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Den Rasen begradigen: so erhalten Sie eine schöne ebene Rasenfläche

Wer heute eine Rasenfläche besitzt, der legt im Allgemeinen stets auch großen Wert darauf, dass diese eben ist, frei von Unkraut erscheint und einen möglichst gepflegten Eindruck beim Betrachter hinterlassen kann.

Auch Maulwurfshügel, abschüssige Bereiche, Hügel und Erhebungen, wirken eher störend bei solch einem Rasen und machen vor allem dann auch die regelmäßige Pflege mit einem Rasenmäher, recht schnell zu einer ungeliebten Art von regelrechter Tortour.

Der ideale Rasen, den sich mancher Grundstücks- und auch Gartenbesitzer heute wünscht, erinnert an die ebenmäßigen und satt grünen Flächen, die moderne Golfcourts oft aufweisen. Hier erscheint alles, wie mit dem Lineal gezogen. Der sattgrüne Rasen ist nicht nur gesund, sondern zugleich auch extrem unempfindlich und stark belastbar.

Die Grünfläche ist gleichmäßig und eben und ein Ball, den man auf ihr platzieren würde, könnte nach keiner Seite hin weg rollen. So in etwa, erscheint das Idealbild, welches die aller meisten Menschen heute von ihrem Rasen haben.

Vor allem jedoch, bei unebenen Rasenflächen, auf denen vielleicht vorher einmal Gebäude gestanden haben, gestalten sich die Trassierung, beziehungsweise dann auch das Ebenerdigmachen der gesamten Grünfläche, nicht selten recht problematisch.

In Abhängigkeit vom Zustand und von der Beschaffenheit des jeweiligen Bodenareals, muss im schlimmsten Fall eine große Menge von Erdreich nachträglich aufgefüllt und dann auch noch umständlich verdichtet werden.

Dergestalt kann ein den Rasen begradigen, zu einer aufwändigen und dann vor allem stets auch recht kostspieligen Art von Angelegenheit geraten.

Den Rasen begradigen

Den Rasen begradigen: das ist der Wunsch vieler Hobby-Gärtner. | Foto: mihtiander / Depositphotos.com

Den Rasen nachträglich begradigen

Wer sich heute ein bereits bebautes Grundstück kauft, der geht im Nachgang und im Gefolge einer möglicherweise anstehenden Sanierung, beziehungsweise Renovierung, dann nicht selten dazu über, dort befindliche einstige Wirtschaftsgebäude, die nicht mehr genutzt werden können oder sollen, abzureißen, um dann anschließend auf der dort befindlichen Fläche einen Rasen, beziehungsweise eine Grünfläche, anzulegen, die in unterschiedlichster Art und Weise, vorzugsweise im Sommerhalbjahr, genutzt werden kann.

Doch mit dem Abtragen früherer bäuerlicher Wirtschaftsgebäude, die sich oft auch schon baulich in einem recht desolaten Zustand befunden haben, ist es heute leider nicht mehr getan, soll das Ergebnis auch optisch befrieden können.

Meist muss man nämlich im Nachgang dann auch noch ganz explizit den Rasen begradigen, da Löcher und Unebenheiten im Bereich der einstigen Fundamente der abgetragenen Gebäude auftauchen oder sich auch mit Sand verfüllte einstige Kellerräume, infolge von Setzungserscheinungen des jeweiligen Füllmaterials, noch einmal in negativer Art und Weise in Erinnerung bringen können.

Um den Rasen nachträglich begradigen zu können, muss die bereits vorhandene oder nach den Abrißmanahmen angewachsene Grasnarbe, jedoch keineswegs vollständig entfernt oder gar abgetragen werden. Zum nachträglichen Rasen begradigen, muss der Rasen an den betreffenden Stellen und Arealen, die es zu begradigen gilt, lediglich durch den Bauherrn so kurz, wie nur irgend möglich, geschnitten werden.

Nun wird an diesen Stellen ganz einfach nur soviel Erdreich aufgebracht, wie erforderlich ist, um so eine völlig ebene Art von Fläche herstellen zu können. Schon darf die dergestalt aufgebrachte Erdschicht dann auch schon entsprechend verdichtet werden und man kann Rasensamen säen und ausbringen.

