Einsatz, einfach unentbehrlich. Im Handel werden Bewässerungsschläuche in unterschiedlichen Materialien, Ausführungen und Längen angeboten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rasen, Blumen, Sträucher und andere Gewächse benötigen Wasser. Sie wachsen und gedeihen nur dann, wenn Sie ausreichend mit Wasser versorgt werden, um den Garten zu einem wahren Wohlfühlparadies zu machen. Doch für viele Menschen ist die Gartenbewässerung eine Wissenschaft für sich.
  • Alles wird einfacher mit einem Bewässerungsschlauch. Ein Beregnungsschlauch drückt das Wasser durch die Löcher, sodass das Wasser als „Regen“ niederrieselt. Ein solcher Sprühschlauch verfügt über einen herkömmlichen Wasseranschluss.
  • Mit einem Bewässerungsschlauch ist eine gezielte Bewässerung des Gartens, der Beete und der verschiedenen Grünflächen möglich. Zudem hilft er, das Bewässerungsproblem kostengünstig zu lösen.

Aktuelle Bewässerungsschlauch Bestseller

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50m CS Perlschlauch Startup, Bewässerungsschlauch mit umfangreichem Zubehör-Set Z1
88 Bewertungen
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  • Der optimale Wasserdruck für unsere CS Perlschläuche Startup / Premium / Profi liegt bei ca. 0,6 bar. Dieser wird von einem Druckminderer oder einer Durchflussreduzierung erreicht. Möchten sie längere Bewässerungsstrecken verlegen oder Rasen bewässern, sollten sie zu unseren CS Perlschlauch Premium oder Profi greifen.
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  • Sauberes, am besten gefiltertes Wasser ist für alle unsere CS Perlschläuche Drucklos / Startup / Premium / Profi sehr wichtig um lange Freude an ihrem Bewässerungssystem zu haben. Alle CS Perlschlauchvarianten mit verschiedenen Zubehör-Sets sowie Plug&Play Filtersysteme auch mit Druckminderung finden Sie hier auf Amazon.
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  • Lieferumfang beinhaltet: 1x GARDENA Perl-Regner 7.5 m, 1x Anschluss-Armaturen, Made in Germany.

Was ist ein Bewässerungsschlauch?

Ein Bewässerungsschlauch ist im Grunde nichts anderes als ein normaler Wasserschlauch, der direkt am Wasserhahn angeschlossen wird. Dabei kann es sich um einen Sprühschlauch, Perlschlauch oder Tropfschlauch handeln, der vom ersten bis zum letzten Loch die gleiche Menge Wasser abgibt.

Solch ein Schlauch kann je nach Art über oder unter der Erde verlegt werden. Das Wasser verteilt er automatisch, wodurch die Gartenarbeit um einiges einfacher wird, mit dem Vorteil, dass die Blumen, Sträucher, Pflanzen und der Rasen besser gedeihen.

Was ist nun das Besondere an einem Bewässerungsschlauch? Der Perlschlauch kann bspw. unterirdisch verlegt werden, während der Sprühschlauch ausschließlich oberirdisch liegt und das Wasser versprüht. Der Tropfschlauch hingegen lässt das Wasser direkt in die Erde sickern.

Die Anwendungsbereiche

Überall dort, wo Wasser zum Bewässern benötigt wird, kommt ein Bewässerungsschlauch zum Einsatz: beispielsweise in der Landwirtschaft, um Felder ausreichend zu bewässern, damit die Blumen- und/oder Pflanzen gedeihen. Besonders in den heißen Sommermonaten benötigen Bäume und Pflanzen viel Wasser, damit sie nicht ver- bzw. austrocknen.

Häufig werden dafür mehrere Meter Schlauch benötigt, um das Wasser zuverlässig an die Stelle zu bringen, wo es benötigt wird. Doch auch im heimischen Garten ist ein Bewässerungsschlauch nützlich, um beispielsweise den Rasen zu bewässern oder die Blumenbeete.

Bewässerungsschlauch

Unsere „rechte Hand“ im Garten: der Bewässerungsschlauch!

Die Vor- und Nachteile eines Bewässerungsschlauchs

Die Vorteile

  • Verteilt das Wasser gleichmäßig
  • Wasser wird unmittelbar über der Erde versprüht
  • Es kann gezielt gewässert werden
  • Wasser Einsparung von bis zu 70%
  • Werden von bekannten Herstellern angeboten

Die Nachteile

  • Sprüh- und Tropfschläuche sind sichtbar – über der Erde verlegt
  • Unterirdisch verlegt
  • Unterirdisch verlegte Modelle zersetzen den feinkörnigen Boden schneller
  • Löcher verkalken schnell bei kalkhaltigem Wasser

Der Bewässerungsschlauch: vom Obstanbau bis hin zum Gewächshaus

Langsam und stetig gibt der Bewässerungsschlauch ausreichend Wasser an die Pflanzen ab. Da der Wasserdruck geringer ist, sinkt der Wasserverbrauch. Somit ist es möglich, Geld und vor allem Ressourcen zu sparen. Ein Bewässerungsschlauch gibt kontinuierlich Wasser ab und verteilt dieses „fein“.

So ist es den Pflanzen möglich, das Wasser besser aufzunehmen, im Gegensatz dazu, wenn sie mit einer großen Menge Wasser belastet werden. Sicherlich ist das auch mit einem herkömmlichen Schlauch oder einem Rasensprenger möglich, doch dann ist es notwendig, einen Druckminderer einzusetzen, da hier deutlich mehr Wasser ausgegeben wird.

