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Wie Sie als Heimwerker Strom sparen

Der moderne Heimwerker nutzt eine Vielzahl an Werkzeugen und Geräten zur Verwirklichung seiner Ziele. Außerdem arbeitet er zumindest am Abend und in der dunklen Jahreszeit häufig bei künstlichem Licht.

Eine Heizung ist in fast jedem Hobbyraum ebenfalls obligatorisch. Kurzum, als Heimwerker verbraucht man Strom. Dennoch lohnt es sich, selbst zum Werkzeug zu greifen, denn dadurch werden hohe Handwerkerkosten vermieden.

Wer dazu in der Lage ist, Reparaturen selbst auszuführen, spart oft beträchtlich. Dennoch geht es noch effizienter und auch billiger, wenn man bewusst den Stromverbrauch reduziert, die Einsparpotenziale kennt und auch nutzt.

als Heimwerker Strom sparen

Als Heimwerker Strom sparen? Das geht! Hier lernen Sie wie. | Foto: SergeyNivens / Depositphotos.com

Augen auf beim Gerätekauf!

Maschinen und Geräte mit Elektroantrieb sind heutzutage auch im Heimwerkermilieu nicht mehr wegzudenken. Die nützlichen Helfer sparen eine Menge Zeit und machen die Arbeit effektiver. Allerdings funktionieren die meisten dieser genialen Geräte mit Strom.

Stehen größere Vorhaben an, beispielsweise die komplette Renovierung der Wohnung, dann kommen verhältnismäßig häufig verschiedene Werkzeuge wie Bohr- und Schleifmaschinen zum Einsatz. Insbesondere die leistungsstarken Bohrmaschinen (wie die Ständerbohrmaschine, Säulenbohrmaschine oder Tischbohrmaschine) sind wahre Stromfresser.

Wer clever ist, passt die Leistung an die jeweiligen Bedürfnisse an und spart somit Energie. In den meisten Fällen ist es nämlich möglich, die Leistung der Maschinen entweder gestaffelt oder stufenlos selbst zu regulieren und somit nur mit der unbedingt nötigen Power ans Werk zu gehen.

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist das Gerät selbst. Nicht jedes Modell verbraucht für die gleiche Leistung genauso viel Strom. Während die Hersteller vor einigen Jahrzehnten kaum auf den Energieverbrauch ihrer Produkte achteten, spielt der Kilowattverbrauch in der heutigen Zeit eine große Rolle bei der Entwicklung neuer elektrischer Werkzeuge.

Es ist zwar allgemein nachhaltiger und umweltschonender, alte, noch gut funktionierende Geräte weiterzuverwenden, nicht aber im Hinblick auf den aktuellen Stromverbrauch.

Manche der älteren Modelle sind echte Stromfresser, so dass ein sorgfältiges Abwägen hinsichtlich einer Neuanschaffung sinnvoll ist.

Generell sollte man ein Gerät so lange nutzen, wie es einwandfrei funktioniert und dann bei der Neuanschaffung nicht nur den Preis, sondern auch den Stromverbrauch beachten.

Allgemein lohnt sich hier der Vergleich deutlich mehr als bei herkömmlichen Küchengeräten mit einfacher Funktion. Vor allem Sägen und Bohrer werden zumeist für sehr kraftvolle Aufgaben verwendet. Eine höhere Leistung schlägt sich letztendlich im Stromverbrauch nieder.

Möchte man ein möglichst energiesparsames Modell erwerben, dann sollte man die Energie- und Verbrauchswerte der einzelnen Geräte genau miteinander vergleichen. Selbstverständlich sind nach wie vor die notwendigen Leistungswerte und die technischen Eigenschaften ebenfalls ausschlaggebend.

Hilfreich ist zudem die Recherche auf den Testportalen im Internet. Die energetischen Eigenschaften fließen direkt in die Testergebnisse mit ein und geben Aufschluss über den Stromverbrauch des jeweiligen Geräts.

Kreissaege ein wahrer Stromfresser

Gerade sehr leistungsfähige Maschinen wie Kreissägen, Schlagbohrer oder Schlaghammer brauchen in der Regel große Strommengen. Hier lohnt sich der Vergleich zwischen den verschiedenen angebotenen Geräten umso mehr! | Foto: xload / Depositphotos.com

Energieeffizientes Arbeiten im Hobbyraum

Neben der Anschaffung stromsparender Geräte gibt es weitere Tipps zum Energiesparen beim Heimwerken. Dazu gehört natürlich das Vermeiden unnötiger Licht- und Wärmequellen:

Um den Stromverbrauch in der Baumarktwerkstatt niedrig zu halten, muss zunächst der Raum selbst berücksichtigt werden. Die Art und Weise, wie dieser gebaut ist, beeinflusst stark den Energieverbrauch.