Unterstützend, kann auch etwas handelsüblicher Rasendünger mit hinzu gegeben werden. Lediglich bei extrem großen Gärten und bei gewaltigen Höhenunterschieden, die zum Beispiel an ausgewiesenen Hanggrundstücken vorhanden sein können, kann es erforderlich werden, die Erde mit einem schweren Gerät, wie zum Beispiel auch mit einem Pflug, zunächst erst einmal aufzubrechen und umzupflügen, ehe dann anschließend neues Erdreich aufgeschüttet und verdichtet werden muss, in das hinein, der frische Grassamen zu säen ist.

Es ist also generell kein Problem mehr, den Rasen, auch bei einem bereits schon vorhandenem Garten- und Wiesenareal, zum Beispiel auch in Hanglage, dann noch im Nachgang noch begradigen zu wollen.

Große Wiesenflächen und eine extrem starke Neigung, beziehungsweise eine ausgewiesene Hanglage mit dem damit meist regelmäßig verbundenen starken Gefälle, machen dann jedoch oft den Einsatz von schwerer Technik (Pflug und anderes mehr) nötig, wenn eine völlig ebene Rasenfläche durch die Trassierungsarbeiten erzielt werden soll.

Für den Pool

Ein Pool im Außenbereich, beziehungsweise im Garten, ist für viele Grundstücksbesitzer heute kein ausgewiesener Luxus mehr, wie vielleicht noch in den 1970er oder auch in den 1980er Jahren, sondern eine bauliche Gegebenheit, die zur Freizeitgestaltung im Frühjahr und im Sommer unentbehrlich ist.

Um den Pool jedoch anlegen und dann später auch mit Erfolg nutzen zu können, ist eine völlig ebenerdige und entsprechend große Rasenfläche, die aller beste Art von Voraussetzung.

Soll der Pool im Garten wirklich perfekt werden, so ist es für den jeweiligen Bauherrn dann am Ende wohl unerlässlich, eventuell im Garten noch anzutreffende Arten von Unebenheiten im Boden, möglichst komplett und vollständig zu beseitigen und zu trassieren, beziehungsweise zu planieren.

Besonders jedoch immer auch dann, wenn ein preiswerter sogenannter Gartenpool nicht in das Erdreich hinein gebaut, sondern stattdessen einfach nur auf dieses obenauf platziert werden soll, so ist in der Regel eine zu 100 % ebene Grundfläche dafür erforderlich und vonnöten.

Auf keinen Fall jedoch, darf der im Garten befindliche Untergrund, auf dem dann am Ende der Pool entsprechend aufgestellt werden soll, ein solches Gefälle aufweisen, welcher größer ist, als lediglich nur 1%.

Bei einem auch nur minimal größerem Gefälle, kann ein darauf aufgestellter Pool, dann nämlich versehentlich zu stark befüllt werden, was dann am Ende die Konsequenz nach sich ziehen könnte, dass dieser umkippt.

Daher sind gerade auch bei der geplanten Maßnahme der Aufstellung eines Gartenpools, oben, auf der Rasenfläche, besonders sorgfältige Planierungs- und Trassierungsarbeiten am dafür jeweils durch den Bauherrn vorgesehenem Untergrund durchzuführen und zu realisieren.

Aufgrund der hohen Gefährdung für den Pool, ist es ratsam, hier einen Baufachbetrieb oder ein Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, heran zu ziehen und mit der Durchführung der dergestalt geplanten Maßnahmen, den Rasen begradigen zu lassen, zu beauftragen.

Einige Hersteller und Distributoren von solchen großen Rasen- oder auch Gartenpools, bieten die entsprechenden Arten von Dienstleistungen inzwischen schon als komplettes Package, gemeinsam mit der Lieferung und der nachfolgenden Aufstellung des jeweiligen Pools, ihren interessierten Kundinnen und Kunden an.

Von der Sorgfalt, die beim Planieren, Trassieren und Vorbereiten des jeweiligen Untergrundes dann an den Tag gelegt wird, kann später dann die gesamte Poolanlage erfahrungsgemäß nur profitieren.

Je gerader und ebenerdiger nämlich der Untergrund dimensioniert und gestaltet worden ist, desto sicherer steht darauf dann am Ende auch der voll gefüllte Pool.

Nötige Werkzeuge, Geräte und Materialien: Was braucht man?