Beim Obstbau

Der Bewässerungsschlauch kommt beim Obstanbau zumeist nur bei einzeln stehenden Pflanzkulturen und aufgrund des hohen Arbeitsaufwands der Verlegung hauptsächlich an Dauerkulturen zum Einsatz, wie bspw. Wein-, Oliven oder dem Obstanbau.

Positiv ist das reduzierte Unkrautwachstum, da das Wasser primär nur den Kulturpflanzen zur Verfügung steht. Bei diesem Bewässerungsschlauch handelt es sich um den Tropfschlauch, der in regelmäßigen Abständen mit Auslässen versehen ist. Über diese Auslässe wird die nur geringe, exakte Wassermenge weitgehend unabhängig vom Druck in der Rohrleitung an die Pflanzen abgegeben.

Wissenswertes: Das Verfahren der Tröpfchen Bewässerung wurde zunächst in trockenen Ländern entwickelt, um so Wasser zu sparen.

In Mitteleuropa kommt diese Art des Bewässerungsschlauchs auch im geschützten gärtnerischen Anbau bspw. in einem Gewächshaus (unter Glas oder Folie) zum Einsatz, aber ebenso in Hausgärten und in Parkanlagen. Zunehmend ist die Tröpfchen Bewässerung im Weinbau zu finden, wie bspw. in der Wachau.

Im Garten

Im heimischen Garten stellt sich die Frage, welcher Bewässerungsschlauch der Beste ist, um eine optimale Bewässerung zu gewährleisten. Sprüh-, Perl- oder Tropfschlauch?
Das Beste ist es, die Pflanzen im Garten gleichmäßig und langsam zu gießen.

Denn wer sich auf den Regen verlässt oder jeden Tag einige Gießkannen auf den Beeten verteilt, der versorgt die Wurzeln nicht mit ausreichend Wasser. Erhalten die Wurzeln zu viel Wasser, dann kann sogar der Fall eintreten, dass sie faulen und verschimmeln.

Daher ist es ratsam, bei vergleichsweise durstigen Pflanzen und Gewächsen wie bspw. die Hecke, die Gurken oder Tomaten einen Bewässerungsschlauch einzusetzen. Dieser sorgt dafür, dass die Wasserversorgung nicht nur effizient erfolgt, sondern diese für die Pflanzen bekömmlicher ist.

Zudem werden Ressourcen und Geld gespart. Ein Bewässerungsschlauch im Garten kann sowohl unter- als auch oberirdisch verlegt werden. Für Hecken und Sträucher ist die oberirdische Verlegung sinnvoll, während für die durstigen Pflanzen die unterirdische empfehlenswert ist.

Für die Erdbeeren

Die Erdbeerbauern wissen, dass „Erdbeeren warme Füße lieben“ und daher werden die diese mit Folie abgedeckt und nur die grünen Blätter spähen aus der Folie heraus. Unter der Folie wird ein Bewässerungsschlauch (Tröpfchen Bewässerung), gelegt, durch die das Wasser und die Nährstoffe direkt an die Pflanzenwurzeln gelangen.

Mit der Tröpfchen Bewässerung ist es möglich, die Pflanzen gezielt zu bewässern, wobei der Tropfschlauch auch unterirdisch verlegt werden kann. Erdbeeren reagieren besonders empfindlich auf einen Wasserüberschuss bzw. zu wenig Wasser. Aus diesem Grund ist ohne eine solche „Beregnung“ ein erfolgreicher Erdbeeranbau nicht möglich.

Wissenswertes: Archäologen vermuten aufgrund von Funden, dass Erdbeeren bereits in der Steinzeit bekannt waren. Auf Lateinisch wurden sie „fragum“ genannt. Erdbeeren bestehen zu 90% aus Wasser und liefern bei einem geringen Nährwert 32 Kilokalorien pro 100 gr eine Vielzahl von Vitaminen.

Für das Hochbeet

Wer sich ein Hochbeet anlegt, der stellt sich einige wichtige Fragen:

  • Wie viel Wasser benötigt das Hochbeet?
  • Worauf gilt es bei der Bewässerung zu achten?

Für Pflanzen ist Wasser ebenso lebenswichtig wie ausreichend Licht. Doch zu viel des Guten kann sich negativ auswirken und so sollte bei der Bewässerung darauf geachtet werden, dass der Wasserdruck nicht zu hoch ist. Bei einer Bewässerung von Hand kann es passieren, dass die oberste Erdschicht weggeschwemmt wird.

Besser ist es, auf eine Sprühbewässerung zurückzugreifen oder auf einen Bewässerungsschlauch. Die Tropfbewässerung für Hochbeete gibt den Pflanzen nur das, was sie benötigen.

Für die Hecke

Ein Bewässerungsschlauch für Hecken und Gehölzstreifen ist einfach zu verlegen, und die Pflanzen werden so optimal mit Wasser versorgt. Besonders in den Wochen nach der Bepflanzung, an heißen Sommertagen und an vollsonnigen Standorten ist es notwendig, die Pflanzen mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Ein Tropfschlauch wird dazu am besten zweireihig an der Hecke verlegt und dann mit Steckbügeln befestigt. Ist die Hecke sehr lang, dann ist es möglich, den Bewässerungsschlauch auch nur einreihig zu verlegen, wobei die Bewässerungszeit in dem Fall verdoppelt werden sollte.

