Das sogenannte Lötzinn ist ein geradezu unerlässliches Equipment, Betriebsmittel und Zubehör für den technischen Vorgang des Lötens.

Das Lötzinn wird in der Praxis traditionell auch als Lot bezeichnet und charakterisiert und es ist unter den beiden synonym verwendeten und genutzten Arten von Bezeichnungen, nämlich sowohl als Lötzinn, wie dann aber auch als Lot, in den einschlägigen Sortimenten des Einzelhandels, der Baumärkte und dann nicht zuletzt auch des modernen Internets, zu finden, zu kaufen oder zur Auslieferung bis direkt nach Hause, in recht unterschiedlichen Los- und Gebindegrößen, beziehungsweise Abgabemengen, zu kaufen oder zu bestellen.

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Das Lötzinn ist eine spezielle Form von Metalllegierung

Wie aus dem Namen und aus der Produktbezeichnung als sogenanntes Lötzinn auch schon unschwer ersichtlich ist, handelt es sich bei diesem, hier zu beschreibenden, vorzustellenden und zu charakterisierenden Produkt, um ein Metall.

Lötzinn besteht jedoch heute nicht ausschließlich aus dem Metall Zinn, sondern es repräsentiert und verkörpert demgegenüber definitiv eine ganz spezielle Art der Legierung, nämlich eine Mischung und Zusammensetzung von recht unterschiedlichen Metallen.

Lötzinn
Schweißer arbeitet mit einem Lötbrenner auf einer Baustelle.

Da es in der praktischen Form der Nutzung und der Anwendung des Verfahrens des sogenannten Lötens inzwischen zwei verschiedene Prozessarten in Gestalt des sogenannten Hartlötens und alternativ dann auch des Weichlötens gibt, liegt es klar und deutlich auf der Hand, dass es jeweils auch eine ganz besondere Art und Weise vom jeweils zu verwendenden und zu nutzenden Lötzinn oder Lot geben muss, welches den charakteristischen Eigenarten und Anforderungskriterien des Hartlötens und des Weichlötens gerecht zu werden vermag, damit dadurch dann eine dauerhafte und bei Bedarf auch den elektrischen Strom gut leitende Art der Verbindung zwischen zwei Werkstoffen erzielt und generiert werden kann.

Wie ist das Lötzinn heute im Allgemeinen strukturiert und chemisch zusammengesetzt

Es ist ein typisches Charakteristikum und eine signifikante Eigenheit vom Lötzinn oder vom Lot, dass sein jeweiliger Schmelzpunkt deutlich niedriger liegen muss, als derjenige Schmelzpunkt der betreffenden Arten von unterschiedlichen Metallen, die mit dem Lötzinn oder mit dem Lot zu einer festen und im Regelfall dann auch den hindurch fließenden elektrischen Strom gut leitenden Einheit miteinander verbunden werden sollen.

Die Notwendigkeit und das prozeßtechnische Erfordernis, wonach das zu verwendende und zu nutzend Lötzinn oder auch Lot, stets einen signifikant niedrigeren Schmelzpunkt aufweisen muss, als die damit jeweils zu verbindenden Arten von Metallen, schloss gleich von vornherein ganz bestimmte Metall zur Verwendung im Lötzinn aus.

Materialien wie Zinn und Blei, waren hingegen zur Einbindung in das Gemisch für das Lötzinn oder für das Lot als Legierung geradezu prädestiniert.

In historischer Zeit und in vergangenen technischen Epochen und Zeitabschnitten, enthielt die als Lötzinn oder auch als Lot charakterisierte und beschriebene Art der Legierung dann auch typischerweise einen signifikant hohen Anteil an Blei.

Aus den unterschiedlichsten Arten von Erwägungen und von Begründungen heraus, die teils technischer, teils jedoch dann auch gesundheitlicher Natur sein können, wurde in den aktuell als Lot oder als Lötzinn in der Praxis entsprechend genutzten und verwendeten Legierungen, der jeweilige Anteil und Gehalt an Blei extrem stark reduziert, bis sogar bleifrei:

Blei, Zinn, Zink, Silber und Kupfer bilden jedoch auch heute noch die hauptsächlich anzutreffenden und in dem Lötzinn oder dem Lot entsprechend repräsentativ vertretenen Arten von Metallen.

Hier ist der Schmelzpunkt dann entsprechend niedriger, als derjenige von Gold, von Tombak, von Kupfer, von Messing, von Neusilber, von Hartblei und von Zink, von Eisen und von Aluminium, welches letztendlich diejenigen Arten von gebräuchlichen und üblichen Metallen sind, die über den Vorgang des Lötens mit der Hilfe vom Lötzinn und vom Lot, zu den elektrischen Strom sehr gut leitenden festen Verbindungen miteinander verquickt und verbunden werden können.