Wie bereits eingangs auch schon erwähnt und aufgeführt worden ist, so benötigt man im Regelfall zur Durchführung der Maßnahme, um den Rasen begradigen zu können, das Füllmaterial, in Gestalt von Sand, Kies oder Humuserde für die Deckschicht sowie Schaufeln, Spaten, Wasserwaage (bzw. Wasserwaage 2m), Sieb und Rüttelplatte und den Grassamen und den Rasendünger.

Natürlich werden regelmäßig, um den Rasen begradigen zu können, dann auch Transportmittel, wie Schubkarre bzw. Elektroschubkarre, Eimer und ähnliche Gerätschaften, vonnöten sein. Auch die Harke darf am Ende natürlich nicht fehlen.

Um den Rasen begradigen zu können, ist das Sortiment der hierzu jeweils durch den zuständigen Bauherrn bereit zu stellenden Gerätschaften und der Ausrüstung, also im Grunde genommen doch recht überschaubar.

Eine Ausnahme bilden hierbei lediglich die bereits eingangs schon kurz erwähnten Arten von Gegebenheiten, bei denen entweder ein sehr großes Grundstück vorliegt, das sich als zu großflächig erweist, um den Rasen begradigen zu können, ohne dabei schwere Technik zum Einsatz bringen zu müssen und dann schließlich dasjenige Grundstück, welches sich in einer als extrem zu bezeichnenden Art von Hanglage befindet, bei welcher signifikante Höhenunterschiede aufgefüllt und beseitigt werden müssen, um eine völlig ebenerdige Rasenfläche dadurch erzielen zu können.

In den hier zuletzt genannten und aufgeführten beiden Fällen, wird dann schwere Technik, in Gestalt von einem Pflug, erforderlich werden, um das zu trassierende und zu planierende Erdreich damit entsprechend aufbrechen zu können, ehe frisches Erdreich aufgebracht werden und der neue Grassamen, gemeinsam mit dem Rasendünger, ausgesät werden sollte.

Mit dem Vertikutierer?

Der sogenannte Rasenvertikutierer, ist ein bereits schon in den 1940er, beziehungsweise dann in den 1950er Jahren, in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickeltes spezielles Gartengerät, mit dem eine vorhandene Gartenbepflanzung oder auch Grasnarbe, entsprechend angeritzt werden kann.

Hiermit erhofft sich der Gärtner, alte Schnittreste, zum Beispiel in Gestalt von sogenanntem Mulch oder auch zu stark angewachsenes Moos, beseitigen zu können und durch das charakteristische Anritzen des Bodens, dann außerdem auch noch die Belüftung des Bodenhorizontes, ganz entscheidend zu verbessern, was letztendlich der Qualität und vor allem aber auch der Belastbarkeit des dort wachsenden Rasens, ganz unmittelbar zugute kommen würde.

Mit dem Vertikutierer an sich, kann man den Rasen nicht begradigen. Wohl gehört der Vertikutierer aber zu denjenigen Arten von Gerätschaften, die beim Vorbereiten einer solchen Rasen- oder auch Grünfläche, für den eigentlichen Akt vom Begradigen, dann genutzt und zum Einsatz gebracht werden können.

Das Vertikutieren zählt nämlich generell zu den vorbereitenden Maßnahmen, sowohl bei der Neuanlage von einem solchen Rasen, wie aber auch zur laufenden Pflege, von bereits begradigten Rasenflächen der unterschiedlichsten Art und Weise, die dadurch frei von Mulch und von Moos werden sollen und die generell optimaler durchlüftet werden müssen.

Die Rüttelplatte

Muss nur wenig Erdreich aufgefüllt und angefahren werden, um damit eventuell vorhandene Unebenheiten oder Löcher im Kontext vom den Rasen begradigen, beseitigen zu können, so genügt es letztendlich vollkommen, das frisch aufgeschüttete Erdreich mit den Schuhen etwas fest zu treten, damit es nicht vom aller nächsten Windzug schon wieder hinweg geweht werden kann.

Größere Mengen an entsprechendem Erdreich, sollten dann allerdings mit einer sogenannten Rüttelplatte, zunächst erst einmal sorgfältig verdichtet werden, ehe die Aussaat von frischem Rasen erfolgen kann.