Der Hauptbestandteil hier ist die druckkompensierende Tropfleitung, die über integrierte Tropfer im Abstand von ca. 30 cm verfügt. Durch die Druckkompensierung wird dafür gesorgt, dass jeder einzelne Tropfer die gleiche Menge an Wasser abgibt und damit wird gewährleistet, dass alle Pflanzen mit derselben Menge an Wasser versorgt werden.

Ein solcher Bewässerungsschlauch kann sowohl ober- als auch unterirdisch verlegt werden.

Für den Rasen

Nicht nur die Beete, Hecken und Hochbeete müssen an heißen Sommertagen mit Wasser versorgt werden, sondern auch der Rasen. Das bedeutet, entweder mit der Gießkanne oder dem (flexiblen) Gartenschlauch für eine ausreichende Bewässerung sorgen.

Wer hier auf der Suche nach einer sinnvollen Alternative ist, der sollte sich einen Bewässerungsschlauch zulegen. Dieser ist nicht nur für den professionellen Einsatz geeignet, sondern auch für den privaten Bereich.

Für den Rasen eignet sich der Schlauchregner bzw. der Sprühschlauch. Hier gibt es einen großen Unterschied zu den anderen beiden Bewässerungsschläuchen. Viele Hersteller vermarkten diesen unter dem Oberbegriff „Rasensprenger“ bzw. „Rasensprinkler“ und zum anderen gibt er da Wasser in einer anderen Form ab.

Dieser Bewässerungsschlauch sprüht das Wasser aus den Öffnungen im Schlauch mehrere Zentimeter in die Luft, während der Tropfen- und Perlschlauch dieses direkt in den Boden abgibt.

Vor allem für den Rasen und niedrige Bepflanzungen eignet sich der Sprühschlauch. Für den Rasen gilt, dass eine Bewässerungseinheit mindestens 30 Minuten dauern sollte.

Für das Gewächshaus

Ein Gewächshaus, egal ob als Hobby oder professionell im unternehmerischen Bereich betrieben, stellt ganz besondere Ansprüche an die Bewässerung. Denn unterschiedliche Gemüsesorten und Kulturen sind nicht nur unterschiedlich zu düngen, und benötigen abweichende Lichtverhältnisse, sondern sie sind ebenfalls von der Intensität und der Positionierung der Bewässerung abhängig.

Während einige Pflanzen eine Unterfußbewässerung benötigen, die wurzelnah im Erdreich erfolgt, bevorzugen andere eine oberirdische Bewässerung in Blatt- oder Stielnähe. Hier hat der Gärtner die Auswahl aus den drei Grundarten des Bewässerungsschlauchs, wobei Perlschlauch bevorzugt wird.

Denn dieser Bewässerungsschlauch verbindet gleich mehrere Funktionen und ist daher für die Bewässerung im Gewächshaus prädestiniert.

Der Bewässerungsschlauch: Ober- und unterirdisch

Um einen Bewässerungsschlauch zu verlegen, werden Gräben in den Boden gezogen – mit Ausnahme des Sprühschlauchs, der direkt auf den Boden (oberirdisch oder erhöht) verlegt wird.

Diese Furchen sollten mindestens fünf Zentimeter und maximal 50 Zentimeter tief sein. Dabei ist es möglich die Gräben gradlinig, schlangen oder kreisförmig anzulegen. Im Anschluss wird der Bewässerungsschlauch (Perl- oder Tropfschlauch) in den Graben gelegt. Gegebenenfalls müssen Verbindungs- und Kupplungsstücke verwendet werden, um für einen Wasserfluss in den Durchgängen zu erreichen.

Bevor die Furchen mit Erde, Rindenmulch, Humus oder anderen Substratfüllstoffen gefüllt werden, ist es empfehlenswert zu kontrollieren, ob die Verbindungen fest sind oder ob an diesen Wasser austritt.

Unterirdisch

Der Wasserdruck der Leitung spielt bei der unterirdischen Verlegung keine große Rolle. Durch die Kapillarkräfte im Boden, durch die das Wasser an die Wurzeln gedrückt werden, ist selbst bei gefülltem Schlauch eine Überwässerung nicht möglich.

Denn der Boden bzw. die Pflanzen bestimmen selbst, wo Wasser notwendig ist. Mit den Mikroporen sorgt diese intelligente Bewässerung dafür, dass die feinen Wurzeln nicht in die Poren des Schlauchs wachsen.

Durch die unterirdische Verlegung kommt es zu einem sparsamen Wasserverbrauch, von zwei bis drei Litern in der Stunde. Zudem ist die Verbrauchsmenge hier gleich der Nutzmenge, da das Wasser zu 100% in den Boden geht und nicht verdunstet.

Besonders vorteilhaft ist es, dass die Leitung sich selbstständig entleert, nachdem die Wasserzufuhr abgestellt wird. Somit ist ein Einfrieren des Schlauchs nur bei oberirdischer Verlegung möglich.

Oberirdisch

Wer sich für die oberflächliche Anwendung seines Bewässerungsschlauchs entscheidet, dem muss klar sein, dass es durch die Verdunstung zu einer Minimierung der nutzbaren Wassermenge kommt.

Wie bei der unterirdischen Nutzung erfolgt die Verbindung des Schlauchs mittels Verbindungsstücken und Muffen. Dabei sollte die Leitung nicht hängen, sondern flach auf der Erde liegen. Zudem darf der Schlauch die Pflanzen nicht berühren, da es ansonsten zu Faulstellen und Kümmerwuchs kommen kann.

Des Weiteren ist hier Wasserdruck notwendig, da die oberirdisch verlegte Leitung das Wasser abhängig vom vorhandenen Druck abgibt. Jedoch sollten niemals mehr als vier Bar Wasserdruck auf dem Schlauch liegen, um die Haltbarkeit des Bewässerungsschlauchs zu gewährleisten.