Wie bereits eingangs auch schon mehrfach entsprechend charakterisiert und aufgeführt worden ist, so kommt es letztendlich bei jeder Form von traditionell und auch bis auf den heutigen Tag noch vielfach in Gebrauch und in der Nutzung befindlichem Lötzinn oder auch Lot, letztendlich ganz entscheidend auf das jeweilige Verhältnis der Mischung und der Legierung an, in welchem die klassische Bestandteile in Gestalt von Blei, von Silber, von Zink und von Kupfer, darin repräsentiert und vertreten sind.

Das Lötzinn oder Lot für das Hartlöten

Wie bereits eingangs schon deutlich gemacht werden konnte, stellt das sogenannte Hartlöten traditionell und auch heute noch, einen üblichen Vorgang dar, der zu einer dauerhaften und den elektrischen Strom stets gut leitenden Art und Weise einer festen Verbindung zwischen zwei ganz bestimmte Arten von Metallen führen kann.

Um das Hartlöten letztendlich erfolgreich anwenden, realisieren und in der Praxis auch durchführen zu können, wird ein Lötzinn oder Lot in einer ganz speziellen Form und Zusammensetzung durch den damit jeweils beauftragten Handwerker oder Arbeiter, beziehungsweise auch rein hobbymäßig agierenden Bastler, benötigt und gebraucht.

Das entsprechende Lötzinn oder auch Lot, welches zur Durchführung des hier charakterisierten und beschriebenen Prozesses und Verfahrens des sogenannten Hartlötens ganz zwingend benötigt wird, wird kurz und knapp im Handel und im Internet auch unter der charakteristischen und typischen Produktbezeichnung als sogenanntes Hartlot geführt und angeboten.

Das heute handelsübliche und in der Anwendung und Nutzung begriffene Hartlot basiert dabei chemisch erfahrungsgemäß auf den Stoffen, Elementen und Bestandteilen von Neusilber oder von Messing.

Das zur Durchführung des Verfahrens des Hartlötens benötigte und stets erforderliche Lötzinn oder Lot, ist dabei durch weitere typische und signifikante Charakteristika und Merkmale bestimmt und entsprechend determiniert.

So eignet und empfiehlt sich das Lötzinn oder das Lot, welches beim Hartlöten zur Nutzung und zur Anwendung gelangen muss, besonders zur Erzielung und zur Realisierung von gerade auch solchen Arten von Lötverbindungen, wie sie nicht nur rein thermisch durch den durch sie stets hindurch fließenden elektrischen Strom, der die Atome entsprechend erwärmt und dann dadurch in beständige Bewegung und in Schwingung versetzt, sondern unter Umständen auch noch durch zusätzliche und ergänzende Formen einer mechanischen Beanspruchung, extrem belastet werden können.

Weitere Charakteristika und signifikante Besonderheiten vom Lötzinn oder vom Lot, welches ganz ausschließlich nur für den hier skizzierten Prozess und den Vorgang des sogenannten Hartlötens genutzt und verwendet werden sollten, bestehen dann schließlich auch noch darin, dass nämlich bereits das sogenannte Flussmittel (Lötwasser oder Lötfett) in den zum Lötvorgang zusätzlich erforderlichen Pasten schon enthalten ist und nicht, wie beim alternativen Vorgang des Weichlötens immer noch allgemein üblich und generell erforderlich, in gesonderter Form noch einmal zugesetzt und beigegeben werden muss.

Das Lötzinn oder auch das sogenannte Lot, welches beim Vorgang des Hartlötens stets unmittelbar zur Erzielung und zur Generierung einer entsprechend den elektrischen Strom gut leitenden und auch thermisch und mechanisch extrem stark belastbaren Art und Weise einer festen und dauerhaften Art von Verbindung zwischen zwei gleichen oder auch unterschiedlichen Arten von entsprechend gut geeigneten Metallen in der Praxis eingesetzt und verwendet werden kann und soll, ist heute im Einzelhandel, im Baumarkt und dann auch letztendlich schon im Internet, in ganz unterschiedlichen Abgabeformen und Konsistenzen erhältlich und zu bekommen.

Das Lötzinn oder das Lot, welches bei hier beschriebenen und charakterisierten Vorgang vom sogenannten Hartlöten zum Einsatz und zur Nutzung gelangen soll, kann in Folien-, in Draht-, in Stangen- und dann bei entsprechendem Bedarf seitens des interessierten Käufers und Kunden, sogar auch in pastöser Form und Konsistenz, eingekauft oder auch unmittelbar zur Auslieferung bis nach Hause bestellt und geordert werden.

