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Handvertikutierer

Der Handvertikutierer ist ein Gartengrät zum Vertikutieren des Rasens. Unter dem Vertikutieren versteht man im modernen Garten- und Landschaftsbau das Anritzen der Grasnarbe einer Wiese.

Der Begriff leitet sich ursprünglich aus dem englischen Sprachgebrauch her und bedeutet in etwa soviel wie eine Grasfläche vertikal aufzuschneiden. Der Sinn der Prozedur besteht dabei darin, mit Hilfe des Verfahrens Mulch in Gestalt von altem Schnittgut, aber auch Moos, von der Rasenfläche zu entfernen und gleichzeitig auch durch die vertikal geführten Schnitte die Belüftung des Bodens unter dem Rasen deutlich zu befördern.

Entwickelt wurde das Verfahren im Jahre 1955 durch den US-Amerikaner Thomas Mascaro, der sich jedoch auf Techniken berief, die als Aerifizieren des Bodens bekannt waren und schon seit etwa 1946 angewendet wurden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, eine Grasnarbe jeweils im Frühjahr und hier stets am besten von April bis Mai, der Prozedur zu unterziehen. Grundsätzlich kann jeder Rasen jedoch bis tief hinein in den Herbst vertikutiert werden. Vor dem eigentlichen Vertikutieren sollte die Rasenfläche jedoch zunächst erst einmal gründlich gemäht werden.

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Der Vertikutierer als Gartengerät

Obwohl das Vertikutieren einer Rasenfläche generell auch mit einer engzahnigen Harke möglich wäre, hat sich für den Vorgang ein eigenes Gartengerät heraus gebildet. Dieses wird als Vertikutierer bezeichnet und ist in unterschiedlichen Versionen und Bauarten erhältlich.

Der Vertikutierer verfügt in der Regel über rotierende Federstahlmesser oder zumindest über stählerne Federn, mit denen er senkrecht in den Boden eingreifen und diesen dann in vertikaler Richtung aufschneiden kann.

Das sogenannte Vertikutiergut, bestehend aus altem Mulch, Laub, abgestorbenen Gräsern sowie Moosen, wird jeweils hinter dem Vertikutierer abgelegt und sollte dann anschließend in einem Fangsack aufgesammelt werden.

Neben dem Handvertikutierer, der sich insbesondere für Kleingärten empfiehlt und der über keinen Motor und über kein Kabel verfügt, gibt es den Vertikutierer meist mit einem leistungsfähigen Elektromotor, welcher die Welle antreibt, auf der die den Boden ritzenden Federstahlmesser sitzen. Sehr große Geräte können jedoch auch durchaus einen Benzinmotor als Antrieb für die Messerwelle besitzen.

Die Rasenpflege mit dem Handvertikutierer

Da der Handvertikutierer über keinerlei Motorisierung verfügt, welche störenden Lärm verursachen könnte, ist die Rasenpflege mit dem Handvertikutierer praktisch jederzeit und stets problemlos möglich.

Einerseits empfiehlt sich der Einsatz des Handvertikutierers vor allem auf kleineren Gartenflächen. Andererseits ist seine Verwendung auch auf all jenen Flächen sinnvoll, bei denen es keinen Stromanschluss in der unmittelbaren Nähe gibt, welcher durch den Gärtner genutzt werden könnte, um einen Elektrovertikutierer damit betreiben zu können.

Der Handvertikutierer gilt überdies auch als die schonendste und die natürlichste Form des Vertikutierens einer Rasenfläche überhaupt.

Hersteller und Kosten des Handvertikutierers

Der Handvertikutierer wird heute als beliebtes Gartengerät von zahlreichen Herstellern weltweit produziert und angeboten. Er kann im Fachgeschäft oder auch im Baumarkt direkt vor Ort erworben oder aber auch im Internet bestellt werden.

Einen Handvertikutierer bekommt man heute schon zum vergleichsweise moderaten Preis von unter 25 Euro.

Bekannte Hersteller von Handvertikutierern sind beispielsweise:

  • Gardena
  • Greenkey
  • WOLF.

Wie oft soll der Handvertikutierer eingesetzt werden?

Auch mit einem Handvertikutierer kann der Gärtner den Rasen oder die Wiese durchaus mehrmals im Jahresverlauf bearbeiten. Es ist vor allem sinnvoll, den Handvertikutierer schon vor dem Beginn der Vegetationsperiode, also im April oder im Mai, erstmalig einzusetzen, um eine gute Belüftung des Bodens zu erzielen.