Pro laufenden Meter erhöht sich der Wasserverbrauch pro Stunde auf drei bis sechs Liter. Dazu kommt, dass bei der oberirdischen Anwendung eine Steigung nicht größer als drei Prozent sein sollte und die Länge nicht 50 Meter überschreitet.

Hinweis: Bei Zwischenschaltung einer Steuerung mit Druckregulierung ist es möglich, mit Hilfe von PVC Zuleitungen oberirdische und unterirdische Verlegung zu kombinieren.

Der Bewässerungsschlauch: mit Löchern oder porös

Mit einem Bewässerungsschlauch wird eine ausreichende Wasserversorgung gesorgt und das vor allem im Hochsommer. Für den Landwirt, den Landschaftsgestalter, dem gewerblichen Gärtner und dem Hobbygärtner ist dieser praktisch unentbehrlich geworden.

Was die Anwendungsmöglichkeiten von einem Bewässerungsschlauch angeht, so sind diese heute vielfältig und komplex. Im Handel gibt es unterschiedliche Bewässerungsschläuche in diversen Längen, wobei mittlerweile auch Meterware angeboten wird.

Der Bewässerungsschlauch mit Löchern

Dabei handelt es sich um die High-Tech Variante. Die Lochung ist regelmäßig und zudem weist diese Schlauchart eine stabile Struktur auf. Hier gibt nicht der komplette Schlauch Wasser ab, sondern das Wasser „tropft“ lediglich aus den gelochten Stellen. So wird sichergestellt, dass nur die Stellen bewässert werden, an denen es notwendig ist.

Bewässerungsschlauch mit Löchern

Rasen wird mit einem Bewässerungsschlauch mit Löchern bewässert. | Foto: PEPPERSMINT / Depositphotos.com

Es ist sogar möglich, den Bewässerungsschlauch nach eigenen Bedürfnissen zu konfigurieren, in dem ggf. einzelne Löcher geschlossen werden. Zu bedenken gilt es dann, dass der Druck im Schlauch wächst, je mehr Löcher geschlossen werden. Die Folge kann zudem sein, dass andere Löcher größer werden, wodurch es zu einer Pfützenbildung kommen kann.

Der poröse Bewässerungsschlauch

Hierbei handelt es sich um die Low-Tech Variante. Im Gegensatz zum Bewässerungsschlauch mit Löchern, verfügt der poröse Bewässerungsschlauch über keine Lochung und keine stabile durchgängige Struktur auf. Sondern ganz im Gegenteil. Seine Oberfläche ist porös und gibt somit über seine gesamte Fläche Tropfen ab, womit eine gleichmäßige Bewässerung erfolgt.

Dieser Bewässerungsschlauch eignet sich für die unterirdische- als auch für die oberflächliche Bewässerung. Diesen Schlauch bietet der Handel sowohl als Meterware mit passenden Blindstopfen Al als auch in verschiedenen Standartlängen.

Der poröse Bewässerungsschlauch ermöglicht es, eine gezielte und sparsame Bewässerung vorzunehmen, da über die gesamte Schlauchlänge gleichmäßig Wasser abgegeben wird.

Sprüh-, Perl- und Tropfschlauch – was ist der Unterschied?

Ein Bewässerungsschlauch wird ganz einfach am Wasserhahn angeschlossen, damit er vom ersten bis zum letzten Loch gleichmäßig Wasser abgibt. Ein solcher Schlauch kann je nach Art unter oder über der Erde ausgelegt werden. Da er das Wasser automatisch verteilt, wird die Gartenarbeit um vieles einfacher und die Beete und Rasen gedeihen besser und üppiger.

Doch es muss zwischen drei Arten von Bewässerungsschlauch unterschieden werden:

Der Sprühschlauch

Vermutlich stellt der Sprühschlauch oder Schlauchregner eine standardmäßige Lösung für die Bewässerung des Gartens dar. Denn er kann ohne große Vorbereitung und mit einer Sprühdüse am Ende direkt zur Bewässerung eingesetzt werden. Zudem kann er als Anschlussschlauch für einen Rasensprinkler dienen.

Vor allem ist der Sprühschlauch zur Bewässerung von Rasenflächen und Rabatten geeignet sowie von schmalen Gartenzonen. Die zu bewässernde Fläche lässt sich ganz einfach mit dem Bewässerungsschlauch besprühen und somit bewässern, wobei eine punktgenaue Ausrichtung und Bündelung des Wasserstrahls möglich ist.

Hier entfällt das Schleppen von Gießkannen zu Beeten und Rabatten. Zu jeder Zeit ist der freie Wasserfluss und Durchfluss im Schlauch gewährleistet. Der Sprühschlauch ist mit Löchern versehen und liegt stabil auf dem Boden bzw. dem Rasen. Während des Bewässerns muss ein Knicken oder ein verdrehen des Schlauches nicht befürchtet werden.

Die Charakteristika des Sprühschlauchs auf einen Blick! Der Sprühschlauch ermöglicht…

  • …eine feine Beregnung von Pflanzen und Gartenarealen von oben
  • …eine bequeme und ideale Bewässerung von Gartenzonen und ganzen Gärten
  • …ein flexibles und Einfaches verlegen

Zudem überzeugt der Schlauchregner dadurch, dass…

  • …er stabil ohne Knicken und Verdrehen auf jedem Untergrund liegt
  • …er einen freien Wasserfluss und Durchfluss garantiert
  • …er über Schlauchanschlüsse an beiden Enden verfügt

Der Perlschlauch

Der Perlschlauch verfügt über eine etwas andere Funktionsweise, denn das Wasser „perlt“ aus ihm heraus, um die Pflanzen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das Wasser bzw. die Feuchtigkeit wird hier durch das Material „geschwitzt“, wobei die Wasserperlen so leicht sind, dass sie nicht herunterfallen, sondern sich an der Außenseite des Schlauches sammeln und diese dann an die Umgebung abgeben.