Wenn der Raum gut isoliert ist, wird der Energieverbrauch im Sommer reduziert. In der warmen Jahreszeit müssen Sie nicht häufig einen Ventilator oder gar eine Klimaanlage verwenden. Im Winter müssen Sie nicht so viel Gas verbrauchen, um eine angenehme Temperatur zu erhalten.

Und à propos Gas…

Einer der wichtigsten Faktoren im Bereich des Stromverbrauchs ist das Heizen. Wenn wir den Hobbyraum nicht mit Gas oder Öl heizen, sondern mit Strom, wird unser Stromverbrauch in die Höhe schießen.

Die Heizmethode ist also auch entscheidend für den Verbrauch elektrischer Energie!

Ein weiterer Faktor, der mit der Bauweise des Hobbyraums zusammenhängt, ist das von natürlichem Licht, das in den Raum gelangen kann. Wenn Sie eine ausreichend große und gut platzierte Fensterfläche haben, müssen Sie die Glühlampen nicht so lang eingeschaltet lassen, wenn Sie arbeiten.

Halogenstrahler verbrauchen zum Beispiel viel mehr Strom als LED-Leuchten. Um Heizkosten in der kalten Jahreszeit zu sparen, ist es sinnvoll, den Hobbyraum ausreichend zu dämmen. Allgemein sollten Sie bei einem Neukauf der Geräte auf die Energieeffizienzklasse achten.

Die Energieklasse spielt auch dann eine Rolle, wenn Sie einen neuen Kühlschrank oder Herd kaufen und diesen als Heimwerker selbst anschließen, Bei einigen Tätigkeiten ist es möglich, Maschinen zu nutzen, die mit Druckluft funktionieren und somit weniger Strom benötigen.

Die Arbeitsmaschinen sollten immer bei Nichtgebrauch vollständig abgeschaltet werden. Hier hilft gegebenenfalls eine spezielle Abschaltautomatik. Auch abschaltbare Steckerleisten erfüllen diesen Zweck.

Die Bauweise des Hobbyraums ist beim Stromverbrauch von großer Bedeutung

Die Bauweise des Hobbyraums ist beim Stromverbrauch von großer Bedeutung! | Foto: Syda_Productions / Depositphotos.com

Mit den passenden Stromtarifen die Energiekosten senken

Zu den effektivsten Geldsparmaßnahmen beim Stromverbrauch gehört jedoch die Suche nach einem passenden Tarif.

Die Kilowattstunde Strom kostet nicht bei jedem Anbieter das Gleiche, denn die Konditionen unterscheiden sich oft stark voneinander, so dass sich durchaus ein Versorgerwechsel sehr lohnen kann.

Die Ersparnis rechnet sich umso mehr, je öfter Sie zu einem elektrischen Werkzeug greifen.

Im bestehenden Stromvertrag steht drin, wann ein Anbieterwechsel möglich ist. Manchmal gelingt das bereits nach wenigen Wochen. Häufig übernimmt der neue Anbieter sogar die als lästig empfundenen Ummeldeformalitäten.

Um sich im Dschungel der Energieanbieter zurecht zu finden, lohnt sich der Stromvergleich auf verivox. Sie erhalten einen raschen Überblick über die verfügbaren Tarife und erkennen schnell das ein oder andere Einsparpotenzial.

Auf das komplette Jahr gerechnet sind die Unterschiede hinsichtlich der Kilowatt-Kosten mitunter sehr hoch. Wer seinen aktuellen Tarif zur Hand hat, sieht sofort, ob er bislang zu viel gezahlt hat.

Ist das der Fall, dann sollten Sie nicht zögern und zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Anbieterwechsel durchführen. Um das für Sie günstigste Angebot zu ermitteln, reicht es aus, den aktuellen jährlichen Stromverbrauch in kWh in den Stromrechner einzugeben und auch Ihre Postleitzahl einzutippen.

Nach kurzer Zeit schon präsentiert Ihnen verivox Ihre persönlichen Angebote. Sie entscheiden sich anschließend in aller Ruhe für den Tarif, der Ihnen am ehesten zusagt.


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