Das Lötzinn oder das Lot für den Vorgang und Prozess des sogenannten Weichlötens

Wie eingangs auch schon an ganz unterschiedlicher Stelle deutlich gemacht und aufgeführt werden konnte, lässt sich der Prozess, beziehungsweise das technische Verfahren des sogenannten Weichlötens, um den es im nun folgenden Textabschnitt ganz unmittelbar gehen soll und wird, recht deutlich vom bereits charakterisierten und beschriebenen Verfahren des Hartlötens abgrenzen und differenzieren.

Diese Unterscheidung und Differenzierung trifft dann natürlich stets auch ganz explizit auf dasjenige Lötzinn oder auch Lot zu, welches beim Weichlöten durch den jeweiligen Handwerker genutzt und zur Anwendung gebracht werden muss, soll auf diese Art und Weise wiederum eine dauerhafte, feste und den elektrischen Strom dann stets auch explizit gut leitende Verbindung zwischen zwei gleichartigen der auch unterschiedlichen metallische Werkstoffen mit entsprechender Eignung erzielt und generiert werden können.

Es wurde eingangs im Zusammenhang mit einer beispielhaften und kurzen Beschreibung vom Weichlöten, dann auch schon auf den sehr charakteristischen und für den Vorgang so typischen Umstand hin gewiesen, wonach beim Weichlöten dem jeweils verwendeten Lötzinn oder Lot das Flussmittel stets in separater Art und Weise zugegeben und beigemischt werden muss, soll die Verbindung gelingen.

Als Lötzinn oder als Lot für den Vorgang und Prozess des Weichlötens, kommen in der praktischen Nutzung und Anwendung traditionell und auch heute noch vor allem die sogenannten Zinnlote oder Röhrenlote in Betracht.

Sie lassen sich dann vor allem bei solchen Arten von Verbindungen zwischen elektrischen Leitern entdecken und wieder finden, wie sie zum Beispiel auch durch den Elektriker im Rahmen der sogenannten Hausinstallation vorbereitet und durchgeführt werden müssen.

Dies Arten vom Lötzinn oder auch vom Lot, die für das sogenannte Weichlöten in Frage und in Betracht kommen können, werden dabei mit der erhitzten Spitze vom Lötkolben jeweils Verarbeitungstemperaturen unterzogen, die zwischen 60 Grad Celsius und maximal jeweils bis zu insgesamt 420 Grad Celsius betragen können.

Am meisten werden für das sogenannte Weichlöten dann heute noch in der Praxis stets solche Arten vom Lötzinn oder vom Lot genutzt und verwendet, die über einen signifikant hohen Anteil der Metalle Zinn und auch Blei verfügen können, um einen entsprechend niedrige Schmelzpunkt generieren und erzielen zu können.

Weitere Bestandteile vom Lötzinn oder Lot für das Weichlöten können dann heute auch sein: Eisen, Kupfer, Antimon oder auch Nickel.

In jedem Fall nützlich für die hier beschriebenen Tätigkeiten: die Entlötlitze.

Lötzinn ätzen kann ungesund sein

Vergessen Sie auf keinen Fall, das für die Verarbeitung von Lötzinn Vorsichtsmaßnahmen vonnöten sind. Lötzinn kann Reizhusten bzw. Augenreizungen verursachen und sogar krebserregend sein.

Reparatur mit Loetzinn
Die Arbeiten einer Reparatur mit Lötzinn, eventuell mit einem Gaslötkolben, erfordern einige Vorsichtsmaßnahmen. | Foto: IgorVetushko / Depositphotos.com

Das Einatmen der Dämpfe beim Löten ist giftig, Kontakt der Augen mit dem Rauch ist zu vermeiden. Es gibt spezielle Vorrichtungen, um die giftige Dämpfe aufzusaugen, die sogenannten Entlötpumpen.

Halten Sie Lebensmittel fern von der Arbeitsstelle. Waschen Sie sich gut die Hände nach der Arbeit mit Lot, am besten tragen Sie Montagehandschuhe dabei.

Wenn Sie Symptome der Vergiftung mit Lötzinn wahrnehmen zögern sie nicht einen Arzt zu kontaktieren bzw. aufzusuchen!

Auch das Entsorgen vom Lötzinn ist eine heikle Angelegenheit: fragen Sie bei der entsprechenden Behörde in Ihrem Wohnort nach, wie dies ordnungsgemäß abzulaufen hat.

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  • Chemet
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