Dieser Bewässerungsschlauch ist bei den Gärtnern aus einem Grund besonders beliebt: Hier wird kaum Wasser verschwendet. Die Vorteile des Perlschlauches sind:

  • Durch die gleichmäßige Wasserverteilung trocknet das Erdreich nicht aus
  • Das Wasser gelangt auch in die tieferen Schichten
  • Die Bodenqualität verbessert sich dauerhaft
  • Es gelangt mehr Wasser direkt an die Pflanzen
  • Es muss nur selten gewässert werden, wodurch zusätzliche Kosten gespart werden

Eben das sind die Gründe, warum der Perlschlauch so beliebt ist. Des Weiteren ist dieser Schlauch einfach zu verlegen im Vergleich zum Tropfschlauch.

Der Tropfschlauch

Hier wird auf ein System gesetzt, bei dem das Wasser tröpfchenweise an die Pflanzen oder den Rasen abgegeben wird. Der Schlauch gibt das Wasser durch die gelochten Stellen ab. Diese Bohrungen weisen untereinander einen Abstand von 3 Zentimeter auf.

Dem Gärtner bleibt es selbst überlassen, ob er den Schlauch lose am Boden platziert, diesen mit Erd- oder Steckgabeln befestigt oder diesen unterirdisch verlegt. Für letztere Alternative werden allerdings entsprechende Düsen benötigt, die auf die Aussparungen aufgesetzt werden.

Der Tropfschlauch wird einfach an den Wasserhahn angeschlossen und sobald dieser aufgedreht wird, beginnt die sanfte Bewässerung. Das Wasser gelangt durch die Öffnungen direkt an die Pflanzen bzw. die Wurzeln. Hier handelt es sich nicht um eine Bewässerung von oben wie beim Sprühschlauch, sondern um eine von unten.

Hier werden direkt die Wurzeln versorgt, während die Blätter und Blüten verschont bleiben. Denn ein Wasserstrahl kann junge Pflanzen verletzten oder überwässern. Bei der Bewässerung mit einem Tropfschlauch, tropft das Wasser langsam und gleichmäßig heraus und landet dort, wo es benötigt wird: im Erdreich direkt an den Wurzeln.

Den Bewässerungsschlauch an die Regentonne anschließen

Wer einen großen Garten hat, der will diesen so kostengünstig wie möglich Wässern und zudem nicht ständig mit der Gießkanne hin- und herlaufen. Glücklicherweise ist es möglich, einen Bewässerungsschlauch an die Regentonne anzuschließen.

So wird nicht nur teures Wassergeld gespart, sondern die Ressourcen sinnvoll genutzt. Das einzige was benötigt wird, ist eine Regentonne sowie ein Bewässerungsschlauch (Perl- oder Tropfschlauch).

Viele Gartenbesitzer arbeiten mit einer kleinen Tauchpumpe, da das Wasser ohne Druck nicht an die zu bewässernden Stellen gelangt. Doch ist kein Stromanschluss vorhanden, dann ist der Einsatz einer solchen Pumpe nicht möglich und die solarbetriebenen Exemplare sind nicht besonders zuverlässig, denn sie pumpen nur dann, wenn die Sonne scheint.

Wer seinen Bewässerungsschlauch an die Regentonne anschließen möchte, der kann sich die Schwerkraft zunutze machen. Diese befördert das Regenwasser praktisch von allein in die Beete und auf den Rasen. Für eine solche Bewässerungsanlage sollte die Regentonne ein Fassungsvermögen von mindestens 1000 bis 1500 Liter haben.

So funktioniert es:

  1. Die Regentonne auf ein höheres Niveau bringen als die zu bewässernden Stellen. Damit ein ausreichender Druck entsteht, ist es ratsam, dass die Tonne auf einem Podest von 50 bis 100 Zentimeter Höhe steht.
  2. Den Schlauch anschließen und das Ende mit einem Stopfen verschließen und den Schlauch so positionieren, dass die Löcher das Wasser direkt an die Pflanzenwurzeln abgeben.
  3. Sollte die Regentonne über keinen Schlauchanschluss verfügen, dann ist es möglich, den Bewässerungsschlauch über den oberen Rand ins Wasser zu hängen. In diesem Fall muss nur darauf geachtet werden, dass die Schlauchöffnung sich direkt am Boden befindet und nicht irgendwo in der Mitte oder am Rand der Tonne dümpelt. Denn sinkt der Wasserstand, dann befindet sich die Öffnung außerhalb des Wassers und es wird kein Wasser mehr zum Beet transportiert.

Tipp: Am besten das Schlauchende so befestigen, dass dieses nicht verrutschen oder gar herausrutschen kann.

Die verschiedenen Längen des Bewässerungsschlauchs

Je nach Verwendungszweck sind die technischen Anforderungen an einen Schlauch äußerst unterschiedlich. Am häufigsten werden Schläuche dafür genutzt, um Flüssigkeiten zu transportieren, wie eben die Bewässerungsschläuche. Je nach Einsatz ist ein bestimmter Durchmesser notwendig oder eine gewisse Länge.