Eine solche Rüttelplatte, kann sich der interessierte Gärtner bei entsprechendem Bedarf im nächsten Baumarkt kaufen oder auch im Internet zur Lieferung bestellen. Benötigt er sie hingegen nur ein einziges Mal, so kann sie zum Beispiel auch im Baumarkt ausgeliehen werden.

Zu unterscheiden, ist dabei zwischen der rein mechanischen und von Muskelkraft zu bedienenden Art von Rüttelplatte und jenen Exemplaren, die mit Motorkraft angetrieben werden können.

Es ist heute jedoch auch problemlos möglich, sich eine solche Rüttelplatte selbst zu bauen. Hierzu benötigt man nur ein schweres Rundholz oder einen schweren Balken, von jeweils etwa 1,50 m Länge.

Auf diesen wird oben dann ein stabiles Querholz genagelt oder geschraubt und schon ist der Erdstampfer bzw. der Handstampfer fertig!

Gerade Rasenfläche wird gemäht.

Gerade Rasenfläche wird gemäht. | Foto: mblach / Depositphotos.com

Mit Sand

Sand ist heute in praktisch jeder Baustoffhandlung und auch in den verschiedensten Raiffeisen-Märkten, in ganz unterschiedlichen Arten von Körnungen, zu bekommen. Sand eignet sich gut zum Auffüllen von Unebenheiten auf einem Grundstück und demzufolge auch dafür, den Rasen begradigen zu können.

Um vorhandene Mulden in der Fläche jedoch möglichst effektiv und kostengünstig final schließen und planieren zu können, ist es außerdem auch möglich, den in der Baustoffhandlung jeweils zugekauften Sand, mit auf dem jeweiligen Grundstück möglicherweise bereits schon vorhandenem Erdreich, zu strecken.

Auf diese recht einfache Art und Weise, erhält man nämlich ein nützliches und preisgünstiges Erde-Sand-Gemisch oder Konglomerat, welches bei dem angestrebten, den Rasen begradigen, erfahrungsgemäß recht gute Dienste zu leisten vermag.

Die Kosten

Die Kosten für die Maßnahme, um den Rasen begradigen zu wollen, hängen dann am Ende natürlich von vielen unterschiedlichen Arten von Einflussfaktoren ab. Entscheidend ist und bleibt dabei dann vor allem auch die jeweilige Größe vom betreffenden Grundstück.

Auch das benötigte Equipment, spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, in Bezug auf mögliche Kosten.

Um jeweils etwa 100 Quadratmeter an Rasen neu anlegen, beziehungsweise durch eine sachkundige Firma begradigen zu lassen, kann man als Bauherr zwischen 1.420 Euro und maximal 3.135 Euro an Kosten veranschlagen und entsprechend ins Haushaltsbudget einplanen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Im ersten Schritt wird mit Wasserwaage und Schnur sowie mit dem Taschenrechner, der Umfang des letztendlich durch den Bauherrn zu begradigenden Rasenareals und die aufzufüllende Sandmenge ermittelt.
  2. Im zweiten und nächsten Schritt, geht es nun darum, den Boden für die Maßnahme optimal vorzubereiten, damit auf ihm später dann noch ein sattes Grün wachsen und gedeihen kann. Hierzu muss der Boden mit dem (Hand-)Vertikutierer entsprechend aufgelockert und dann möglichst umfassend von Unkraut befreit werden.
  3. Etwa 2 Wochen vor Beginn der eigentlichen Arbeiten, wird nun die vorhandene Grasnarbe möglichst kurz geschnitten und nicht entfernt.
  4. Nun können Sand oder auch das Sand-Erde-Gemisch und bei Bedarf dann am Ende auch noch eine finale Humusschicht, so lange aufgetragen werden, bis die Fläche völlig ebenerdrig ist.
  5. Der aufgetragene Boden, kann dann final entweder mit den eigenen Schuhen verdichtet und fest getreten werden oder er wird mit der Rüttelplatte gut verdichtet.
  6. Nun kann der Grassamen ausgesät und mit etwas Rasendünger dann zusätzlich auch noch unterstützt werden.
  7. Bei großer Trockenheit, ist es außerdem ratsam und für den frisch gesäten Rasen von deutlichem Vorteil, wenn dieser gleich auch noch bewässert werden kann.

Video-Anleitung

Unter dem folgenden Link, befindet sich eine Video-Anleitung zum Rasen begradigen:

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