Verwendet werden kann der moderne Handvertikutierer jedoch durchaus bis hin zum Ende der Vegetationsperiode im Herbst des Jahres.

Allerdings sollten zwischen den jeweiligen Einsätzen des Handvertikutierers mehrere Wochen der Ruhe liegen, in welchen die Grasnarbe die Gelegenheit dazu erhalten soll, wieder ausreichend fest zu werden.

Als Faustregel für den Gärtner kann beim Einsatz des Handvertikutierers gelten, dass es insgesamt sinnvoll ist, mit dem Gerät insgesamt bis zu 3 Mal im Jahresverlauf zu vertikutieren: einmal im zeitigen Frühjahr, einmal im Sommer und einmal im Herbst. Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen, bei welchen der Vertikutierer eingesetzt wird, sollte dann allerdings jeweils eine Ruhephase von etwa 2 Monaten liegen.

Ist die Anschaffung des Handvertikutierers auch für gewerbliche Nutzer sinnvoll?

Grundsätzlich sollten größere Flächen, wie beispielsweise Wiesen oder Parks, mit entsprechend motorisierten Vertikutierern gepflegt werden, da sich der Einsatz des Handvertikutierers hier als unökonomisch erweist.

Besteht eine gewerbliche Nutzfläche jedoch aus vielen sehr kleinen Rasenparzellen oder ist die Fläche an strenge Auflagen hinsichtlich des Naturschutzes oder auch des Lärmschutzes gebunden, so kann die gewerbliche Nutzung eines Handvertikutierers durchaus sinnvoll sein.

Ergänzende Pflegemaßnahmen

Grundsätzlich sollte jeder Gartenfreund wissen, dass auch der moderne Handvertikutierer keinesfalls ergänzende Pflegemaßnahmen ersetzen kann.

So sollte der zu behandelnde Boden vor jedem Vertikutieren mit dem Handvertikutierer nicht nur gemäht, sondern vor allem auch ausreichend gewässert werden, ohne dass dabei allerdings die gefürchtete Staunässe entstehen kann.

Nach dem Vertikutieren mit dem Handvertikutierer ist es ebenfalls sinnvoll, den behandelten Rasen zu düngen. Da Wiesen und Rasenflächen im Frühjahr stets ganz besonders regenerationsfähig sind, ist die Düngung nach der ersten Verwendung des Handvertikutierers im zeitigen Frühjahr besonders zweckmäßig.

Auch kann die sogenannte Turbo-Nachsaat nach dem Einsatz des Handvertikutierers eingesetzt werden, um dadurch entstandene Rasenschäden zeitig und schnell zu kompensieren.

Die Vorteile des Handvertikutierers auf einen Blick

Obwohl der moderne Handvertikutierer keinen Motor zum Antrieb der Messerwelle besitzt und dadurch ein handgeführtes Gartengerät ist, weist er dennoch für den Nutzer zahlreiche nicht von der Hand zu weisende Vorteile auf.

Es handelt sich beim Handvertikutierer um ein sehr leichtes und demzufolge auch recht bequem zu transportierendes Gartengerät. Der Handvertikutierer erweist sich als geradezu optimal geeignet für sämtliche Arbeiten auf kleinen und strengen Anforderungen seitens des Umweltschutzes unterliegenden Flächen sowie für Vorgärten und Rasenstreifen in dicht bebauten Wohngebieten.

Der Handvertikutierer ist wartungsfreundlich, wenn nicht sogar wartungsfrei. Seine raumsparende Ablage wird ohne weiteres möglich. Auch die gefürchteten Problemflächen können mit einem modernen Handvertikutierer durch dessen neigungsabhängige Arbeitstiefe der Hand recht behutsam und dadurch schonend bearbeitet werden.

Der Handvertikutierer zeigt sich als umweltfreundlich und verursacht auch keinerlei Lärm während seines Einsatzes. Dadurch kann er auch in dicht bebauten Wohnsiedlungen und praktisch auch zu jeder Zeit eingesetzt werden.

Um einen modernen Handvertikutierer betreiben zu können, ist keine zusätzliche Zuführung von Energie erforderlich.

Formen des modernen Handvertikutierers

Der moderne Handvertikutierer hat sich heute in unterschiedlichen Formen und Varianten durchgesetzt. So gibt es die Geräte beispielsweise mit, aber auch ohne Räder zu kaufen. Auch sind unterschiedliche Stiele verfügbar.

Letzte Aktualisierung am 23.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API