100 Meter Bewässerungsschlauch

Es gibt einige Anbieter wie Gardena und CS, die Bewässerungsschläuche in Meterware von bis zu 100 Metern anbieten. Wobei es nicht die Länge ist, durch die sich die Schläuche unterscheiden, sondern aufgrund der Farbe und des Materials.

Viele Schläuche bestehen aus Weich-PVC, Polyester und anderen Kunstfasern. In der Regel sind die Bewässerungsschläuche in den Farben, schwarz, braun, grün und orange erhältlich.

Weitere gängige Längen

Neben der Meterware die bis zu 100 Meter Schlauch ermöglicht, finden sich im Handel auch weitere gängige Längen, die bei drei Meter beginnen.

  • 7,5 m
  • 10 m
  • 20 m
  • 25 m
  • 30 m
  • 50 m
  • 75 m

Bei der Auswahl des Schlauchs muss nicht nur die Länge, sondern auch das Druckverhältnis beachtet werden.

Bewässerungsschläuche von Gardena und CS

Egal ob im Gewächshaus oder im Freien: Es ist nur dann lohnenswert, Pflanzen anzubauen und Rasen zu pflanzen, wenn diese richtig bewässert werden. Das heißt, zum Schlauch greifen und die Beete, Rabatten und Rasenflächen bewässern.

Damit das problemlos möglich ist, werden Bewässerungsschläuche von führenden Herstellern angeboten, die für Ihr vielfältiges und qualitativ hochwertiges Gartenzubehör weltweit bekannt sind.

Der Bewässerungsschlauch von Gardena

Geht es um Bewässerungsschläuche, darf ein Hersteller nicht fehlen: Gardena. Im Laufe der Jahre hat sich der Hersteller zum Standardanbieter entwickelt, wenn es um die Gartenbewässerung geht. Das liegt nicht zuletzt an den Anschlüssen, die sich weit verbreitet haben. So ist es kein Wunder, das das Ulmer Unternehmen auch Bewässerungsschläuche anbietet, wie den „Perl-Regner“ und einige andere.

Qualitativ können die Bewässerungsschläuche von Gardena überzeugen: Eine gleichmäßige Wasserverteilung und auch die Verarbeitung gibt keinen Anlass zur Kritik. Um es auf den Punkt zu bringen: Die schlauen Köpfe bei Gardena wissen einfach was sie tun. Auch die Bedienung ist sehr einfach, denn die mitgelieferten Anschlüsse sind problemlos zu installieren und können zudem ebenso einfach wieder verschlossen werden.

Der Perl-Regner bspw. ist für den oberirdischen Betrieb konzipiert. Wer seine Hecke bewässern möchte, für den ist dieser Bewässerungsschlauch eine gute Wahl. Zu beachten ist, dass der Hersteller stets eine maximale Länge vorgibt. So ist der Perl-Regner zum Beispiel für eine Anlage von 15 bis 30 Meter empfehlenswert.

Der Bewässerungsschlauch von CS

Wer eine Komplettlösung sucht, der sollte sich einmal das Startup Set Z1 von CS ansehen, dass für größere Anlagen ebenfalls geeignet ist. Mit diesem Set ist es egal, was bewässert werden soll, denn dieser Bewässerungsschlauch erfüllt alle Ansprüche. Die Schlauchlänge beträgt 50 Meter und damit ist es möglich große und kleinere Flächen zu bewässern.

Auch der CS Perlschlauch ist die Antwort auf die Frage, wie es möglich ist, Wassersparend seinen Garten zu bewässern. Dieser Perlschlauch „Made in Germany“ wird unter strengen Qualitätsvorschriften hergestellt und besteht aus wertvollen Sekundär-Rohstoffen. Bei diesem Schlauch handelt es sich um ein Basisprodukt, mit einer Länge von bis zu 50 Metern.

Sollte kein Wasseranschluss bestehen, dann kann direkt aus der Regentonne mit dem CS Perlschlauch eine drucklose Bewässerung stattfinden. Dieser Bewässerungsschlauch wurde genau für diese Art der Bewässerung entwickelt und arbeitet mit der Kapillarität des Bodens. Hier sollte auf die Bezeichnung „CS Perlschlauch DRUCKLOS“ geachtet werden.

Weitere namhafte Hersteller bzw. Marken

Bewässerungsschläuche gibt es in den unterschiedlichen Preisklassen und sind neben dem Fachhandel, auch in den Baumärkten, im Discounter oder online erhältlich. Hier eine kleine Auflistung der bekanntesten Hersteller bzw. Marken:

  • Gardena
  • Kärcher
  • CS Bewässerungssysteme GmbH
  • TACKLIFE
  • Yaheetech
  • Royal Gardineer
  • Deuba
  • Cellfast
  • HaGa-Welt.de
  • Garden Feelings
  • SIPLAST
  • Draper
  • GYDPathonor
Auch in der Landwirtschaft ist der Bewässerungsschlauch wichtig

Auch in der Landwirtschaft ist der Bewässerungsschlauch wichtig. | Foto: Shebeko / Depositphotos.com

Einen Bewässerungsschlauch kaufen – worauf achten?

Es kann stressig und gar nicht so einfach sein, sich für das richtige Modell zu entscheiden, wenn es um den Kauf eines Bewässerungsschlauchs geht. Denn schließlich soll dieser zum einen den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen und zugleich qualitativ hochwertig sein. Also was zeichnet einen guten Bewässerungsschlauch aus?

Ein jeder Bewässerungsschlauch weist eine eigene Länge auf. Mit 15 Metern ist es möglich, rund 15 Meter Beet oder Rasen zu bewässern. Wer weniger benötigt, der kann den Schlauch selbst kürzen und ihn auf die eigenen Anforderungen anpassen. Für größere Anlagen ist die maximale Länge ausschlaggebend. Denn jedes System ist nur begrenzt erweiterbar. Daher sollte vor dem Kauf genau überlegt werden, wie viele Meter bewässert werden sollen.

Einen Bewässerungsschlauch bei Aldi kaufen

Sicherlich ist es möglich, einen Bewässerungsschlauch bei Aldi zu kaufen. Hier kann durchaus ein Schnäppchen gemacht werden. Doch zu beachten ist, dass es sich nicht um einen Fachhändler, sondern um einen Discounter handelt. In diesem Fall gilt es auf die Garantie zu achten und ausschließlich Markenware zu kaufen und kein No-Name Produkt, bspw. aus China. Denn am Ende wurde hier kein Geld gespart.

Einen Bewässerungsschlauch bei Obi kaufen

Als Baumarkt bietet Obi erstklassige Bewässerungssysteme an. Hier weiß man, dass jede Pflanzenart seine eigenen Bedürfnisse bezüglich der Wasserversorgung hat. Während einige eine regelmäßige Dusche bevorzugen, möchten andere eine tropfende Bewässerung genießen. Bei Obi können Hobbygärtner und Gartenbesitzer bequem online ihr passendes Bewässerungssystem von führenden Marken bestellen und sich direkt an die Haustür liefern lassen.

Dabei raten die Experten von Obi, stets auf bewährte Qualität zu setzen, wie Gardena oder CS, die bei Obi ständig im Angebot zu finden sind.

Wo kann man sonst noch einen Bewässerungsschlauch kaufen?

Neben Aldi und anderen Discountern sowie Obi & Co. werden Bewässerungsschläuche in Onlineshops wie Amazon und eBay beispielsweise angeboten. Zudem gibt es eine Vielzahl von anderen Shops die im Internet Bewässerungsschläuche anbieten, so ist es möglich, auch direkt vom Hersteller wie bspw. Gardena zu kaufen.

Bevor man sich für einen Bewässerungsschlauch entscheidet, sollte ein Vergleich angestellt werden, um so das beste Produkt für sich und seine eigenen Anforderungen zu finden.

Wasserdruck & Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch und -Druck: Wie so oft im Leben heißt es auch beim Bewässerungsschlauch „Weniger ist mehr!“. Der Schlauch der „nur“ perlen muss, benötigt einen möglichst niedrigen Druck. Soll wenig Wasser verbraucht werden, dann sollte ein Schlauch gewählt werden, der einen möglichst niedrigen Wasserdruck zulässt. Zumeist wird der Wasserverbrauch in Litern pro Meter und Stunde angegeben.

Das bedeutet: Gibt der Hersteller einen Wasserverbrauch von 5 Litern an, und der Schlauch ist 15 Meter lang, dann werden pro Stunde 75 Liter verbraucht.

Winterfestigkeit

Wird der Bewässerungsschlauch unterirdisch verlegt, dann sollte das am besten vor der Aussaat geschehen. Das bedeutet, den Schlauch Berits im Winter / im Frühjahr verlegen und dann ist der Schlauch ggf. Bodenfrost ausgesetzt. Daher sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, für was der Schlauch geeignet ist: Einige der Bewässerungsschläuche sind ausschließlich für die oberirdische Verlegung gedacht und somit in der Regel nicht winterfest. Für den unterirdischen Einsatz – das gilt auch für das Gewächshaus – sollt ein Schlauch ausgewählt werden, der für diesen Verwendungszweck produziert und entsprechend frostgeschützt ist.

Zubehör für den Bewässerungsschlauch

Es gibt eine Menge an Zubehör, mit dem das Bewässerungssystem verbessert werden kann. Neben den Anschluss-Sets von Gardena, gibt es Gartenschlauch-Anker um den Schlauch bei der oberflächigen Verlegung zu befestigen. Des Weiteren gibt es noch Verbindungssets, Schlauchverbinder und Rohrhalter.

Wer nicht alles einzeln kaufen möchte, der setzt auf ganze Bewässerungsschlauch-Systeme, in denen das notwendige Zubehör bereits enthalten ist.

Der Bewässerungsschlauch im Test

Es ist nicht falsch zu behaupten, dass nicht jeder Bewässerungsschlauch Test seriös ist. Daher ist es empfehlenswert, mehrere Tests zu lesen und das eben von verschiedenen Testseiten und Prüforganisationen. Beispielsweise ist die Stiftung Warentest ein unparteiisches Prüfunternehmen, auf dessen Testergebnisse stets verlass ist. Auch Ökotest und Chip.de sind hilfreich, wenn es um die Kaufentscheidung von einem Bewässerungstest geht.

Die Testergebnisse entstehen in dem die Tester die Produkte auf verschiedene Faktoren testen. Vor allem spielen bei einem Bewässerungsschlauch Test die Qualität, die Leistung und der Preis eine wichtige Rolle. Aber auch einzelne Produktdetails sind von Bedeutung.

Der Preis und eine hochwertige Verarbeitung sollten beim Kauf von einem Bewässerungsschlauch stets an erster Stelle stehen. Wer eine schnelle Lieferung bei seiner online Bestellung wünscht, der ist mit Amazon prime bestens bedient. Seit Jahren ist Amazon der absolute Spitzenreiter, wenn es um Bewässerungsschläuche im Internet geht.

Was ist bei einem Bewässerungsschlauch Test zu beachten?

Beim Test ist vor allem die Lebensdauer ein wichtiger Aspekt, der auch bei der Kaufentscheidung mit einfließen muss. Denn die Qualität der Produkte kann sich beachtlich unterscheiden. Dazu kommt das die verschiedenen Bewässerungsschlauch-Modelle verschiedene Optionen und Einsatzbereiche aufweisen. In einem Bewässerungsschlauch Test oder Vergleich erhalten Interessenten einen Überblick über alle Möglichkeiten.

Ein Vergleich zeigt detailliert, wie sich die einzelnen Modelle der Hersteller unterscheiden und was diese bieten. Hier sollte die Qualität vor dem Preis stehen. Weitere Kriterien, die zu beachten sind: Preis-Leistungs-Verhältnis, Design, Herstellungsweise und der Hersteller.

Ein positiver Bericht über einen Bewässerungsschlauch ist hilfreich bei der Kaufentscheidung und wenn es mehrere positive Berichte auf verschiedenen Test- und Vergleichsseiten gibt, dann ist das eine gute Basis für die Kaufentscheidung.

Das Kürzen und verlegen eines Bewässerungsschlauches

Die Funktion der einzelnen Bewässerungsschläuche unterscheidet sich ein wenig, aber dennoch erweist sich das Verlegen einfacher im Vergleich zu einer fest verbauten Bewässerungsanlage. Es finden sich hier deutliche Unterschiede in der Art der Installation der Schläuche. Zudem gibt es auch deutliche Unterschiede bei den Maßnahmen in Bezug auf die Qualität des Schlauches, um diesen an den Wasserhahn anzuschließen.

Das Beste ist es, wenn die Installation des Schlauches im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht und somit problemlos von der Hand geht – kurz gesagt die Installation ohne Hilfe vonstattengeht.

Anleitung für die Verlegung eines Bewässerungsschlauches

  • Den Bewässerungsschlauch hauptsächlich in langen Bahnen verlegen
  • Dadurch werden viele Gewächse auf einmal erreicht
  • Alternativ kann der Schlauch in U-Form um die Pflanzen verlegt werden
  • Der Abstand zwischen den bahnen sollten mindestens 30 Zentimeter betragen
  • Es reicht, den Bewässerungsschlauch einfach auf die Erde zu legen
  • Wird der Schlauch erhöht verlegt, dann sollte der Schlauch gespannt werden und auf den
  • Erhöhungen so fixiert werden, dass er nicht schlaff herunter hängt.

Einen Bewässerungsschlauch kürzen

Geht es darum, einen Bewässerungsschlauch zu kürzen, so ist das ebenfalls problemlos möglich. Dafür einfach eine Schere oder ein Messer nehmen und den Schlauch auf die gewünschte Länge kürzen. Das abgeschnittene Ende wird entweder mit dem Verbindungsstück für den Wasserhahn versehen, oder aber das Endstück wird umgeknickt und mit einer Schelle fest verschlossen.

FAQ – 4 wichtige Fragen rund um den Bewässerungsschlauch

Wie funktioniert ein Bewässerungsschlauch?

Wer bisher nur die herkömmlichen Wasserschläuche kennt, der wird vielleicht zuerst denken, dass der Schlauch defekt ist, denn es scheint, dass der Schlauch von Anfang bis Ende lecke Stellen aufweist, sodass überall Wasser austritt. Doch das ist nicht der Fall, sondern das ist kein Defekt, sondern die Funktion des Bewässerungsschlauches. Oder besser gesagt das ist die Technologie hinter diesen Schläuchen.

Die Bewässerungsschläuche sind bewusst porös gestaltet oder mit unzähligen kleinen Löchern versehen. Damit wird dafür gesorgt, dass das Wasser sehr fein verteilt wird, wo der Schlauch liegt. So entsteht ein Bewässerungseffekt wie bei einem Regen: Langsam und kontinuierlich wird das Wasser fein verteilt und die Pflanzen können alles aufnehmen, was sie an Feuchtigkeit erhalten.

Dadurch wird die Wasserversorgung effizienter und bekömmlicher für die Pflanzen.

Gibt es eine maximale Länge?

Ja, jeder Bewässerungsschlauch ist mit einer maximalen länge versehen. Wird diese überschritten, dann ist der Bewässerungseffekt nicht mehr gegeben.

Wie kann man einen Bewässerungsschlauch entkalken?

Sind die Tropfleitungen verkalkt, dann zeigt sich das durch weiße Ränder. In dem Fall wird die Anlage kurz bewässert und dann Zitronensäure zugeführt. Dann kurz warten, bis das die Zitronensäure wirkt und im Anschluss ausreichend bewässern, damit alles ausgespült wird. Bei Zitronensäure handelt es sich um ein unbedenkliches Mittel, dass auch in Biobetrieben zum Reinigen von Leitungen genutzt wird oder in Haushalten um Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co. zu entkalken.

Wie tief sollte ein Bewässerungsschlauch in der Erde verlegt werden?

Ein Bewässerungsschlauch, der für die unterirdische Verlegung geeignet ist, sollte mindestens fünf Zentimeter aber nicht tiefer wie 50 Zentimeter ins Erdreich eingelassen werden.

Letzte Aktualisierung am 5.08.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Kommentare

Johannes 16. Dezember 2018 um 22:22

Mein Hochbeet ist 80 cm breit und 7 m lang in welchem Abstand soll der Perlschlauch verlegt werden?

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